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    PH-Klinik-Forum in Freiburg

    Veranstaltungsbericht

     

    PH-Klinik-Forum: Ärzte informieren sich über pulmonale Hypertonie (PH)

    Informationen auf hohem Niveau lieferte das PH-Klinik-Forum „Lungenhochdruck bremst Leben“. Die CME zertifizierte Fortbildungsveranstaltung für Ärzte fand am 28. April 2007 im Universitätsklinikum Freiburg statt. Zu ihr hatte der pulmonale hypertonie e.v. in Kooperation mit der Universitätsklinik eingeladen. In kurzen Vorträgen erfuhren die Mediziner alles zum Leidensweg von PH-Patienten sowie darüber, wie sie die Krankheit erkennen und behandeln können. „Wir wollen Sie damit in die Lage versetzen, präzise Diagnosen zu stellen“, leitete Prof. Joachim Müller-Quernheim, der Ärztliche Direktor der Abteilung Pneumologie am Uniklinikum, das Klinik-Forum ein. Anschließend begrüßte Bruno Kopp, der Vorsitzende des pulmonale hypertonie e.v., die Referenten und Gäste.

    Als erster Beitrag folgte ein Gespräch zwischen der PH-Patientin Simone H. und Dr. Hinrich Bremer von der Abteilung Pneumologie der Freiburger Uniklinik. Sie unterhielten sich über die „Odyssee bis zur Diagnose“, wie es Dr. Bremer ausdrückte: Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis ein Arzt feststellte, dass Simone H. an PH leidet! Und sie ist kein Einzelfall. Anschließend ging Dr. Bremer auf die Krankheit, ihren Verlauf und die Einteilung in fünf Gruppen ein, die es nach der Klassifikation, die 2003 in Venedig getroffen wurde, gibt. Dr. Bremer betonte: „Es ist wichtig, möglichst früh die pulmonale Hypertonie zu erkennen, damit man sie schnell behandeln kann.“ Deshalb stand bei dem Vortrag von Prof. Stephan Sorichter, dem Leitenden Oberarzt in der Pneumologie der Uniklinik Freiburg, die Diagnose der PH im Mittelpunkt. Erste Hinweise liefert meist die Echokardiographie des rechten Herzens. Die weitere Diagnostik sei sehr differenziert, sagte Prof. Sorichter, bevor er Tests wie Belastungsuntersuchungen und die Spiroergometrie vorstellte.

    Zuletzt sprach Dr. Hinrich Bremer über die Therapie von PH, die sich in eine symptomorientierte Basistherapie, beispielsweise mit Sauerstoff, Diuretika, Antikoagulantien, und eine spezifische Therapie mit Prostazyklin, Endothelin-Rezeptor-Antagonisten oder PDE 5 Hemmer gliedert. Derzeit sind in Deutschland 5 Therapieoptionen für die Behandlung des schweren Lungenhochdrucks durch die Europäische Arzneimittel Agentur EMEA zugelassen. Er hob hervor, dass die Ärzte mit den zur Verfügung stehenden Therapieansätzen nicht zufrieden sein dürfen. Die Linderung der Symptome und die Verbesserung der Lebensqualität dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krankheit noch nicht heilbar ist. Neue Wirkstoffe befänden sich jedoch in der Erprobung und würden schon erste vielversprechende Ergebnisse liefern. Abschließend stellten die Ärzte aus dem Publikum angeregt Fragen an die Referenten. Damit zeigten sie, wie nötig, nützlich und willkommen die Veranstaltung war.

     

    Jürgen Schickinger

     

     

     

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