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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

Fragen an den Verein

    Patiententreffen in Dresden

    Scheckübergabe bei Patiententreffen in Dresden

    10. September, 15.00 Uhr, Kaffeeduft liegt im Haus 66 der Universitätsklinik Dresden in der Luft. Einige Patienten sorgten für frisch gebackenen Kuchen und unsere PH- Schwestern brühten frischen Kaffee auf. So kam man schon vor dem Treffen miteinander ins Gespräch und tauschte nicht nur Kuchenrezepte aus. 

    Wieder einmal trafen sich Patienten aus ganz Sachsen in Dresden zu einem Patienten-treffen. Zwei Themen standen dieses Mal auf der Tagesordnung. Zum einem die Bedeutung der PH-Schwester und zum anderem die Frage, wann dürfen PH- Patienten behandelt werden und wie. Aber auch, dürfen eigentlich alle PH-Patienten nach der Zulassungsordnung behandelt werden?

    Als erstes sprach Schwester Diana zu uns. Sie ist die PH-Schwester, die die meisten von uns schon seit vielen Jahren kennen. Anhand ihrer Arbeit an der Uniklinik Dresden brachte sie uns die Arbeit einer PH- Schwester näher und zeigte uns, dass sie nicht nur für die Betreuung der Patienten zuständig ist, sondern auch im Hintergrund noch viele Aufgaben bewältigen muss. Einen Grossteil ihrer Zeit fließt dabei in die Betreuungen von Studien ein. Studien - die für unsere Zukunft sehr wichtig sind. Hierbei werden Patienten neuartige Medikamente verordnet, welche vielleicht einmal in den folgenden Jahren eine große Hilfe bei der Behandlung der pulmonalen Hypertonie sein können.
    - und dies war auch schon das Stichwort für OA Dr. Halank. Bei aller Freude über die neuen Medikamente zeigte er uns, dass dies noch lange nicht heißt, dass auch jeder damit behandelt werden darf. Denn nicht jedes Medikament erhält die Zulassung für jede NYHA- Klasse. Hierbei bewegen sich Ärzte auf ganz dünnen Eis, wenn sie z.B. einen Patienten mit NYHA- Klasse 4 behandeln, denn für diese gibt es theoretisch keinerlei medizinische Hilfe. Ganz anders hingegen sieht es bei NYHA- Klasse 2 aus. Für Patienten mit dieser Klassifizierung stehen heut zu Tage mehrere Medikamente zur Verfügung als noch vor zehn Jahren.
    Was heißt das nun? Müssen Patienten mit NYHA 4 sterben, oder haben sie doch noch eine Chance auf Leben?
    Dank solcher Ärzte wie Dr. Halank, die sich an den einzelnen PH-Zentren sehr stark für ihre Patienten einsetzten, ist es heute möglich, auch diese  Patienten mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten zu behandeln. Dies ist zwar nicht immer einfach und der Kampf mit den einzelnen Krankenkassen hinterlässt bei den Ärzten hier und da auch mal ein graues Haar, aber letztendlich musste in Sachsen noch kein Patient versterben, weil die Ärzte die notwendige Medizin nicht verabreichen durften.
    Nachdem Dr. Halank und Schwester Diana noch die eine oder andere Frage beantwortet haben, kam es nun zu einem Auftritt der besondern Art.
    Herr Holger Zürch von der Knappschaft stellt sich und die Knappschaft bei den Anwesenden vor. Er wies auf die Wichtigkeit der Selbsthilfearbeit hin und er erklärte uns, wie wichtig diese Arbeit für die Knappschaft ist. Er überreichte dem Leiter des Landesverbandes einen Scheck in Höhe von 600 Euro. Mit diesem Betrag würdigte die Knappschaft die Arbeit des Landesverbandes und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit.

    Zum Schluss der Veranstaltung wies ich noch auf die restlichen Termine für das laufende Jahr hin und ging dabei noch einmal auf das Treffen in Frankfurt ein. Weiterhin stellte ich den Veranstaltungsplan für 2011 vor. Dabei wies ich besonders auf die Veranstaltung am 6. Mai hin. An diesem Tag werden wir eine Exkursion nach Gießen unternehmen und das  Forschungslabor für pulmonale Hypertonie besuchen. Dafür werden wir uns einen Bus chartern und entlang der A 4 wieder Haltestellen einrichten. Für diese Veranstaltung ist eine Übernachtung in Gießen geplant. Auch den Termin für das Bundestreffen 2011 konnte ich den Anwesenden bereits mitteilen. Somit wird 2011 auch wieder ein interessantes Jahr.

     

    Olaf Fischer

     

     

     

     Ralf

    Kontakt zum Landesverband Sachsen 

     

    Ralf Lissel                           
    Albertstr. 11            
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