pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Neuerkrankt und Psyche + Forum

  1. #11
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    Hallo Pearl,
    nein ich nehm nur meine PH Medis. Ein Psychodoc darf keine Medis verschreiben. Aber das Sprechen tut gut. Glaube mir. Oft kommt man auf andere Gedanken.
    Du musst nur aufpassen, dass du nicht noch Tiefer sinkst. Aslo geh einen Schritt los.
    Ich weiß, mit Familienangehörige kann man da nicht reden oder Freunde sind auch schwierig. Die können das nicht verstehen, weil man nichts sieht an uns. Der Mensch braucht immer einen Anhaltspunkt.
    Sicher hilft das Forum hier auch einige Ängste aus der Welt zu schaffen,aber jemanden gegenüber zu haben ist bestimmt nicht schlecht. Einfach mal einen Menschen sehen, der einen versteht. Nicht immer die üblen Sprüche kommen.
    Also ich denke so ein Gespräch tut nicht weh.
    Sonst weiß ich leider auch nichts
    Du musst etwas finden,wo du Kraft schöpfen kannst. Ein Hobby oder einen Glauben irgendwas.
    Gruß
    claudia

  2. #12
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    @ Claudia, was bitte ist ein Psychodoc?
    @ Pearl, du Arme, das liest sich aber nicht so toll.
    Liebe Pearl, du erwähnst Panik und Schwindel in deinen Symptomen, die dir zusetzen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich mndestens diese beiden Punkte therapieren lassen. Und daher rate ich dir zu einer geeigneten Psychotherapie. Diese kann dir helfen, den Symptomen frühzeitig entgegen zu-denken und dich wieder besser aufzustellen.
    Und mal ehrlich, du hast doch jetzt schon ziemlich lange PH und tapfer deine Frau gestanden - mit kleinem Kind, das so langsam größer wird.
    Da darf man auch mal ne schwächere Phase haben.
    Eine Therapie könnte dir aber helfen, dich nach so einer Krise wieder besser aufzustellen, da bin ich mir sicher.
    Gibt es an deinem PH-Zentrum auch ein Angebot der Psychologen? In Gießen gibt es ein Gesprächsangebot.
    Das ist allerdings eher als erste Orientierung zu sehen, die Therapie muss ja vor Ort geschehen.

    Ich wünsche dir, dass es dir bald wieder besser geht.
    Sprich die Symptomatik bitte auch in deinem PH-Zentrum an, wenn du nächstes Mal da bist


    LG Ralf

  3. #13
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Huhu Pearl,

    Claudia und Ralf gaben schon sehr hilfeiche Antworten....manchmal braucht man sowas wie ne Müllhalde zum Abladen....wobei ich jetzt nicht gesagt haben will, dass Psychodocs (Neurologen und Psychiater verschreiben auch Medikamente) Müllhalden seien ;-)

    ich merke das zunehmend, dass Familie, Freunde schlicht überfordert sind....und dann braucht man ein PH-Forum, oder einen zuhörenden und nicht Widerworte gebenden Hundiwuff....oder eben einen Fachmann für die Psyche, der sein Geld damit verdient anderen zuzuhören und im Glücksfall auch seine Berufung darin sieht.

    Vielen niedergeknüppelten Menschen, mit gemeinen Diagnosen, helfen auch so Dinge wie : Malen, Töpfern, Gärtnern....also irgenwas mit den Händen machen, da macht man dann automatisch sein Grübelgehirn leer....früher hab ich immer so Aussortierattacken bekommen...das räumte auch gleichzeitig meine Seele auf....oder Hund geschnappt und gelaufen gelaufen gelaufen...

    Ich bin zur Zeit auch auf der Suche, was ich anstatt Aussortieren und mit Hundi spazieren gehen, machen kann....


    Andere Theorie für Deine Beschwerden:

    Bekommst Du vielleicht neue Medis?

    Ich bekam mal für meinen Nervenschaden im linken Bein durch Bandscheibenvorfall Lyrika...das Zeugs bewirkte Wunder, keine Schmerzen mehr....jedoch wurde ich fürchterlich aggressiv....ich war eine völlig veränderte Danny.....heute weiß man viel über Nebenwirkungen von Lyrika...damals leider noch nicht wirklich....

    Schwindel, Übelkeit...daraus resultierend Panik....kenn ich von vor der Diagnose.....mit den Medikamenten und Sauerstoff geht es mit zumindest in Ruhe besser....der Schwindel kam durch die Sauerstoffunterversorgung (kennst Du Deine Sauerstoffsättigungswerte in Ruhe und in Belastung?) Übelkeit durch Herzüberlastung (Essen UND Aktivität ging gar nicht....entweder oder, aber nicht beides....ca. 30% der Gesamtenergie braucht der Magen für seine Arbeit nach dem Essen....wenn das Herz zu schwach ist dafür, gibt es Übelkeit bishin zu Erbrechen)....

    Vielleicht bringt es Dir was ein Oxymeter anzuschaffen....dann hast Du immer im Blick, wie die Sachlage so ist, und kannst beruhigt weitermachen....

    Ich lief mit einer Sättigung von unter 50% durch die Weltgeschichte...oder sagen wir mal schleichen....das da automatisch Schwindel, Kopfschmerzen und Panik auftauchen, ist nachvollziehbar....


    Sicher, so ein Oxymeter kann nerven.....aber auch beruhigen!!!

    ...wenn mir die Psyche muckt, geh ich jetzt Ergometerschleichen oder Hundiwuff kämmen....oder oder....


    Ich finde die Idee mit dem Psychodoc, der eben fein zuhört ....gut.....aber mein Ding ist es halt nicht....aber es gibt ja durchaus Alternativen...:-)


    Ich sammel mich auch gerade (wieder mal) zusammen....seit Februar im Dauerstress....möge ich doch bitte aus dem ALptraum aufwachen....tja, leider ist der SCH...Realität....aber nach Bewerten aller Begleitumstände und Zustand der Umwelt, möchte ich doch bitte TROTZDEM weiterschnaufen....und bitte meistens in relativ guter Stimmung....schlechte Laune und Heulerei sind soooo anstrengend und unerquicklich

  4. #14
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von Pearl Beitrag anzeigen
    Danke für eure worte.ja es tut gut hier zu schreiben.meine familie versteht das nicht/ist überfordert.ja sogar sauer auf mich.
    Aber ich kann nicht aus meiner haut.fühl mich so unsicher und habe angst raus zu gehen.ich habe rücken-magenschmerzen,übelkeit.
    In hannover gibts glaub ich keine psychologische hilfe.wäre mir auch zu weit weg und bin erst nächstes jahr wieder da.
    Meine hä meinte sie kenne einen medizinischen psychologen er sich eben auch mit herz und co auskennt.eine konfrontationstherapie wär für mich falsch.sie mönne mir da einen termin besorgen.
    Ich bin halt skeptisch ob die wirklich helfen können.hatte mal ne therapie die nichts brachte und die kassen zahlenau h nur alle zwei jahre eine.ich will nicht als psychisch stabil abgestempelt werden.ich mag öffentliches jammern nicht.
    Ja ich nehme ein medikament ws depressionen auslöst aber ich gebe dem nicht die schuld.
    Ich eigte schon immer zu depris.eben nur ni ht so schlimm.
    Meine familie tut mir auch leid.sie leiden total.

    Pearl, das klingt doch gut, mit dem medizinischen Psychologen. Und klar wäre eine konfrontative Psychotherapie zu belastend.
    Aber lass dich einfach mal auf ein paar Gesprächen ein und dann siehst du ja, wie dir das liegt.
    Versuch macht klug.

    LG Ralf

  5. #15
    Lili ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Hallo Pearl.

    1. es ist völlig normal !!! wenn du dir Sorgen machst, das tun auch alle anderen, sogar die "Gesunden" ( ist mein Kind gesund , gehe ich meine Liebsten auf die Nerven ), natürlich mit unserem Hintergrund noch viel mehr.

    2. Suche dir bitte unbedingt professionelle Hilfe, und das ist dann dort auch kein Müllabladen. Warum sollte man für seinen Körper einen Arzt nutzen und für die Seele nicht ? Das ist auch kein abstempeln psychisch instabil. Es gibt Länder in denen es zum guten Ton gehört zum Psychologen zu gehen auch ohne "große " Sorgen

    LG Lili

  6. #16
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    Hallo Ralf,

    mit Psychodoc meinte ich einen Psychologen. Ich geh regelmäßig dort hin und er tut mir gut.
    Einen schönen Tag noch
    Claudia

  7. #17
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Gut, danke Claudia.
    Psychologische Psychotherapeuten sind auch die erste Adresse für nicht-medikamentöse Therapie.
    Als Fachrichtung sind besonders Gesprächs- (GT?) und Verhaltenstherapie (VT) geeignet, wohingegen tiefenpsychologische Verfahren (TP) oft zu belastend für uns sein können.

    LG Ralf

  8. #18
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Guckt mal

    http://www.spiegel.de/spiegelwissen/...-a-919324.html

    ...wie ich finde, ein ganz guter Artikel zum Thema "Psychodoc"


    Wenn es wahrscheinlich auch nie MEIN Ding sein wird, so bin ich doch in der Lage zu erkennen, dass es wirklich Sinn machen kann!!!

  9. #19
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    Hallo Wuffel,

    ein sehr gute LInk
    Claudia

  10. #20
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Die Diagnose , die wir haben, macht definitiv Angst.

    Wer da keine Angst hat, der hat das Nirvana oder den Himmel auf Erden erreicht oder lügt. :-)

    Sodele....

    Die Angst ist erkannt...jetzt sollte sie nicht überhand nehmen, sonst macht das Leben wirklich keinen Spaß mehr...

    DAS ist häufig der Knackpunkt.

    Ich kenn so Erlebnisse, dass man sich "in was" reinsteigert...so als plastisches und ziemlich allseits bekanntes Beispiel: PMS

    Oh je, oh je...oh großer Weltschmerz...ALLES ist dooof und schrecklich...und nie nie niemals wird es wieder besser sein

    (hüstel, so ungefähr das Gefühl beim PMS Siedepunkt, oder wie man das nennen mag...)

    Sodele...

    Wenn die Hormönchen dann fein sortiert sind ....guck ich mich an und platze eigentlich vor Lachen...denn: WAS war das??? WER hat mir die Laune verhagelt? WARUM war gestern alles sinnlos und heute nicht??? USW...

    DAS sind also die Hormone...das weiß ich mittlerweile, kann micht drauf einstellen...versuche es zu ignorieren und sag Männe bescheid, er möge bitte Abstand halten...usw

    Da komm ich schlicht alleine wieder raus, weil die Hormone sich wieder beruhigen usw


    Aber WAS macht man, wenn sowas anhält??? Wenn man viel viel Kraft hat und in der Lage ist, sich von außen zu betrachten und zu analysieren...dann krabbelt man nach vielleicht einer Woche wieder nach oben.....

    Aber WAS mach ich, wenn ich völlig am Boden liege...wenn ich das vielleicht noch nicht mal mehr wahrnehme?

    DANN brauch ich Hilfe von außen.

    Partner, Freunde stecken ja indirekt häufig mit drin....da ist so eine "neutrale" Meinung von außen bisweilen ein Segen....und ich muss mich nicht anpassen, verstellen, schauspielern...in keiner Situation, sondern kann ALLES sagen.....(seid ehrlich, das macht man nicht sooo wirklich bei Freunden oder Partnern...)

    Dafür sind Fachfrauen bzw Fachmänner da!!!

    Es geht manchmal nur um Musterstörungen....denn wir alles lieben Rituale...egal in welcher Form...wir lieben UNSERE Muster.....da kann eine VERänderung von außen....ein VER RÜCKEN....richtig wohl tuend sein.

    Habt Ihr mal versucht....so just for fun....mit einer Person zu "spielen", die Ihr nicht besonders gut leiden könnt?

    Macht das mal....verhaltet Euch gegen Eure eigenen Regeln....macht einfach mal das Gegenteil ....und Ihr werdet häufig die Reaktion bekommen

    "Bist Du jetzt vollkommen VER RÜCKT geworden?"

    genau darum gehts...dicke Staubschichten abzuschütteln und neues Verhalten auszuprobieren....


    DAFÜR braucht man dann MUT und einen Psychodoc z.B.


    Also nix mit

    LABIL

    ANGEKNACKST

    Sondern

    MUTIG

    VER RÜCKT im positivsten Sinne

    und NEU sortiert


    @ Pearl

    Verstehst , was ich meine??? ;-)

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