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    PH-Klinik-Forum in Heidelberg

    Veranstaltungsbericht

     

    PH-Klinik-Forum in Heidelberg, 18.07.2007
    „Wonach suchen, wie therapieren?“

    Die Fortschritte in der Diagnose und Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie anerkennend, eröffnete Prof. Hugo Katus, Direktor der Inneren Medzin III, Universitätsklinik Heidelberg, das PH-Klinik-Forum am 18. Juli in Heidelberg.

    „Spenden Sie Lebenszeit, indem Sie früh an ein PH-Zentrum überweisen!“, appellierte Bruno Kopp beim PH-Klinik-Forum an die Mediziner. Deren Aufmerksamkeit war ihm sicher, als er bei der Veranstaltung über sein Leben mit Lungenhochdruck sprach.
    Erklärtes Ziel: Die Aufklärung von Ärzten und Öffentlichkeit über Lungenhochdruck zu verbessern. Prof. Felix Herth, Thoraxklinik Heidelberg, führte durch das wissenschaftliche Programm. Die Teilnehmer diskutierten die Bedeutung einer frühen Diagnose und neuer Wirkstoffe gegen den Gefäßumbau.

    Die unspezifischen Symptome der PH im Anfangsstadium sind die Ursache für die lange Latenzzeit, sagte PD Dr. Joachim Meyer, Universitätsklinik Heidelberg. Umso wichtiger sind das Screening von Hochrisiko-Patienten, etwa bei Sklerodermie, und eine großzügigere Überweisung an PH-Zentren. Die Echokardiographie des rechten Ventrikels – von erfahrenen Ärzten in einem PH-Zentrum durchgeführt – lässt eine schnelle und aussagekräftige Diagnose zu, verdeutlichte Dr. Meyer.

    Eine Reihe von Therapieoptionen steht heute in Deutschland für die symptomorientierte Behandlung der PAH zur Verfügung, stellte PD Dr. Ekkehard Grünig, Heidelberg, fest. Neben den Prostanoiden haben zwei Endothelin-Rezeptor-Antagonisten und ein PDE 5 Hemmer ihre Wirksamkeit in randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studien bewiesen. Allen gemeinsam ist die eingeschränkte Zulassung der Medikamente für Patienten in NYHA-Klasse III. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie verspricht eine verbesserte Behandlungschance. Häufig wird es notwendig, die Therapieoptionen zu kombinieren. Dr. Grünig selbst ist davon überzeugt, dass die Krankheit von Beginn an mit einer Kombination der Wirkstoffe behandelt werden sollte. Dazu werden entsprechende Studien gestartet. Die vorrangige Fragestellung bei der Wirkstoffsuche ist, den Gefäßumbau rückgängig zu machen.

    PD Dr. Ekkehard Grünig informierte über eine laufende Studie in Gießen mit dem Tumormedikament Imatinib, das bei einigen Patienten schon eine überraschende Wirkung zeigen konnte. Im Herbst startet zudem eine europaweite Studie mit Statinen. Diese Medikamente sind in der Regel gut verträglich und werden auch bei Patienten mit Kranzgefäßverengungen und zu hohen Blutfetten eingesetzt. Im Tierversuch waren Statine auch beim Lungenhochdruck sehr erfolgreich. „In der Studie soll überprüft werden, ob die Statine einen Anti-Remodelling-Effekt bei Patienten mit Lungenhochdruck haben und dadurch deren körperliche Belastbarkeit verbessern können“, sagte Grünig.

     

     

     

    Wir danken den Sponsoren, die freundlicherweise die Veranstaltungsreihe PH-Klinik-Forum unterstützen:
    Hauptsponsoren:
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