pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Flug und PH

  1. #1
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Standard Flug und PH

    http://news.doccheck.com/de/42223/fl...ntext=taxonomy

    Ich bin "Flieger" trotz PH.
    Da meine Diagnose noch nicht allzu lang her ist, sammle ich im Moment die ersten Erfahrungen mit Sauerstoff an Bord und internationalen Sauerstoffregeln (am Boden benötige ich keinen Sauerstoff).
    Aus dem Grund habe ich mir auch einmal mehrere Airlines und ihre Angebote angeschaut. Wer Fragen hat, kann sich gern melden.

    VG
    Hope

  2. #2
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    [QUOTE=Hope;17191]Wer Fragen hat, kann sich gern melden[QUOTE]
    hallo hope
    einer der besten links, die ich bisher zum thema fliegen geshen habe, mit konkreten ausschlusskriterien. viellicht kannst du deine erfahrungen ja unabhaengig von persoenlichen nachrichten hier posten. als langstreckenflieger (13h + ) interessiert mich schon die limitierung auf sauerstoff fuer 2.5 stunden bei 4l/h ( wenn ich da nicht was falsch verstanden habe, vielleich kann man ja waehrend des flugs wechseln ), die restriktive vorgehensweise bei fluegen nach nord/suedamerika, auf die unterschiedlic eingestellten kabinendrucke bei den einzelnen airlines. eine aussage gibts zu nyhaII leider nicht, letztendlich muss das vielleicht ohnehin mit dem behandelnden zentrum abgesprochen werden.
    eins muss man allerdings immer im auge behalten : wie weit ist das naechste qualifizierte ph-zentrum vom reiseziel entfernt bzw, wie lange braucht man bis ffm-airport

  3. #3
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von Hope Beitrag anzeigen
    Wer Fragen hat, kann sich gern melden
    hallo hope
    einer der besten links, die ich bisher zum thema fliegen geshen habe, mit konkreten ausschlusskriterien. viellicht kannst du deine erfahrungen ja unabhaengig von persoenlichen nachrichten hier posten. als langstreckenflieger (13h + ) interessiert mich schon die limitierung auf sauerstoff fuer 2.5 stunden bei 4l/h ( wenn ich da nicht was falsch verstanden habe, vielleich kann man ja waehrend des flugs wechseln ), die restriktive vorgehensweise bei fluegen nach nord/suedamerika, auf die unterschiedlic eingestellten kabinendrucke bei den einzelnen airlines. eine aussage gibts zu nyhaII leider nicht, letztendlich muss das vielleicht ohnehin mit dem behandelnden zentrum abgesprochen werden.
    eins muss man allerdings immer im auge behalten : wie weit ist das naechste qualifizierte ph-zentrum vom reiseziel entfernt bzw, wie lange braucht man bis ffm-airport

  4. #4
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hallo,

    also ich habe 6 Jahre bis zur Diagnose gebraucht und bin in der Zeit Frequent Traveller gewesen. Das sagt schon alles Ich bin immer ohne Probleme geflogen und als ich vor knapp 2 Jahren die Diagnose bekommen habe, bin ich zwei Wochen später in 2 Tagen 24 Stunden geflogen. Ohne ein merkliches Problem.
    Mir wurde jetzt in Gießen trotz gutem, stabilen Verlauf zu Sauerstoff an Bord geraten (2l). Um ganz sicher zu gehen.
    Ich werde dies jetzt im Mai erstmals nutzen (Flugdauer 10 Stunden). Die Lufthansa Medical Care Form hat Gießen abgezeichnet und Lufthansa hat auch kein Problem mit mir. Wie das Wenoll System (Lufthansa Sauerstoff System) funktioniert, kann ich nach meiner Erfahrung gern teilen. Die Gebrauchsanweisung inkl. Haltedauer und Veränderung des Flusses wurde mir schon zugeschickt

    Card, nutzt du Sauerstoff als Langstreckenflieger?

  5. #5
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    hi Card,

    ich habe eben mal bei diesem Wenoll System geschaut. Mit 4 Litern hast du dort eine Anwendungsdauer von 11 - 12 Stunden. Wenn ich es richtig verstehe.

  6. #6
    Lili ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Hallo, auch bin viel geflogen vor Diagnosestellung ( 5 Jahre ) und jetzt auch, bei mir haben die Ärzte gesagt, kein Problem bei meinen Werten und mit den Medikamenten. Das gilt wohl aber nur im Moment, was kommt kann ja keiner sagen, deshalb ein sehr interessantes Thema.

    Viele Grüße an die Flieger ��

  7. #7
    katrinhe ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Flugregeln für Reise-Greise...
    die Überschrift finde ich nicht ganz so gelungen wie den Inhalt!

  8. #8
    hub29 Gast

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    Hi,

    gilt sowas eigentlich auch für Inland-Flüge? Ich fahr ab und zu nach Berlin, bisher mit dem Zug (dauert normalerweise 9 Stunden, denn auf der ICE-Strecke wird gebaut, oder es steht ein Zug im Weg oder oder oder. Bisher waren immer eine Stunde und mehr verspätet...). Dann muss man dort im Hotel übernachten, ich mag keine Hotels. Man weiß dann am Abend auch nicht was man machen soll und kann nur im Zimmer sitzen, oft mit schlechter Klimaanlage. Wegen der Hotel-Sache musst du viel mehr Zeug mitschleppen und daheim wieder waschen...

    Jetzt soll wieder ein Bahnstreik kommen und hab darum grade nachgeschaut: Ein Flug von München nach Berlin dauert insgesamt 3 Stunden. Eine Stunde zum Flughafen hin, nochmal eine Stunde bis man im Flugzeug sitzt (einchecken etc., obwohls mit online-einchecken sehr viel schneller gehen soll...), dann noch eine Stunde Flug. Ich könnte also tatsächlich Freitag früh losfliegen und Freitag abend wieder daheim sein - was mir sehr gefällt. Das wäre wirklich der geringste Aufwand im Vergleich mit den Altenativen (Bahn oder mit dem Auto selber fahren...)

    Kommt billiger als mit der Bahn, und wenn man das Hotel dazu nimmt ists um einiges billiger...

    Man müsste nicht so lange sitzen, die Luft dürfte im Flieger nicht so viel schlechter sein als in der Bahn.

    Ich brauch keinen Sauerstoff, aber trotzdem die große Frage: Gelten diese Regeln, besonders was die Herzbelastung betrifft, auch bei solchen Kurzstreckenflügen? Kann da eine Stunde Flug solche Probleme machen?

    Viele Grüße,

    Martin

  9. #9
    Hope ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hallo Martin,

    bei kurzen Flügen ist das Flugzeug meist nicht in so großer Flughöhe bzw. deutlich kürzer als auf Langstreckenflügen, daher kann man sagen, dass es insgesamt weniger Belastung für Lunge und Herz ist. Meist wird von den Ärzten, für die Patienten die flugtauglich sind, gesagt 2-3 Stunden ohne Sauerstoff sind ok. Bei längeren Flügen bitte Sauerstoff nehmen.
    Ich persönlich fliege solche kurzen Strecken ohne Sauerstoff. Ich verwende nur bei Langstrecken Sauerstoff.
    Am besten deiner Arzt mal fragen und ggf. auch nach deinem Bauchgefühl gehen.

    Ich persönlich sehe derzeit für mich kein Problem kurze Strecken ohne Sauerstoff zu fliegen, ob ich das in 10 Jahren auch noch sagen, dass es kein Problem war, weiß ich nicht. Von daher mag ich keine allgemeine Empfehlung geben.

    Das hinterhältige ist, dass man die Belastung auf den Körper während des Fluges nicht merkt. Würde ich davon ausgehen, wie gut ich mich auf Flügen fühle, würde ich meiner Meinung nach bei gar keinem Flug Sauerstoff benötigen, da ich keinerlei Beschwerden habe. Aber laut Arzt besteht die Belastung für den Körper bei PH Patienten nun mal (deutlich stärkeres Zusammenziehen der Gefäße durch Druck in der Höhe), auch wenn wir sie nicht sofort merken.

    Wie gesagt, sprich mal mit deinem Arzt. Wenn er dich als flugtauglich einstuft, sehe ich kein Problem so einen kurzen Flug auch ohne Sauerstoff anzutreten ... oder hast du vor, dass jede Woche zu machen? Dann auf jeden Fall checken lassen, ob und wie dein Körper auf die Belastung reagiert.

  10. #10
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Martin,

    wenn du einen pO2 von ca. 60mmHg oder besser in der Blutgasanalyse hast (ideal 65mmHg oder besser), dann kannst du auf jeden Fall innerdeutsch fliegen und auch mal an Mittelmeer oder so.
    Akut wirst du keine bes. Belastung spüren. Es geht um die lange Sicht, dazu sollte der pO2 streng genomme nicht unter 60mmHg sinken, das dann ca. 65-66mmHg bedeuten würde, weil der pO2 im Flieger ca. 5-6mmHg sinkt. (auf kürzeren Strecken, die ja nicht ganz so hoch fliegen, sonst eher mit 8-10mMHg)

    Ein kurzzeitiger Abfall (wie lange ist eiN Flug nach Berlin überhaupt auf der max. Flughöhe, kommt er da übrhaupt hin?!)
    Für 2-3h Flüge wohl nicht ganz so kritisch, wie auch eine Studie aus Gießen (Fr. Dr. Thamm) zeigte.


    Nimm dir einen Flieger - 9h Zugfahrt geht ja gar nicht..

    LG Ralf

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