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Patiententreffen am 13.03.2026 in der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl

Viele folgten der Einladung in die Rehaklinik Königstuhl und nahmen an diesem ersten Treffen des Jahres teil. Herr Konz schilderte zu Beginn eindrücklich seine eigenen Erfahrungen mit der speziellen Rehabilitation für pulmonale Hypertonie Patienten und konnte sich an viele schöne Momente erinnern, die er in Heidelberg erlebte.

Eine besonders herzliche Begrüßung wurde von PD Dr. Elham Kayvanpour ausgesprochen, die seit Februar dieses Jahres als neue Chefärztin die Patienten in der Rehaklinik Königstuhl betreut.

Im Vortrag von Dr. Nicola Benjamin wurden wir auf eine Zeitreise zu den Anfängen des Rehaprogramms Ende 2003 eingeladen. Die besonderen Therapiekomponenten der Rehabilitation, die speziell für Patienten mit pulmonaler Hypertonie entwickelt wurden, wie das mentale Gehtraining oder Muskel- und Ergometertraining mit niedriger Intensität, wurden anschaulich präsentiert und mit einer praktischen Übung nähergebracht. Neben den vielen unterschiedlichen Therapiebestandteilen ist auch die stetige wissenschaftliche Begleitung des Programms besonders, durch die der positive Einfluss des Rehabilitationsprogramms auf die körperliche Belastbarkeit, die Lebensqualität und die Symptome gezeigt werden konnten. Abschließend wurden neueste Forschungsergebnisse präsentiert, nach denen das Training auch positiv auf die Lungenfunktion und das Überleben wirken kann und auf das Männern und Frauen gleichermaßen ansprechen.

Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig zeigte in seinem Vortrag auf eindrückliche Weise, dass durch die kontinuierliche Forschungsarbeit das Training in den Leitlinien einen festen Platz erhalten hat und sogar mit einem Empfehlungsgrad 1, Evidenzniveau A ausgezeichnet wurde. Dies entspricht der höchsten Empfehlung, basierend auf mehreren hochwertigen Studien wie der europäischen Trainingsstudie, die das Heidelberger Team mit PH-Expertenzentren aus ganz Europa durchgeführt hat. Hierbei wurde das Trainingsprogramm nach einer Schulung in der Rehaklinik Königstuhl an anderen Standorten etabliert und konnte die positiven Effekte auf die körperliche Belastbarkeit bestätigen. Besonders hob Prof. Grünig hervor, dass auch der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst werden kann, wie es auch bereits bei anderen Erkrankungen gezeigt werden konnte.

Frau Dr. Benjamin als auch Prof. Grünig bedankten sich ausdrücklich bei der Rehaklinik Königstuhl aber auch beim phev, ohne dessen Unterstützung es nicht möglich gewesen wäre, das so wirksame spezielle Heidelberger Trainingsprogramm aufzubauen und zu etablieren. Auch die herausragende Rolle von Bruno Kopp, der selbst an dem Trainingsprogramm teilnahm und Änderungsvorschläge einbrachte, wurde erinnert.

Im nächsten Programmpunkt stellte Mareike Menzel die wichtigsten Informationen rund um den Reha-Antrag vor. Sie erklärte detailliert die erforderlichen Schritte für die Beantragung einer Rehabilitation und ging auf häufige Fragen und mögliche Hürden bei der Antragstellung ein. Ihre praxisorientierten Tipps stießen auf großes Interesse, und zahlreiche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre persönlichen Fragen zu stellen.

Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit für ein entspanntes Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen. Die Teilnehmer nutzten diese Zeit, um sich untereinander auszutauschen und Erfahrungen zu teilen.

Zum Abschluss des Treffens gab es einen kleinen Rundgang durch die Klinik, bei dem die Teilnehmer mehr über die verschiedenen Therapieangebote und die Räumlichkeiten der Klinik erfuhren.

Dr. Nicola Benjamin und Prof. Dr. Ekkehard Grünig