pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Zuerst Angst vor PEA OP, dann erfolgreiche OP

  1. #11
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Simone,

    das wäre natürlich toll, wenn jemand, der weiß was PH bedeutet ....und dann auch wieder richtig fit ist, bei uns mitarbeitet. :-)

    Thomas ist da auch sehr aktiv.


    ...aber jetzt konzentrier Dich erstmal auf Deinen Weg ...und wennze dann wieder richtig da bist, schauste noch mal ;-)


    Alles wird gut!

  2. #12
    Avatar von Signe
    Signe ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Liebe Simone,

    ich habe die OP im Sommer 2011 gewagt und bin immer noch unendlich dankbar, dass sie so gut gelaufen ist. Ja, klar, wenn man sich bewusst macht, WIE dieser Eingriff vorgenommen wird, bekommt man Bedenken. Aber Du scheinst Prof. Mayer ja zu vertrauen und ich denke, dass er nie sagen würde, dass er Dir zu einer OP rät, wenn er auf den Angiographiebildern nicht sehen würde, dass die Thromben an Stellen stecken, die er erreichen kann.

    Für mich war stets die Langfrist-Aussicht die entscheidende. Und deswegen entschied ich mich für die OP.

    Meine wurde nicht von Prof. Mayer, sondern von Prof. Schäfers in Homburg/Saarland vorgenommen. Aber ich glaube, die beiden sind jeweils klasse (oder, Ralf?). Ich war danach eine Nacht auf der Intensivstation, ich glaube einen Tag auf der Überwachungsstation und dann wieder auf dem normalen Zimmer. Ich begann recht schnell mit kleinen Spaziergängen im Zimmer und das erste Mal Treppe steigen war toll :-) Nach einer Woche konnte ich das Krankenhaus schon verlassen. Ich machte danach einen Zwischenstopp zuhause und ging anschließend in eine Reha. Dort lernte ich, mich wieder mehr zu belasten und wieder Sport zu machen. Und verarbeitete die OP psychisch.

    Eine Begleiterscheinung der OP, die ich vorher nicht im Blick hatte, waren ziemliche Rückenverspannungen vom "Aufklappen" des Brustraumes. Aber die gingen nach wenigen Wochen vorbei. Die Narbe heilte gut und nun ist sie nur noch ein Strich auf dem Dekolleté, der mich an diese Zeit erinnert. Ansonsten lebe ich ein völlig normales Leben mit Sport, Bergwandern im Urlaub, Arbeit und allem, was ich mag. Ich nehme außer Marcumar keine Medikamente mehr. Bei der Kontroll-Spiroergometrie ist zu sehen, dass meine Sauerstoffsättigung bei höherer Belastung schneller absackt als bei "normalen" Menschen, aber das merke ich im normalen Leben kaum. Die Ärzte erklären das damit, dass unten in den feinen Verästelungen der Arterien ein paar Tromben nicht entfernt werden konnten.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Zeit bis zum 7.10. schnell vergeht!

    Viele liebe Grüße
    Signe

  3. #13
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    Liebe Signe,

    ganz herzlichen Dank auch für deine ermutigenden Worte. Ich bin ja erst wenige Tage hier bei euch im Forum und freue mich riesig über so viel Zuspruch!
    Zur Zeit befinde ich mich in einem Auf und Ab der Gefühle. Das kennst Du sicher?

    Ich versuche mich dann abzulenken, in dem ich immer wieder eure Berichte lese und mir auch mal etwas Schönes gönne.

    Heute z.B. fetzige Sportschuhe für Krankenhaus und Reha. Morgen Frühstück mit einer Freundin.

    Einfach ist es nicht, aber ich will es ja schaffen!


    LG

    Simone

  4. #14
    Avatar von Signe
    Signe ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    klar kenne ich das! Ich habe damals auch sehr viel gegrübelt, mehr aber noch in der Zeit vor der OP-Entscheidung. Und ich hasste das Warten auf die nächsten Arzt-Termine, von denen ich mir mehr Klarheit erhoffte.

    Dein Ablenkungs-Programm hört sich klasse an. Mach weiter so!

    Ich wünsche niemandem eine Krankheit wie diese. Auch für die Familie ist es eine schwierige Situation. Rückblickend ist es bei mir jedoch so, dass ich denke, dass ich jetzt ausgeglichener bin und einen schärferen Blick fürs wesentliche habe. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Alterserscheinung

  5. #15
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Signe,
    super, dass du hier vorbeigeschaut hast und und Simone auch Mut machst.
    Ja, ich habe von PRof. Schäfers und Mayer jeweils nur Gutes gehört und von beiden sehr positive Erfahrungsberichte. Beide sind sicherlich Weltspitze. Weil es eben klappt.
    Aber ich kenne inzwischen auch Patienten von der MHH in Hannover, die sehr Gutes berichten.
    Bei den o.g. liegen auf jeden Fall sehr lange Erfahrungen vor, und das mehrmals pro Woche. Das ist wichtig.

    Geht es dir weiter so gut, Signe?

    Liebe Grüße

    Ralf

  6. #16
    Avatar von Signe
    Signe ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hi Ralf,

    ja, mir geht es sehr gut. Wir sind Anfang des Jahres umgezogen, wohnen jetzt im 6. OG und in den ersten zwei Monaten ging der Fahrstuhl nicht ... Das war auch für die gesunden ein gutes Training. Ich werde mir demnächst mal wieder einen Termin für ein Check-up holen, um den Eindruck, den ich selbst habe, auch mit Zahlen zu untermauern.

    Simone, frag gern weiter, bzw. schreibe, was Dir im Kopf herumgeistert.

    Viele Grüße
    Signe

  7. #17
    lesefee ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hi Signe,
    das hört sich wirklich gut an!!
    Wie schön! Freut mich sehr- für Dich ! Und auch, weil es anderen Mut macht!

    Simone, 7.10 ist ein gutes Datum, da hat mein Mann Geburtstag, das kann nur gut werden! Ein Glückstag!
    Und 2 Tage später mein Vater, der dieses Jahr 80 wird- da bist Du dann schon wieder auf den Beinen und bestimmt ungefähr so fit wie er

  8. #18
    Simone ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Liebe Lesefee,

    das aus mit den Geburtstagen ermutigt natürlich sehr! Meine lange vertraute Stammfrisörin hat auch am 7.10. Geburtstag und mein Schwägerin und Freundin am 8.10.!

    Trotzdem steigt die Aufregung - am meisten vor der Narkose! Ich hatte noch nie eine... Da ist dann die Angst einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen. Natürlich sagen alle " Ach das schaffst du schon!" Aber es gibt keine Garantie!
    Ich versuche aber weiter mich abzulenken und mache schöne Dinge wie Cappuccino trinken Stadtbummel etc. und denke an die Zeit danach!


    Dir und allen anderen auch weiter alles Gute!

    Viele Grüße

    Simone

  9. #19
    lesefee ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ich kann das gut verstehen- hatte zwar schon mehrere Narkosen, aber das ist so ein irrationale Angst eben, die man nicht richtig erklären kann.
    Da ist ablenken wahrscheinlich am besten- und immer der Gedanke an danach!
    So habe ich es letztes Jahr auch gehalten bei meiner Schulter Operation. Vorher so gut es ging, abgelenkt und dann immer dran gedacht, dass es nachher besser ist, die Schmerzen weg sind usw. Man kann das visualisieren.
    Wie Du die ersten Schritte wieder gehst, bei mir war es da erste Glas Cola halten ...oder was auch immer.

    Und bei so viel Glücksgeburtstagen um Dich herum, kann ja gar nichts schief gehen!

  10. #20
    Dietmar ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hallo Simone!

    Klar, Dein Termin rückt näher und man macht sich sicherlich Sorgen über das, was "schief gehen könnte".
    Bei Deiner sehr gute Prognose vom operierenden Professor, solltest Du positiv denken!
    Ich bin sicher, dass die OP in Deinem Fall gut und erfolgreich verlaufen wird.

    LG Dietmar

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