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    Fahrt nach Gießen - ins Forschungslabor

    36. Patiententreffen - Fahrt nach Gießen

    Am Morgen des 6. Mai begaben wir uns bei sonnigem Frühlingswetter froh gelaunt, aber auch in Gedanken bei Olaf  Fischer und seiner Familie, auf die Fahrt zum Forschungslabor der Uni Gießen.
    Olaf  und seine Frau Conni hatten dieses Ereignis monatelang vorbereitet und organisiert. Ein großes Dankeschön an Sie von uns allen!!!
Er und seine Frau konnten leider durch  seinen verschlechterten Gesundheitszustand nicht daran teilnehmen. Wir alle wünschen Ihnen das Allerbeste, viel Kraft und Durchhaltevermögen und drücken ganz fest die Daumen für einen positiven Verlauf und baldige Genesung!
    Wenn Olaf nicht dabei ist, bemerkt man erst einmal, wie viel Arbeit und Vorbereitung für ein solches Treffen nötig ist.
Dank der Förderung der Krankenkassen konnten wir die Reise ab Bautzen wieder per Reisebus antreten, die  Ersten waren schon ab  5 Uhr unterwegs. Der gut gelaunte Busfahrer,  Robert Löffler, des Busunternehmens „Lassak-Reisen“ hatte uns an verschiedenen Haltestellen entlang der A4 empfangen.
    Wir kamen gut voran und trafen voller Neugier gegen 13 Uhr am ECCPS Gebäude der Uni Gießen ein. Dort nahm uns  Frau Ochs, die Assistentin von Prof. Ghofrani, in Empfang und geleitete uns durch die Sicherheitsschleusen in das Gebäude. Hier wurden wir von Prof. Ghofrani sehr herzlich begrüßt.
 Prof. Ghofrani stellte uns zunächst das „Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System“ vor und erläuterte die Entstehung, Notwendigkeit und Arbeitsweise des Labors. Wir erfuhren Interessantes über die Förderung, die verschiedenen Arbeitsgruppen und graduierten Schulen sowie die Ausbildung internationalen wissenschaftlichen Nachwuchses. Wir wünschen dem ECCPS auch für die nächsten Jahre viel Erfolg bei seiner Arbeit und dass die finanziellen Mittel nie versiegen werden.
Mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Leiterin des Labors, Frau Dr. Fuchs, traten wir dann eine „Reise der besonderen Art“ durch das Forschungslabor an. Hier wird schon seit Jahren rund um das Krankheitsbild der pulmonalen Hypertonie ausgiebig geforscht. Wir erfuhren Interessantes über die verschiedenen mikroskopischen Zelluntersuchungen und Darstellungen, über das Beatmen von Mäuselungen und das Legen eines Herzkatheders in der Maus bis hin zu Erläuterungen der „Tierzüchtungen“. Beeindruckend war auch die „Raucheranlage“, in der die Mäuse in Folge des konzentrierten Zigarettenqualms nach 8 Monaten eine COPD entwickeln. Frau Dr. Fuchs erklärte uns sehr anschaulich die Vielzahl der Untersuchungen und hatte viele Fragen zu beantworten.
    Nach dem Rundgang trafen wir wieder im Konferenzraum ein, wo wir uns bei Kaffee, kalten Getränken und belegten Brötchen stärken und ausruhen konnten.
Ein Teil unserer Gruppe nutzte dann das Angebot, mit Dr. Voswinckel das Klinikgebäude und die Ambulanzräume mit den Untersuchungsgeräten zu besichtigen.
    Anschließend erläuterte Dr. Tiede Diagnostik und Management der PH in der Ambulanz Gießen. Dr. Voswinckel setzte die Ausführungen mit Erläuterungen zu den derzeitigen und künftigen Therapiemöglichkeiten fort. Er stand dann noch geduldig für persönliche Fragen und Antworten bereit.
Gegen 18.30 Uhr erreichten wir das „ETAP-Hotel“, wo wir nach kleinen Verzögerungen endlich unsere Nachtquartiere beziehen konnten.
Ralf Lissel kümmerte sich noch vor Ort um die ausreichende Sauerstoffversorgung und stellte sicher, dass jeder gut über die Nacht und den nächsten Tag kommen konnte.
    Nochmals ein Dankeschön von mir an Ihn für seine umsichtigen Bemühungen!
Wir danken auch der Firma Vivisol, die unseren Patienten während der Fahrt und des Treffens die Sauerstoffversorgung gewährleistete, damit wir alle gut „belüftet“ die Reise durchstehen konnten.
    Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause brachte uns unser Bus in die Nähe zum „Kronenwirt“, wo ich allerdings den Weg bis zum Ziel unterschätzte. Aber wir haben ihn letztendlich noch alle gemeistert. Wir ließen den Tag und die Vielzahl der Eindrücke beim Abendessen in gemütlicher Runde und viel Spaß ausklingen.
Am nächsten Tag traten wir nach einem kräftigen Frühstück die Heimreise an. Wir hatten uns noch viel zu erzählen und waren damit beschäftigt, dass Erlebte zu verarbeiten.
Herr Löffler versorgte uns freundlich und brachte uns sicher nach Hause.
Es ging ein erlebnisreicher Ausflug zu Ende.
Der Besuch des ECCPS war sehr gut organisiert. Ich möchte mich, im Namen aller Teilnehmer, für den reibungslosen Ablauf  bei allen bedanken, die daran beteiligt waren!

    Ein Dankeschön an Frau Dr. Ulrike Schäfer, die sich wieder bereiterklärte, die medizinische Betreuung während der Fahrt zu übernehmen!
Ein weiteres Dankeschön auch an meine Tochter Mandy, die mich unterstützte und meinem Gedächtnis mitunter auf die Sprünge half!
    Ich möchte nicht schließen, ohne nochmals Olaf alles alles Gute zu wünschen und dem Wunsch aller Ausdruck zu verleihen, dass wir uns bald lachend wieder sehen!
Bis dahin wünsche ich uns allen viel Gesundheit!


    Heike Meinert

     

     

     

     

     

     Ralf

    Kontakt zum Landesverband Sachsen 

     

    Ralf Lissel                           
    Albertstr. 11            
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