pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Flug und PH

  1. #21
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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  2. #22
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  3. #23
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    Algorithmus bei COPD für zusätzlichen Sauerstoff auf Flügen:

    http://thorax.bmj.com/content/67/11/964.short

    So etwas würde man auch bei PH benötigen

  4. #24
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    klar, der muss sich erhöhen, denn wenn die Sättigugn sinkt, muss mehr Blut gepumpt werden, ergo steigt der Druck bei gleichem Widerstand. Hinzu kommt, dass der Widerstand wegen des Sauerstoffmangels noch ansteigen kann.
    Also logisch.

    LG Ralf

  5. #25
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von OpaElli Beitrag anzeigen
    Der Hauptgrund für die Druckanzüge war nicht die Belastung in großer Höhe, sondern die Verhinderung von "Grey-out" oder "Black-out" bei waghalsigen Flugmanövern
    im Luftkampf. Dabei entstehen hohe G-Belastungen, die laienhaft ausgedrückt, das Blut in die Beine sacken lässt.
    Durch die Druckanzüge wurden die Blutgefäße in den Oberschenkeln zusammengedrückt und das Blut länger im Oberkörper gehalten.
    Dadurch trat Grey-out (Vorstufe zu einer Synkope) oder Black-out (Synkope) später ein.
    Auch die MIG-29 Piloten der Bw hatten nach der Wende solche Druckanzüge.
    Entsprechendes Training fand in Königsbrück bei Dresden statt.

    LG Dietmar
    Danke für die Erklärung Dietmar, dennoch wäre für uns so ein Anzug auch hilfreich - nur nicht wirklich praktikabel. Und etwas "unsexy". Besonders, wenn kein knackiger Pilot oder Pilotin drin steckt..

  6. #26
    Dietmar ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Ja, ich denke, dass die Anzüge für Passagiere, die keinen Kunstflug oder Luftkampf machen müssen, etwas bequemer "designed" werden könnten.
    Der Preis wäre wahrscheinlich aber dennoch nicht akzeptabel.

    LG Dietmar

  7. #27
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von Hope Beitrag anzeigen
    Algorithmus bei COPD für zusätzlichen Sauerstoff auf Flügen:

    http://thorax.bmj.com/content/67/11/964.short

    So etwas würde man auch bei PH benötigen

    ganz tolle links : kannst du an w15 in frankfurt teilnehmen und ganz tief bohren ? du bist ja von uns hier im forum am dichtesten an diesem thema.

    ähnliche zahlen zur sättigung und daraus folgend sauerstoff ja/nein habe ich auch in hannover gehört. deutlich die erhöhung des spap um 20% ; das macht bei 27 nicht so viel aus, aber erhol dich mal bei einem meeresspiegel-spap von 80-100. dass ein einregeln in denver auch nach 24 stunden nicht vorlag : denver liegt genau eine meile über nn. hoeper meinte mal, alles oberhalb von 1300 sollte gemieden werden ( wohingegen die wiener um irene lang das meines wissens lockerer sehen... )

  8. #28
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hi Card,
    du meinst W12 in Frankfurt, oder? Ja, ich werde daran teilnehmen und Fragen stellen. So tief es geht, da es mich ja auch sehr interessiert. Ich poste es dann hier. Der Referent und ich kennen uns aber, von daher müssen wir mal schauen, wie hoch der Mehrwert ist.

    Ja, das hatte ich mir beim Lesen auch gedacht, dass sich das in Denver nicht so schnell einregeln wird

    Nach Japan im April mit Sauerstoff on-board Versorgung fliege ich im Herbst erstmalig mit einem für den Urlaub gemieteten Sauerstoffkonzentrator in die USA. Diese sind ja etwas kostengünstiger als z.B. die On-Board Sauerstoffversorgung von Lufthansa. Ich berichte wie es gelaufen ist.

    Ich probiere im Moment einfach mal verschiedene Varianten der Sauerstoffversorgung durch

    Aber an einem Algorithmus, wer wann wie Sauerstoff auf Flügen benötigt, wäre ich echt interessiert. Im Moment scheint es eher ein Bauchgefühl des Arztes bzw. eine gewünschte maximale Sicherheit für den Patienten zu sein, daher wird es generell empfohlen. Aber bei den Kosten für Sauerstoff auf Flügen, die ja in den letzten Jahren z.T. deutlich gestiegen sind, und das es das Reisen für nicht Sauerstoffpflichtige etwas komplizierter macht, wäre ein individuellere Abschätzung auf Basis von Messwerten und prognostizierten Körperreaktionen auf einen Flug ziemlich gut, da es ein schon einen deutlichen Reisekostenunterschied machen kann.

  9. #29
    Lili ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Hallo,

    ich möchte kurz mal meinen " Senf" dazugeben, obwohl mir das eigentlich zu wissenschaftlich ist

    Wie ich mal berichtete leide ich akut seit 02/2004 an PH, die Diagnose gab es aber nach langen Arztbesuchen erst 02/2009.

    im Juli 2006 habe ich an einem Schwerelosigkeitsflug in Fort Lauderdales ( hatte ich in einem Autohaus gewonnen ) teilgenommen. Die Reise an sich war schön anstrengend , Freitag Anreise, Samstag den Parabelflug und Montag Rückreise.

    Obwohl ich ja beim Treppensteigen, Bergen etc. starke Probleme hatte aber ja nicht wusste woher, hatte ich mit dieser ganzen Fliegerei null Probleme, beim Parabelflug wirken ja auch einige " G " ??? auf den Körper.

    Nach Diagnose hatte ich schon für 5 Monate späte eine Reise nach New York geplant, mein Doc ( Dr. Bruch ) hat mit Flugreisen bei mir keine Probleme, ok, ich bin gut eingestellt.

    aber wie gesagt auch vorher keine Probleme und jetzt auch nicht, mir geht es super im Flieger. Muss halt sehen ob es so bleibt, ich fliege lange Strecken nicht so oft und kurze auch nur einmal im Jahr.

    keine Ahnung ob es mir schadet, aber so lange meine Ärzte keine andere Empfehlung geben gehe ich das Risiko ein, was keine Empfehlung für andere Patienten sein soll !!!

    LG Lili

  10. #30
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hallo Lili,

    wird dir Sauerstoff für Langstreckenflüge von deinem Arzt empfohlen? Oder fliegst du Langstrecke immer ohne?

    Mir ging es ohne Sauerstoff auch immer gut auf Flügen, ich bin auch vom Krankheitsverlauf sehr stabil, aber nachdem die Diagnose gestellt wurde, nehme ich den Sauerstoff auf Flügen zur reinen Vorsicht. Ich habe keine Ahnung, wie notwendig das wirklich wäre.

    LG

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