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    PH-Klinik-Forum in Regensburg

    Veranstaltungsbericht

     

    PH-Klinik-Forum in Regensburg, 26.09.2007
    „Was früher mit Leichtigkeit ging, wurde eine totale Belastung“

    Werner Z. aus Cham lebt seit 2004 mit Lungenhochdruck. – Beim PH-Klinik-Forum in Regensburg sprach er über seine Krankheit. Treppensteigen wurde anstrengend, ihm wurde öfter schwindlig, was früher mit Leichtigkeit zu bewältigen war, empfand Werner Z. immer stärker als Belastung. Er wollte seinem Sohn beim Bau eines Hauses helfen, er hatte aber keine Kraft für schwere Arbeiten. Er fühlte sich müde. Er bekam Luftnot und Angstzustände und ließ sich vom Neurologen wegen Depressionen behandeln. Er wurde mehrmals plötzlich ohnmächtig und daraufhin in verschiedenen Kliniken behandelt. Doch erst zwei Jahre nach Beginn der Beschwerden wurde im Jahr 2006 im Universitätsklinikum Regensburg die richtige Diagnose gestellt: Lungenhochdruck – eine ausgeprägte und fortgeschrittene pulmonale Hypertonie (PH).

    Beim PH-Klinik-Forum in der Regensburger Universitätsklinik sprach Werner Z. vor Ärzten über seine Krankheit. „Das Wissen darüber ist in der Bevölkerung und auch bei Ärzten immer noch nicht ausreichend vorhanden“, sagte Professor Michael Pfeifer dazu. Die lange Zeit bis zur richtigen Diagnose ist keine Ausnahme. Deshalb sei es für Ärzte wichtig, die Risikopatienten für die Krankheit zu kennen, erläuterte Dr. Tobias Lange. Schwierig mache die Diagnose aber auch, dass klinische Zeichen häufig erst bei einer fortgeschrittenen Krankheit auftreten und somit keine Frühdiagnose zulassen. Ärzte sollten aber unbedingt alle möglichen Schritte zu einer Abklärung kennen, wie beispielsweise Echokardiographie, Röntgenthorax, Ergospirometrie und Rechtsherzkatheteruntersuchung. „Bei einer unklaren Belastungsdyspnoe sollten Ärzte unbedingt auch an pulmonale Hypertonie denken und großzügig zur Echokardiographie und an spezialisierte Zentren überweisen“, sagte Lange. Eine frühe Behandlung würde laut einer Studie eine Verschlechterung der Krankheit deutlich verzögern. Wichtig sei auch die richtige Klassifikation der pulmonalen Hypertonie. „Wir haben die Aufgabe, klar einzuteilen und danach zu behandeln“, sagte Pfeifer. Aufgrund ihrer praktischen Erfahrung sind die Regensburger Ärzte überzeugt, dass Kombinationstherapien erfolgreich sein können. Geheilt werden kann Lungenhochdruck derzeit allerdings mit keiner Therapie.

     

    Silke Droll

     

     

     

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