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Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

Fragen an den Verein

Bericht zum Patiententreffen in Dresden 15.09.2017

Nachdem sich die 35 Anwesenden Mitglieder, Ärzte und Freunde des Vereines an selbstgebackenen Kuchen gestärkt hatten, begann die Veranstaltung in der Uniklinik Dresden, bestens vorbereitet durch unsere PH Schwestern Tina und Diana.

Eröffnung und Begrüßung  durch den Landesleiter Herrn Ralf Lissel.

Erster Referent Herr PD Dr. Michael Halank zum Thema Risikobeurteilung der PH-Patienten vor und unter Therapiemöglichkeiten

Anhand der  aktuellen Europäischen Leitlinien zur Diagnose und Therapie der pulmonalen Hypertonie  empfehlen die Anwendung und Zusammenhang mit bestimmten Werten und 16 Parametern zur Beurteilung des individuellen Risikos innerhalb des  nächsten Jahres  zu versterben, bzw. zur Beurteilung des Fortschreitens der Erkrankung bei Patienten  mit einer pulmonalen arteriellen Hypertonie.

Hierzu werden invasive(mittels Herzkatheter gemessene Werte)  und nicht invasive Parameter  u.a. Anamnese   körperliche Befunde (6 – Min. Gehtest) erhoben.

Unter Beachtung all dieser Parameter erfolgt nach der Europäischen Leitlinie die Einteilung in neue Risikogruppen. In seinen Ausführungen ging Dr. Halank auf die Nutzung aller Register ein und beurteilte Ihre Notwendigkeit. Eine routinemäßige Rechtsherzkathederuntersuchung ist nach neustem Stand nicht notwendig, da sie keine neuen Erkenntnisse bringen.

Thema: Impfungen im Allgemeinen und bei PH Patienten im Besonderen

Referent Frau Dr. Schmidt – Göhrlich      

Als Erstes stellte Sie die Notwendigkeit von Impfungen zur Verhinderung von Krankheiten heraus. Die Widerstandskraft des Körpers wird gegen Krankheitserreger verstärkt und es kommt zu einer passiven Immunisierung und zu einer sofortigen Schutzwirkung. Als zweites erläuterte Sie die Impfreaktionen bzw. Nebenwirkungen.

Sie stellte klar, dass bei einer korrekten Anwendung extrem selten Nebenwirkungen auftreten. Sollte ein Verdacht auftreten, so ist dieser an das örtliche Gesundheitsamt zu melden.

Impfdokumentationen werden doppelt erfasst. Zum Einen im Impfausweis und weiter in der Patientenakte. (Aufbewahrungspflicht 10 Jahre)

Dokumentation von:

- Tag der Impfung

- Art der Impfung mit Handelsnamen und Chargennummer

- Unterschrift und Stempel des Arztes

Deshalb: überprüfen Sie Ihren Impfausweis auf die Richtigkeit aller Eintragungen. Sind sie vollständig geimpft? Ist eine korrekte Dokumentation erfolgt? Haben Sie zusätzliche Dokumentationen erhalten?

Welche und Wann?

Fragen Sie in der Praxis ob alle Schwestern und Ärzte geimpft sind.

Konkrete Impfungen:

Keuchhusten und Pneumokokken mit Prevenar (für chronisch Kranke -ständige Auffrischung nach ca 5 Jahren PS Impfstoff)

Influenza 1x jährlich ab 60 Jahre und bei chronisch Kranken und medizinischem Personal

Schlussbemerkung:

Impfen ist zum Eigenschutz die einzige wirkliche Möglichkeit um Krankheiten vorzubeugen.

 

Marion Lissel

Patiententreffen Sachsen 2017

 

 Ralf

Kontakt zum Landesverband Sachsen 

 

Ralf Lissel                           
Albertstr. 11            
09526 Olbernhau  

Tel.: 037360-35395

eMail: sachsen@phev.de