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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

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    PH-Klinik-Forum in Homburg

    Veranstaltungsbericht

     

    PH-Klinik-Forum
    Lungenhochdruck bremst Leben
    Universitätskliniken des Saarlandes, 13. Juni 2007

    Homburg, 13. Juni 2007 – Noch immer werden die Behandlungschancen von Patienten mit Lungenhochdruck durch eine zu lange Zeit zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und der treffenden Diagnose geschmälert. Die Gretchenfrage lautet: Warum erkennt der Arzt das den Patienten quälende Problem nicht gleich? Prof. Gerhard Sybrecht, Direktor der Klinik für Innere Medizin V am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, gab beim aktuellen PH-Klinik-Forum am 13. Juni zwei sowohl für Betroffene wie auch für Ärzte einleuchtende Antworten: „Zum einen sieht man nur, was man kennt, und zum Zweiten konzentrieren sich die Kardiologen traditionell auf das wissenschaftlich am besten untersuchte linke Herz.“

    Insofern muss auch heute noch bedauerlicherweise damit gerechnet werden, dass manchen Patienten mit Lungenhochdruck eine regelrechte Arzt-Odyssee ins Haus steht. Stella G.-B. hatte einen solchen Alptraum erlebt. Beim PH-Klinik-Forum in der Robert Koch-Klinik in Homburg wurden die teilnehmenden Ärzte, medizinischen Fachkräfte und Betroffenen Zeugen einer Irrfahrt, die vom Auftauchen der ersten Symptome bis zur richtigen Diagnosestellung im Mai dieses Jahres durch die Homburger Spezialistin Dr. Heinrike Wilkens volle drei Jahre dauerte. Der Facharzt für Psychosomatik und ärztliche Leiter der Bliestal Kliniken in Blieskastel, Prof. Volker Köllner, hörte im Interview der Patientin, die vor sechs Wochen wegen ihrer Beschwerden noch keine zwei Wörter reden konnte, Aussagen wie diese: „Bei einer komplizierten Krankheit erwartet ja keiner direkt die richtige Diagnose. Aber wenigstens die Beschwerden sollten von einem Arzt Ernst genommen werden“. Deren hatte sie genügend: chronische Atemnot, stetiger Reizhusten, Erschöpfungszustände beim Reden und leichten Bewegungen und dazu die dauernde bläuliche Gesichtsfärbung. Vom ersten Lungenfacharzt war Stella G.-B. deshalb auf Asthma behandelt worden. Sybrecht: „Blaue Farbe bei Asthma gibt es nicht.“ Die Behandlung mit Sprays half der Patientin dementsprechend in keiner Weise. Sybrechts Anmerkung und Kollegen-Rat: „Es ist zwar oft so, dass man auf dem Holzweg bleibt, wenn man erst einmal drauf ist, doch muss man bereit sein, sein eigenes therapeutisches Konzept auch einmal in Frage zu stellen.“ Auch Stella G.-B. hatte einen Ratschlag parat, der an die Adresse von Betroffenen gerichtet war: „Man sollte kritischer mit Ärzten umgehen.“

    Der höchst menschlichen Einführung in die Thematik Lungenhochdruck ließen bei der zertifizierten Fortbildungsveranstaltung PH-Klinik-Forum im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal der Robert Koch-Klinik Experten aktuelle Erkenntnisse zu Diagnostik und Behandlung folgen. Der Pathologe Prof. Rainer Bohle bot einen Blick auf die wesentlichen Veränderungen der Lungengefäße, PD Dr. Heinrike Wilkens referierte über die aktuellen medikamentösen Behandlungen, der aus Heidelberg angereiste PD Dr. Ekkehard Grünig beantwortete die Frage positiv, ob Atem- und Bewegungstherapie Betroffenen helfen könnte, und zu den chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten bot Prof. Hans-Joachim Schäfers einen guten Überblick.

     

    Rosemarie Kappler

     

     

     

    Wir danken den Sponsoren, die freundlicherweise die Veranstaltungsreihe PH-Klinik-Forum unterstützen:
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