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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

Fragen an den Verein

Patiententreffen 03.09.2016 in Jena

Bericht: Dr. Susanne Hensellek

 

Zu unserem zweiten Treffen in diesem Jahr konnten wir Prof. Dr. Bernward Lauer aus dem Zentralklinikum Bad Berka gewinnen uns über die verschiedenen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der pulmonalen Hypertonie (PH) bei einer kardiologischen Grunderkrankung zu informieren. Aus Termingründen fand die Veranstaltung in Jena im Generationenzentrum Mittendrin und nicht im Zentralklinikum statt.

Hauptsächlich gibt es zwei kardiologische Gründe, die zu einem erhöhten Druck der Arterien in der Lunge führen können: 1. Herzerkrankungen die, den Druck im linken Vorhof erhöhen und 2. Herzerkrankungen, die zu einem erhöhten Blutdurchfluss der Lungen führen.  Diese Herzerkrankungen können z.B. linksventrikuläre Funktionsstörungen, Klappenfehlfunktionen, Herzrhythmusstörungen oder chronische Herzinsuffizienzen sein. Auch angeborene Herzfehler, vor allem mit Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekten, können zur pulmonalen Hypertonie führen. Prof. Lauer hat uns sehr anschaulich erklärt, wie und warum man in diesen Fällen zunächst die Herzerkrankung behandeln muss und sollte. Ist diese Behandlung erfolgreich kann auch der Lungenhochdruck rückläufig sein. Erst dann, wenn nach der Behandlung der Herzerkrankung weiterhin ein erhöhter Druck in den Lungenarterien herrscht oder die Herzerkrankung nicht vollständig behoben werden konnte und der Lungenhochdruck weiterbesteht bzw. sich verselbstständigt hat, handelt es sich um einen eigenständig von der Herzkrankheit unabhängige Erkrankung. Man spricht dann auch von der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH), die als eigene Erkrankung behandelt werden sollte.
Der Vortrag von Prof. Lauer war auf großes Interesse unserer Mitglieder und Gäste gestoßen, so dass in einer regen Diskussion Prof. Lauer noch zahlreiche spezifische Fragen der Teilnehmer beantworten konnte. Ich persönlich habe an diesem Tag gelernt, wie verschieden Lungenhochdruck entstehen kann, warum die Ursachensuche und die darauf zu erfolgenden spezifischen Behandlungen so wichtig sind.

Bei einem kleinen Imbiss hatten wir im zweiten Teil der Veranstaltung noch Zeit für persönliche Gespräche. Außerdem gab es wieder einige Vereinsinterna zu besprechen, sowie die nächste und letzte Veranstaltung dieses Jahres am 03.12.2016, die unter einem weihnachtlichen Motto stattfinden soll, zu planen.

 

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