pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: INR nach PEA

  1. #1
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    Standard INR nach PEA

    Im März 2009 wurde ich erfolgreich in der Kerckhoffklinik opertiert.Seitdem achte ich mittels Selbstkontrolle darauf,
    dass mein INR, wie vorgegeben, zwischen 2,5 und 3,5 ist.
    Interessehalber schaue ich immer wieder mal auf die Seite der Klinik (Thoraxchirugie).

    Die neuesten Erkenntnisse sind so, dass der INR nicht unter 3,0 sein sollte!!

  2. #2
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Ute,
    schön dass du mal wieder vorbei schaust.
    Danke für den wichtigen Hinweis,
    Weiterhin alles Gute und ein richtig schönes Jahr 2014,

    LG Ralf


    PS: Wie gut gelingt es dir in der Praxis, dich im Zielbereich zu halten? Welche Schwankungen gibt es denn so?

  3. #3
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    Danke für die lieben Wünsche. Dir / Euch auch alles Liebe und Gute

    Et isse ma so, und et isse ma so.
    Bis ich wusste, dass wir bei 3,0 sein sollten, hielt ich mich gut im Bereich 2,5 - 3,5.
    Jetzt die 3,0 zu halten ist schon schwieriger. Teste zur Zeit alle 1 - 2 Tage.
    Es tritt automatisch wieder eine kleine Verunsicherung auf.
    Letzte Woche war ich mal bei 2,6 und hab mir sofort eine Clexane genehmigt. Hätte
    ich vorher nicht gemacht.
    Man sollte sich wirklich fortlaufend informieren!!!

  4. #4
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ja Ute, Information ist einfach das A und O.
    Allerdings sollte man sich da auch nicht total panisch machen, wenn man mal unter einen Grenzwert kommt.
    Besser sachte eine neue Balance finden.

    R

  5. #5
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    Von Panik möchte möchte ich gar nicht sprechen.
    Meiner Meinung nach ist
    es eine neue Vorsicht. Es ist wirklich ein sehr sensibeles Thema. Oft unterschätzt!
    Einige operierte Patienten, mit erschreckenden INR Werten, sind wieder mit
    Embolien in die Klinik gekommen. Die Behandlung wird dann immer schwieriger
    Ich kann nur jedem Marcumar Patienten empfehlen, sich ein CoaguChek Gerät zuzulegen.

  6. #6
    Avatar von Signe
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    Hi Ute,

    danke für die Info. Ich teste auch selbst und liege tendenziell auch leicht mal unter 3,0. Hat man Dir geraten, sofort Clexane zu spritzen, sobald Du einen schlechteren Wert ermittelt hast oder ist das Deine eigene Entscheidung?

    Viele Grüße
    Signe

  7. #7
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    Hallo Signe,
    als ich noch von einem Mindestwert von 2,5 ausgegangen bin, wurde mir geraten, auch
    schon bei 2,3 zu spritzen.
    Also gehe ich jetzt davon aus, das wenn mein Wert heute bei 2,7 liegt, dass ich dann auch spritze.

    Das ist für mich der Sinn der ständigen Kontrolle, schnell reagieren zu können.
    Es gibt immer mal Phasen, in denen der Wert schwankt.(z.B. neue Medikamente oä.).
    Ich gerate da nicht in Panik, bin aber gerne auf der sicheren Seite.

    Was wurde Dir denn geraten?

    Viele Grüße
    Ute

  8. #8
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    Ist der INR Wert generell wichtig zu beachten? Meiner ist nur einmal abgenommen worden, in Köln bei der Erstvorstellung. Da lag er bei 1.0. Kein Arzt hat da was zugesagt. Habs nur selber im Laborbefund gesehen. Muss ich da mal selber nachhaken?

  9. #9
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo lesefee,

    der INR gibt die Blutgerinnung an. 1,0 ist normal, 2 bedeutet, dass es 2x solange dauert, bis das Blut dick wird. Etc.
    Es gibt einige Hinweise dafür, dass man bei IPAH und PAH allgemein einen Vorteil durch Anticoagulation haben könnte, einerseits um Mikroembolien zu vermeiden, die in der Lunge (die als Filter wirkt) weitere Kapillare verschließen könnte.
    Außerdem wurden ganz neu auch Wirkungen der Gerinnungsbestandteile Thrombin und Faktor X auf die Proliferation der Gefäßmuskelzellen bei PAH entdeckt, was für eine Anticoagulation sprechen würde. Das gilt besonders mit der Präsenz von Hypoxie zusammen.

    Irgendwo im Forum findest du auch einem Hinweis auf eine Studie in den PH-Registern nach Hinweise pro- oder contra Anticoagulations gesucht wurde.
    Bei IPAH gibt es HInweise, dass sie hilfreich und sinnvoll ist und das Überleben verlängert.

    Wie es aber bei Linksherz-PH aussieht, weiß ich nicht. Also wie die Empfehlung bez. Anticoagulation ist.
    Falls es eine gibt, sollte sie in den Nizza-Unterlagen zu finden sein.
    Oder du fragst deinen PH-Experten.
    Wenn du keine Anticoagulation bekommst, ist sie evtl. bei dir nicht nötig.

    Mithilfe der Überwachung des INR-Wertes kann man die Anticoagulation, z.B. Marcumar einstellen.
    Dafür wird der Wert gebraucht.
    Das ist natürlich bei CTEPH noch wichtiger, weil diese KRankheit ja durch LUngenembolien ausgelöst wurde, für die es eine Ursache geben muss; oft eine Gerinnungsstörung mit zu starker Gerinnungsneigung bzw. zu geringer Fibrinolyse. Da muss man natürlich nach einer PTE bzw. generell sehr starkt anticoagulieren, damit sich nicht wieder Gerinnsel bilden - die Ursache ist ja meist nicht behoben.

    Das betrifft dich aber so eben nicht. Daher gilt das oben gesagte.
    LG Ralf

  10. #10
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    Hallo, um sicher zu gehen habe ich nochmal mit meinem Arzt von dem ich die Info zu dem Idealwert von 3,0 erhalten habe gesprochen. Er hat das dann nochmal relativiert und gesagt, dass ein Wert von 2,5-3,5 ausreicht, wobei 3,0 halt der angestrebte Idealwert ist.
    Sorry, wenn es da Missverständnisse gab.
    LG Ute

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