pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: PH - Streichelzoo: BMPR2, ALK1, ENG, SMAD9, CAV1, KCNK3, SMAD4, PTEN, EIF2AK4,..

  1. #21
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    EIF2AK4 ist nun auch mit PCH - in Verbindung gebracht worden und es gibt offenbar eine THERAPIE, die wirkt. (Auf Basis von 6 Fällen)

    Hier steht's: https://www.phev.de/forum/showthread...7277#post27277

  2. #22
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    Leider evtl. auch ein Kandidat für den PH - Streichelzoo, wenn auch vielleicht nicht primär?


    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/1...27B2D0E.f04t01

    Titel: ABCA3 mutations led to pulmonary fibrosis and emphysema with pulmonary hypertension in an 8-year-old girl.

  3. #23
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    Homozygote BMP9-Nonsense-Mutation als Ursache von HPAH bei einem 5-jährigen Patienten.

    http://bmcpulmmed.biomedcentral.com/...890-016-0183-7

    Titel: Novel homozygous BMP9 nonsense mutation causes pulmonary arterial hypertension: a case report.

    BMP9-Mutationen machen übrigens auch eine Erkrankung, die Überschneidungen mit HHT hat. Das zeigt wieder dass es zwischen diesen Krankheiten einiges an Überschneidung gibt.
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3769931/
    Titel: BMP9 Mutations Cause a Vascular-Anomaly Syndrome with Phenotypic Overlap with Hereditary Hemorrhagic Telangiectasia

    BMP9 wird auch GDF2 genannt.

    Hier noch mal die PH - Gene:

    Alles PAH, außer EIF2AK4.

    BMPR2
    ALK1
    ENG
    SMAD9-Gen (codiert SMAD8 - hmm)
    CAV1
    KCNK3 (Edit: bereits heterozygot reicht um ggf. PAH auszulösen, aber die homozygote, beidseitige Mutation, ist hier offenbar auch möglich, mit entsprechend schwererem Verlauf).
    SMAD4
    PTEN
    EIF2AK4 (homozygot PVOD, kann aber auch als "Second Hit" in heterozygoter Form BMPR2-PH auslösen"
    ABCA3 (?)
    BMP9 (homozygot)
    TBX4-Gen (auch bei Small Patella Syndrom bis zu 30% der PAH bei Kindern - Nachtrag vom 18.09.2016)


    HHT:
    ALK1 (alias ACVRL1)
    ENG
    SMAD4 (HHT und juvenile Polypose)
    BMP9 (heterozygot) - (3 Fälle ähnliche Symptome wie HHT)

    Man sieht, dass es eine Überlappung gibt. Und ich denke, dass es sich lohnen könnte, übergreifend zu forschen um zu verstehen, wie diese sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder zustande kommen.

  4. #24
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    http://www.revespcardiol.org/en/molecular-genetic-diagnosis-of-pulmonary/avance-resumen/S188558571630202X/


    Molecular Genetic Diagnosis of Pulmonary Arterial Hypertension: An Increased Complexity

    Nimmt Bezug auf diese spanische Studie: http://www.revespcardiol.org/en/mole...5585716301311/

    Offenbar gibt es in Spanien eine andere Verteilung der PH-verursachenden Gene.


    Es wurde auch noch ein neues Gen erwähnt, das wie KCNK3 vor allem pädiatrische Patienten betrifft: TBX4

    Zitat: "TBX4 mutations are most often found in pediatric pulmonary hypertension according to results reported by Kerstjens-Frederikse et al.9 Indeed, TBX4 loss-of-function mutations, which are responsible for small patella syndrome, are found at a far lower frequency in adult PAH than in the pediatric form and the cause of this difference is not known. The PAH patients carrying the TBX4 variants in this study showed no clinical or radiological signs of small patella syndrome, which does not indicate a functional deleterious effect of these variants."

    "
    To identify the causative gene, it is important to perform, when possible, a complete genetic investigation in PAH patients, including BMPR2, KCNK3, TBX4, and ACVRL1 genes, the 2 last genes being more important in pediatric PAH, as already mentioned. Moreover, wide mutation screening can be achieved by the design of large panels for sequencing covering all the genes involved in PAH, including those rarely involved, such as caveolin-1, and Smad9.13It is also important to systematically test the EIF2AK4 gene, at least in pediatric forms of pulmonary hypertension, because the signs of pulmonary veno-occlusive disease can be missed, in order to make the correct diagnosis and to avoid the complications of inappropriate treatment.14 It is also important for the genetic counselling of the parents because hereditary pulmonary veno-occlusive disease is a recessive disease. Finding a deleterious mutation should encourage physicians to select efficient and carefully monitored treatment in view of the increased severity of the clinical course in mutation carriers."

    Bemerkenswert: In dieser Studie wuren 39% Responder identifiziert, deutlich mehr als bei anderen Studien an IPAH - Patienten (12%).

    Das TXB4-Gen hatten wir schon 2013, ich hatte es nur nicht mehr auf dem Schirm:
    https://www.phev.de/forum/showthread.php?2660-TBX4-Gen-f%FCr-30-der-IPAH-im-Kindesalter-verantwortlich&highlight=tbx4

  5. #25
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    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27649371

    Titel: AN HOMOZYGOUS MUTATION IN KCNK3 IS ASSOCIATED WITH AN AGGRESSIVE FORM OF HEREDITARY PULMONARY ARTERIAL HYPERTENSION.

    Hier wird eine homozygote Mutation des KCNK3-Gens beschrieben. Homozygot heißt, dass die Mutation auf beiden Seiten des doppelten Cromosomensatzes mutiert ist.

    Meist ist bei den bekannte Genen nur eine Seite betroffen und das reicht zusammen mit weiteren Auslösern oder Modifiern, dann ggf. PAH auszulösen. Beim BMPR2-Gen und auch beim ALK1 Gen sind homozygote Mutationen, also beidseitige, nicht lebensfähig und sterben bereits als Embryo oder im Uterus. Sie werden schlicht nicht lebend geboren.

    Beim KCNK3 reicht offenbar auch eine heterozygote Mutation aus um ggf. PAH zu machen. (Heterozygot = beide Seiten unterschiedlich, also eine gesund, eine verändert).
    Die homozygote Version ist aber auch lebensfähig kann aber offenbar einen stärkeren besonders schweren Verlauf der PAH bedeuten.

  6. #26
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  7. #27
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    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27717241

    Characterization of a caveolin-1 mutation associated with both PAH and congenital generalized lipodystrophy.

    Neues zur CAV-1 Mutation

  8. #28
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    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27770446
    The role of genetics in pulmonary arterial hypertension.

  9. #29
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    EIF2AK4 homozygote Mutation bei HPAH: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27884767

  10. #30
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    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/1...523B6F6.f02t01
    Neuer Übersichtsartikel, aktuell allerdings nur Abstract.
    Darin wird Cerebellin2 als Co-Faktor genannt, der das Risiko für PH verdoppelt.

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