52. Patiententreffen des LV Berlin auf der Spree
Unser Treffen fand diesmal am 29.08.2026 um 09.30 Uhr auf dem Wasser statt. An der Anlegestelle Berlin-Spandau empfingen uns unser Landesleiter Norbert Findling und der Kapitain mit seinem Pudel.
Als unseren Ehrengast, der sich den Samstag extra für uns freigehalten hatte, begrüßten wir Prof. Dr. med. Olschewski von der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
Als Spezialist für pulmonale Hypertonie ermunterte er uns, alle Fragen zu stellen, die wir schon immer einmal loswerden wollten; Sorgen, Unsicherheiten, Leiden, aber auch Hoffnungen im Zusammenhang mit unserer Erkrankung.
Die Schifffahrt führte von Spandau ins historische Zentrum Berlins z.B. mit Blick auf das Schloss Charlottenburg, auf das Regierungsviertel, den Reichstag, die Museumsinsel und den Berliner Dom. Die Rückfahrt erfolgte über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal durch den Nord- und Westhafen
Für unsere Mitglieder der drei Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin war dies eine sehr gelungene Abwechslung vom Alltag. Wir konnten die Fahrt und die vielen Sehenswürdigkeiten vom Deck aus genießen, aber auch unter Deck an den extra für unseren Selbsthilfeverein reservierten Tischen in Ruhe miteinander ins Gespräch kommen.
Es war für uns eine besondere Situation, bei Sonnenschein, Kaffee und Kuchen und vor allem mit viel Zeit auf persönlicher Ebene mit Herrn Prof. Dr. med. Olschewski ins Gespräch zu kommen. Egal, ob man allein eine Frage hatte, und etwas für sich klären wollte oder ob man sich in einer kleinen Gruppe über Erfahrungen und Ängste austauschte und dabei medizinische Hintergrundinformationen erhielt - wir kamen alle auf unsere Kosten.
Das Schöne an einem Selbsthilfetreffen ist doch immer wieder, dass eine mit unserer Erkrankung verbundene Problematik angesprochen wird, man dadurch merkt, dass man nicht allein ist, es ab und an zur Situationskomik und viel gesundem Lachen führt und man einfach mal “tief durchatmen” kann.
Vielen Dank an alle für das schöne Beisammensein und ganz besonderen Dank an Herrn Prof. Dr. med. Olschewski für die Zeit, die er sich für uns genommen hat und dem sehr gelungenen Austausch.
Bericht: Anne Sommerfeld