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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

Fragen an den Verein

    Patiententreffen in Zwickau

    PH-Patiententreffen treffen sich im HBK

    Am 18.03.2011 trafen sich ab 14.30 Uhr Patienten und deren Angehörigen zum gemeinsamen Patiententreffen im Heinrich Braun Klinikum (HBK) in Zwickau.
    Die ersten die kamen, halfen mir bei den Vorbereitungen zu diesem Treffen und legten Material an unserem Infostand aus.
    Der von uns bestellte kleine Imbiss lies auch nicht lange auf sich warten und nach und nach füllte sich der Tagungsraum und bei einer Tasse Kaffee und dem einem oder anderem Stück Kuchen kam man auch schnell ins Gespräch. Einige neue Gesichter waren auch dabei, was sehr positiv war. Schnell waren diese auch in die Gespräche mit eingebunden und es erfolgte ein reger Austausch an Informationen.

    Gegen 16.00 Uhr hieß ich die Anwesenden auf das herzlichste Willkommen und eröffnete so unsere Veranstaltung. Nach einigen Worten der Einführung gab ich das Wort an Dr. Sigusch weiter.
    Dieser zeigte uns in seinem eindruckvollen Vortrag, welche Auswirkung die PH auf das Herz hat. Dabei zeigte er uns Bilder, die den Verlauf einer PH-Patientin dokumentierte und wie sich bei dieser Patientin im Laufe der Zeit immer mehr das Herz vergrößerte und wie mit der Zeit auch der Lungendruck immer weiter nach oben ging. Interessant war zu sehen, dass es eine Gruppe von Patienten gibt, denen man mit moderner Technik Linderung verschaffen kann. Diese leiden an einer thrombembolischen pulmonalen Hypertonie. Bei einigen dieser Patienten ist es möglich, die Thromben, die im Laufe der Zeit in der Lunge entstanden sind, operativ zu entfernen. Es ist kein leichter Eingriff und nicht bei jedem durchführbar, aber für so manchen Betroffenen die Möglichkeit auf ein fast normales Leben.

    Als zweiten Referenten hatten wir Dr. Jacob, welcher vor etwa 1 ½ Jahren aus Hof zu uns nach Zwickau gekommen war und nun an Stelle von Frau Dr. Huth die PH-Patienten betreut.
    Er ging noch einmal kurz auf die Behandlungsmöglichkeiten bei PH ein und erklärte uns, wie er bei einer Verdachtdiagnose PH vorgeht. Welche Behandlungen durchzuführen sind und auf welche Werte geachtet werden muss, um eine PH festlegen zu können. Wie die Medikation für jeden einzelnen festgelegt wird, wie hoch diese dosiert werden muss und worauf noch so geachtet werden muss. Aber das wichtigste bei all der guten Behandlung, ist die regelmäßige Kontrolle durch einen Facharzt, welcher sich mit dem Krankheitsbild der PH auch auskennt.

    Bei all diesen Möglichkeiten die die moderne Medizin hat, kam bei vielen Anwesenden die Frage auf, wie kann es da noch zur Fehldiagnose kommen? Liegt es an der mangelhaften Technik in den einzelnen Kliniken, den Mangel an Fachärzten oder dem Nicht-Interesse der Ärzte an diesem Krankheitsbild? Gegen die ersten beiden Punkte kann man etwas machen, aber die Ärzte, die solchen Patienten nicht helfen wollen, sind meines Empfindens nach Fehl am Platz und sollten sich lieber mit dem Liebesleben der Regenwürmer beschäftigen und keine Menschen mehr behandeln.

    Nach den Vorträgen standen beide Referenten für Fragen gern zur Verfügung und versuchten diese auch bestmöglich zu beantworten.
    Zum Schluss der Veranstaltung ging ich noch einmal auf den Ausflug nach Gießen ein, welcher am 6. Mai 2011 stattfinden wird. Die weitere Termine des LV-Sachsen stehen auf der Webseite des PH e.V..

     

    Olaf Fischer

     

     

     

     

     

     Ralf

    Kontakt zum Landesverband Sachsen 

     

    Ralf Lissel                           
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