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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

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    Bericht über das 18. Patiententreffen in Frankfurt

    18. PH Patiententreffen in Frankfurt am Main

    Zum alljährlichen Patiententreffen mit Angehörigen, vom 23.10. bis 25.10.2015, wurde wieder ein moderner Reisebus der Firma Lassak gechartert, den die freundliche und couragierte Busfahrerin Ramona lenkte. Start war um 7.00 Uhr in Bautzen, wo Herr Schulze mit Familie zustieg, in gewohnter Weise als Reiseleiter fungierte und alle Mitfahrer mit einer schokoladig-alkoholischen Köstlichkeit empfing. Auf der Fahrt in Richtung Westen mussten noch Stopps in Dresden, Chemnitz, Gera und Hermsdorf eingelegt werden, um alle Fahrgäste, auch zwei Patientinnen aus Thüringen, an Bord zu nehmen.



    Jena, unseren letzten Zustiegsort, erreichten wir über einen kleinen Umweg durch idyllische Dörfer mit schönen Fachwerkbauten und teilweise sehr engen Straßen. Im Gewerbegebiet am Hagebaumarkt, der sich als Hornbach entpuppte, gab es eine große Pause, in der wir, bei herrlichem Sonnenschein, die leckeren Brötchen mit Kaffee verspeisten, die Sanitär- und Fliesenabteilung besuchten und ein Erinnerungs-Gruppenfoto schossen.

    Weiter ging es dann über die A4/A5 in Richtung Frankfurt und je näher wir der Großstadt kamen, umso dichter wurde der Verkehr. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir endlich unsere Unterkunft, die Sportschule des Landessportbundes Hessen. Das Einchecken verlief zügig und nach dem Bezug unserer Zimmer trafen sich alle in der herbstlich geschmückten Mehrzweckhalle zu Kaffee und Kuchen. Auch blieb Zeit für einen Kurzbesuch der ringsum aufgebauten Infostände.

    Im großen Tagungsraum wurde um 17.00 Uhr das PH-Treffen durch unseren Vorsitzenden, Herrn Kulla, eröffnet. Im Anschluss folgten schon die ersten Vorträge von den Fachärzten Dr. Held und Dr. Guth über die Lunge bei pH und chirurgische Therapieoptionen.



    Nach dem Abendessen wurden noch die angebotenen Vorträge (Krankengeschichte von C. Zabel, Durchatmen von D. Schmitz) besucht oder man nahm gleich Platz im Raum neben der Cafeteria, um in lockerer Runde zu plaudern und die mitgebrachten, teils selbst kreierten, Naschereien zu verkosten. Weil die lange Busfahrt uns sehr ermüdet hatte, schritten wir früh zur Nachtruhe.

    Am Samstag öffnete bereits 7.30 Uhr der Speisesaal mit einem reichhaltigen Frühstücksbüfett, denn 8.30 Uhr begann das umfangreiche Samstag-Programm mit Vorträgen der Professoren Olschewski und Grünig sowie von PD Dr. Leuchte. Anschließend erfolgte eine Spenden-Scheckübergabe der Firmen Actelion und Bayer. Es schloss sich das Podium: Ärzteplenum für Fragen der Teilnehmer zum Thema: Verbesserung der Aufmerksamkeit für PH an und die Verleihung des 9. Journalistenpreises 2015.

    Nach der Mittagspause ging es zu den angebotenen Workshops, für die sich jeder individuell angemeldet hatte.

    Am Abend wurde dann das Kulturprogramm mit Spannung erwartet. Die „Swinging Angels“, drei charmante, in schwarz mit roter Federboa gekleidete, Ladies unterhielten uns mit dreistimmigem Live-Gesang und Posaune im Stil der 30er und 40er Jahre. Sie gaben sich viel Mühe. Man lauschte der Musik bis zum Schluss oder begab sich, etwas ausgeruhter als am Vortag, zur Plauderparty, bei der auch kurz Herr Kulla vorbeischaute und Teilnehmer aus anderen Bundesländern das Gespräch mit uns suchten.

    Bis kurz vor Mitternacht saßen wir zusammen, haben viel gelacht und sprachen über die Veranstaltungen und Workshops, an die jeder seine individuellen Erwartungen knüpfte. Diesen wurde teils voll entsprochen, teils auch nicht so ganz. Doch zur Beantwortung offen gebliebene Fragen und Probleme gibt es garantiert Gelegenheit beim Treffen im Jubiläumsjahr 2016, zu dem bereits ein Kreativ-Workshop mit Frau Domröse-Jung stattfand.

    Sonntag früh mussten wir schon an die Rückreise denken. Mit Rücksicht auf die von sehr weit aus Ostsachsen angereisten Teilnehmer, waren alle damit einverstanden, dass wir um 10.00 Uhr starten, wenngleich noch interessante Veranstaltungen auf dem Programm standen. Pünktlich saßen alle im Bus und Ramona fuhr uns, eine auch nach ihrer Meinung „lustige Truppe“, sicher und souverän bis zu den vereinbarten Haltestellen in der Nähe unserer Heimatorte.

    So ging ein aufregendes und interessantes Wochenende zu Ende und im nächsten Jahr sind wir, wenn möglich, wieder mit dabei. Das meinten insbesondere auch unsere erstmals mitgereisten Teilnehmer. Dazu hoffen wir auf weitere Fahrgäste aus Sachsen und Thüringen, dass der Bus nicht nur zu 50 % besetzt ist.

    Wir bedanken uns bei allen, die dieses Wochenende organisiert, ausgestaltet und uns verköstigt haben, insbesondere auch bei unserem Landesleiter Ralf und seiner Stellvertreterin Heike.

    Ralf Viertel

     

     Ralf

    Kontakt zum Landesverband Sachsen 

     

    Ralf Lissel                           
    Albertstr. 11            
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