pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Was ist der Unterschied Sauerstoffsättigung Oximeter und Blutgase?

  1. #1
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard Was ist der Unterschied Sauerstoffsättigung Oximeter und Blutgase?

    huhu, Ihr Lieben,

    man fragt sich doch: wie kann es sein, dass mein Oximeter gute Sättigungswerte anzeigt und die Blutgasanalyse (Pieks ins Ohrläppchen) so grottig schlecht ist. Wie hängt das zusammen?


    Ich hab im Netzt gesucht, nach einer schicken Grafik, die das darstellt.


    Voila :-)

    http://www2.hs-esslingen.de/~johille...ie/prinzip.htm

  2. #2
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    Hallo zusammen.☺

    Danny, in den Link habe Ich schon reingeschaut, brauche da noch mehr Zeit... Werde dann sicher mehr verstehen.

    Ich hoffe hier kann ich meine Frage/Zitat wiederholen? Da möchte ich nämlich noch meine Erklärung anfügen.

    Zitat Zitat von Kanari-MK
    Das mit dem nachts "unbewusst Schnorchel aus der Nase ziehen" ist mir nur allzu gut bekannt. Bei mir wirkte nach einiger Zeit das Glivec (anstatt Remodulin-Pumpe) so, dass ich weniger Sauerstoff brauchte. Als ich nachts wach wurde ohne O2 (mein Körper hatte da auch reagiert u. sich dagegen "gewehrt") habe ich meine Sauerstoffsättigung m. Pulsoxymeter da öfters direkt gemessen. Die Werte sind nicht in den Keller gerauscht, sondern lagen über ca. 94 - 98 % aus der Erinnerung.

    Nach Absprache mit dem UKGM, Gießen reguliere ich seitdem ganz individuell meine O2-Zufuhr in Ruhe u. Belastung auch mit meinem Pulsoxymeter, u. was mein Körper mir sagt, damit ich u. mein Gehirn nicht mehr so wuschig reagieren.
    Sodele jetzt meine Erklärung.

    Seitdem das Revatio pausiert wurde, ich "nur noch" das Volibris u. Glivec als reine Lungenhochdruck-medis nahm u. die O2-Therapie angepasst wurde, passierte mir das "Nasenbrillen rausziehen" nicht mehr.

    Ich weiß, dass mir davor der Schlauch nicht nur aus der Nase rutschte. Nein ich wachte da nachts auch auf u. habe das "Abnehmen des Schlauches" ganz bewusst mitbekommen, aber ohne es bewusst auszuführen u. bin wieder eingeschlafen.
    Ich weiß grad nicht wie ich's erklären kann.

    In 03/2016, noch mit Revatio, hatte ich bei der Blutgasanalyse mit 2 l O2/min. folgende Werte:
    pO2, 106 mmHg
    pCO2, 25,8 mmHg
    O2-Sättigung, 97,1 %

    u. BNP, 41 pg/ml

    In 06/16, ohne Revatio, es wurde ca. Anfang 06/16 abgesetzt, gab's ohne Sauerstoff (also unter Raumluft) folgende Werte:

    pO2, 91,0 mmHg
    pCO2, 25,8 mmHg
    O2-Sättigung, 98,3 %

    u. BNP, 25 pg/ml

    In 10/16, ohne Revatio, gab's mit 1,5 l O2/min. folgende Werte:

    pO2, 108,0 mmHg
    pCO2, 22,5 mmHg
    O2-Sättigung, 97,2 %

    u. BNP, 17 pg/ml☺

    Ich weiß grad nicht, ob sich das alles widerspricht. Aber ich brauche heute einfach weniger Sauerstoff.

    Bin halt in diesen Zusammenhängen nicht so fit, wie unsere langjährigen Foris.

    So genug geschrieben.
    LG Moni☺

  3. #3
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Moni,

    hmmm? das sind ja krasse PCO2 Werte...wie erklären die Docs das?

    Die PO2 Werte sind ein Traum und die Sättigung auch...wieso hattest Du Sauerstoff ?

  4. #4
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Moni,
    das liest sich für mich nach starkem Hyperventilieren. Zumindest passiert dir das offenbar in der Ambulanz. Ob das zu Hause auch so ist, weiß ich nicht.
    So wie ich dich kenne, könnte ich mir vorstellen, dass für dich das Setting, also die Situation, "aufregend" ist? Also viele Leute, und eben "Weißkittel"..etc.
    Die Frage wäre echt, wie du zu Hause (My Home is my Castle) drauf bist, vielleicht atmest du da ganz anders und ruhiger und hättest dann evtl. ganz andere Werte?
    Möglicherweise.

    Was deine 3 Messungen angeht: Dein BNP ist sensationell und immer noch besser geworden.
    Die pCO2 - Werte sind weitgehend gleich zu niedrig.
    Die pO2 - Werte sind sehr hoch für PAH (100mmHg ca. sind normal, 90mmHg aber auch noch voll im Normbereich). Ich würde anhand dieser Werte sagen, dass alle 3 Messungen qualitativ die gleiche aussage machen. Ob der pO2 nun bei 90 oder 100mmHg liegt. Man sieht auf jeden Fall, dass du Revatio zumindest nicht "brauchst". Dein Körper scheint es nicht zu vermissen. Wenn du keine PH hättest, wurde dir ein Arzt vermutlich raten, ab und an mal in eine Tüte zu atmen und die Luft so mehrfach zu atmen und dadurch den pCO2 zu steigern, wie man es bei Hyperventilation infolge von Angststörungen macht).
    Ich vermute, dass du zu Hause ganz anders atmest und dann vielleicht ruhiger bist, langsamer atmest und dann auch einen höheren pCO2 - Wert hast (normal wären so ca. 36-38mmHg +/-).
    Bei PAH gelten <32 als prognostisch nicht so gut. Aber ich vermute, dass das bei dir nicht gilt, weil du super BNP-Werte hast und vermutlich zu Hause auch über 30mmHg pCO2 haben wirst. Da bin ich mir fast sicher. DIe Frage ist, wie man das prüfen könnte...
    Vermutlich gar nicht.
    Also locker bleiben und nicht von den# Werten verrückt machen lassen. Aber evtl. besprichst du das mal mit deinem Arzt?

    LG Ralf

  5. #5
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    Liebe Danny, lieber Ralf.☺

    Ich versuch's kurz und schmerzlos zu machen.
    Hihi☺

    Also, lt. Gießener Ärzten habe ich schon von Anfang an hyperventiliert, auch vor der Diagnose. Die pCO2 Werte waren früher noch niedriger, wenn ich recht erinnere, ich müsste da genau schauen. Ist ja auch egal. Es war auch immer von einer Gasaustauschstörung die Rede. Ich weiß grad nicht, ob da die Diffusion damit gemeint war?

    Vor der Diagnose hatte man mich ja erst in die psychische Schublade gesteckt, weil ich hyperventilierte u. so...
    Das kam da aber, genauso wie später auch, durch die ständige körperliche Überbelastung u. falsches Atmen.

    Wir wohnen ja schon seit 1993 in einer Wohnung mit einigen Treppen, da hab ich mich mit arrangiert.

    Die Situation bei der Blutgasanalyse ist für mich eher recht entspannt. Aber zu Hause ertappe ich mich dabei, dass wenn es mir besser geht, ich die Stufen schneller hochsteige als ich eigentlich sollte. Oder unterwegs nicht langsam genug gehe. Da passe ich dann leider wieder die Atmung der Belastung an, u. hyperventiliere....

    Auch meine Physios sagten mir, dass ich zu tief einatme und nicht genug ausatme.
    So lenkten wir den Fokus auf das Ausatmen u. laaangsame Bewegungsabläufe (weil je schneller ich mich bewege um so schneller atme ich).

    Das schaffe ich aber auch heute noch nicht so. Ich war ja immer ein lebhafter, hibbeliger Typ, der fix unterwegs war. Es wäre sinnvoll "einfach" wieder langsamer zu werden.

    OM, AH HUM

    Selbst das mir früher beigebrachte Hände auf Brust u. Bauch legen, dann die Wörter "Ich bin" (beim Einatmen) u. das Wort "Ruhe" (beim Ausatmen) denken (u. das bis zu einer halben Stunde) halfen nur bedingt.

    Die PMR nach Jacobson schaffe ich eher nicht. Das Shaolin QiGong, momentan im Sitzen, mit langsamen Übungen ist eher was für mich. Da entspannt sich meine Atmung. Ich merke schon, es wäre sinnvoll einfach weniger zu machen u. meine Belastung an meinen Atem anzupassen.

    Beim Ergometertreten (leider noch ohne Wattangabe) achte ich mittlerweile darauf ruhig weiterzuatmen.

    Heißt das nun jetzt, dass ich beim Hyperventilieren zu wenig oder zuviel CO2 ausatme?

    Ich glaube ich bleibe locker. Dr. Gall war in diesem Februar zufrieden mit mir.
    Im Juli darf ich dann eine Spiroergometrie absolvieren, mal schaun.

    Entschuldigt, ist doch wieder so eine Litanei geworden...

    Liebe Grüße von Moni❤❤
    Geändert von Kanari-MK (19.04.2017 um 09:43 Uhr) Grund: Berichtigung "Ich bin" u. "Ruhe"

  6. #6
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    Gut erklärt

    https://www.youtube.com/watch?v=9wHmze9vrkY


    ...hmmm? das ruft nach Entlastung und Beruhigung.

    Hast Du es schon mal mit klassischer Meditation oder auch autogenem Training versucht?


    Dieses OM (einatmen) AH HUM (ausatmen) bringt mich tatsächlich zur Ruhe :-) ich hab das früher immer benutzt zum Einschlafen, wenn der Tag sooo wuselig war.


    Habt Ihr denn schon mal an einen Treppenlift gedacht?


    PS: aber warum Sauerstoff? Müsste man Dir nicht erst recht den O2 wegnehmen? Es ist zu wenig CO2...CO2 sorgt im Gehirn / verlängertes Rückenmark im Atemzentrum dafür, dass wir einatmen...das ist der REIZ fürs Einatmen...je niedriger der CO2 umso weniger der Atemreiz



    Hey, dieser Link ist toll

    https://www.gtuem.org/972/Tauchmedizin/Atmung

  7. #7
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    Hi ihr Lieben.☺

    Mensch ist schon viel Text für meiner einer.Puuh
    Werde ich noch öfter nachlesen.

    Aber in den Links wird das sehr gut beschrieben bzw. durch die Videos verständlich für mich.

    Ich weiß rückblickend das die Hyperventilation und die Psyche schon auch zusammenhängen. Aber die
    (bio) chemischen Reaktionen sind nie so richtig angesprochen worden oder ich hab's einfach vergessen in den Weiten meines PH-Brain?

    Ich habe mich da wiedergefunden bei den Symptomen. Ich stand immer unter Druck, habe mir selbst auch Druck gemacht. Wollte allen u. allem gerecht werden und habe mich hintenangestellt. Durch meine physische Überforderung kam dann die psychische. Immer dieses Karussell, hoffentlich schaffst du das, was kommt als übernächstes....
    Wie ein Duracel-Häschen.Hhi☺

    Da kamen dann auch die Reaktionen wie Panikattacken, weil ich das Gefühl hatte nicht genügend Luft zu bekommen. Auch die Synapsen spielten verrückt. Ist schon ein Kreislauf...

    Ich werde meinem Wahlspruch folgen "auch der Langsamste kommt an sein Ziel".🐌🐢

    Wir haben in den Therapien auch Gedankenreisen gemacht. Unter anderem wie ich in der Reha in Bad Oexen ganz langsam den Kurpark unsicher gemacht habe. Natur ist immer gut für mich. Ich sollte nur wieder langsam gehen. Ich übe bereits wieder.

    Tagsüber u. unterwegs lasse ich auch den Sauerstoff weg, je nachdem wie meine Tagesform ist.

    Letzter Stand in Gießen war,
    dass ich nachts den O2 m. 1l/min., in Ruhe m. 1l/min. (da auch ohne O2) u. bei Belastung m. 1-2,5l/min. laufen lasse.

    Mit dem Treppenlift tu ich mich noch schwer... Er bleibt aber noch eine Option für mich. Wir haben einen sehr schmalen Flur, aber ich denke da wird es dann bestimmt auch eine platzsparende Lösung geben.

    Ich habe jetzt auch meine Dauerverordnung f. d. AT/KG-Terapie durch, da werde ich weiter üben u. an anderer Stelle darüber berichten.

    Fazit: Nachdem Gewusel werde ich mir jetzt vieeel Ruhe gönnen.
    Lieben Dank u. viele Grüße v. Moni❤❤

  8. #8
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    Hallo Moni,

    meine Frage nochmal: wieso bekommst Du Sauerstoff, wenn die Werte doch eigentlich gut sind bzw. es vielleicht sogar besser ist ohne? Hast Du schon mal den Doc gefragt, warum er Dir O2 verschreibt?

  9. #9
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    Hallo Danny.☺

    Ich werde beim nächsten Termin im Juli danach fragen, ich weiß es nämlich auch nicht. Da ist es dann ca. 1 Jahr her ohne Revatio.

    Sorry, manchmal brauche ich ein bisschen länger.

    Ich vermute, dass es dann die Spiroergometrie klären wird u. natürlich meine anderen Werte, dies will ich halt noch abwarten.

    Mein Wunsch u. Ziel ist es, ganz ohne O2 auszukommen, wer weiß?

    Mehr kann ich dazu momentan leider nicht schreiben.

    LG Moni❤❤

  10. #10
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Moni,

    das wäre doch genial, wenn Du den Rüssel loswerden könntest. :-)

    ich glaube, manche Ärzte achten da vielleicht gar nicht so sehr drauf und hinterfragen den Sauerstoff nicht jedes Mal....


    Ich konnte in Ruhe und bei Belastung immerhin reduzieren.

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