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Drei-Länder-Treffen zum Welt-PH-Tag 2026 in Konstanz

Am 9. Mai um 10:30 Uhr treffen sich 30 Patienten, Angehörige und Freunde des ph e. v. und des SPHV an der Alten Hafenuhr in Konstanz. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel herrscht bereits reges Treiben am Hafen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des ph e. V., Herrn Kulla, wird die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt, damit die Führung angenehm und übersichtlich verlaufen kann. Die Stadtführer geben erste spannende Einblicke in die Geschichte Konstanz’ als ehemalige Konzilstadt, bevor der Rundgang durch die historische Altstadt beginnt.

Als erste Station besuchen die Teilnehmer die berühmte Imperia am Hafeneingang. Die imposante Statue dreht sich langsam über dem Wasser. Die Stadtführer erzählen die spannende Geschichte hinter der Figur: eine selbstbewusste Frau, die in ihren Händen zwei kleine Männer trägt – Kaiser und Papst – und damit auf satirische Weise Macht, Politik und die Ereignisse des Konstanzer Konzils kommentiert.

Schon nach wenigen Schritten wird deutlich, wie dicht und verwinkelt das historische Konstanz gebaut ist. Die sogenannten Feuergassen ziehen sich wie schmale Spalten zwischen den Häusern hindurch. Sie waren einst lebenswichtige Funktionsräume: Sie dienten als Brandschutzschneisen und Entwässerungswege.

Der nächste Stopp der Führung ist das Haus „zum Elefanten“. Dieses alte Bürger- und Handelshaus gehört zu den bekanntesten Beispielen der traditionellen Hausnamen. Lange bevor es Hausnummern gab, dienten solche Zeichen der Orientierung. Der „Elefant“ ist dabei mehr als nur ein Name – er erzählt von Handel, Stadtleben und der Bedeutung Konstanz’ als lebendige Handelsstadt am Bodensee.

Ein besonderer Höhepunkt ist das beeindruckende Münster. Es erhebt sich majestätisch über die umliegenden Gassen und erzählt von mehr als tausend Jahren Geschichte. Die Stadtführer erläutern die Bedeutung des Münsters während des Konzils und berichten von Kaisern, Bischöfen, den verschiedenen Epochen und prägenden Ereignissen, die hier stattfanden.

Vorbei an kleinen Cafés, historischen Gebäuden und versteckten Innenhöfen führt der Weg weiter durch das Herz der Stadt. Immer wieder öffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf Plätze und Bauwerke, die von der langen Geschichte der Stadt zeugen und den Rundgang atmosphärisch abrunden.

Nach der Führung klingt der gemeinsame Vormittag in entspannter Atmosphäre aus. Die Gruppe begibt sich zum Mittagessen in die Hafenhalle, die direkt am Ufer des Sees gelegen ist. Mit Blick von der Terrasse auf den See und die vorbeiziehenden Boote wird der erlebnisreiche Rundgang noch einmal in Gesprächen Revue passiert.

Nach einem Tag voller Eindrücke und Geschichte treten die Teilnehmer gegen 15:00 Uhr die Heimreise oder den weiteren Nachmittag an.

Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Gmeiner, der mich bei der Planung und Organisation des Tages unterstützt hat.

Tatjana Rastetter-Mohr