pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Es muss nicht immer PH sein - Austauschen zu allen anderen Themen des Lebens

  1. #1
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard Es muss nicht immer PH sein - Austauschen zu allen anderen Themen des Lebens

    Hallo zusammen,

    hier könnt ihr auch Themen diskutieren, die sonst vielleicht zwischen den PH-Themen und -News untergehen.
    Egal ob über Hobbies, Reisen, Verabredungen aber auch Sorgen etc., etc.
    Und natürlich ist auch hier das Thema PH nicht tabu, aber es soll eben eine Forum für dies und das sein.
    Bin gespannt, was hier so gepostet wird.

    LG Ralf
    Geändert von Ralf (23.05.2013 um 08:26 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Ralf

    ich mach mal den Anfang. Letze Woche ging ja der Fußballkrimi zu ende. Ich bin ja Augsburg Fan mit Dauerkarte und Mitglied. Wir haben den Klassenerhalt geschafft. Und das obwohl wir in der Winterpause schon weg waren. Tolle Leistung... Ich war am Samstag im Stadion. Die Simmung war unbeschreiblich gut. Für eine Zeit konnte ich durch diese tolle Stimmung meine Krankheit vergessen. Hab nur gesungen und gejubelt. Ich war so voller Freude. Hatte richtig spaß am Leben. Wie früher.
    Ich kann gar nicht beschreiben.
    Alle Sorgen waren für diesen Nachmittag weg. Nur glückliche Menschen. Ausser die Fürther. Aber die hatten ja einen anderen Ausgang. Nachdem ich total ko nach Hause kam, hab ich mir die Sportsendungen angesehen und nochmal dieses lebenslustige Gefühl herangeführt.
    Allerdings war ich dann am Montag ko. Aber was solls, dachte ich mir. Das war es mir Wert.
    Und ich wär nie in diesen Genuß gekommen, wenn ich nicht Krank geworden wäre.
    Somit noch ein Fazit: Alles hat auch sein Gutes.
    Tolles Leben trotz PH. und ich hätte das nie gedacht.
    Schönen Abend noch
    Claudia

  3. #3
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Klasse Claudia,

    ich bin auch dafür, dass man die Lebenqualität - bei aller Vorsicht - auch nicht aus dem Auge verlieren darf.
    Und wenn man meisten brav ist, darf man auch mal über die Stränge schlagen.
    So halte ich es auch. Aber eben mit Gefühl!

    EIn Arzt hat mir mal gesagt: "Man muss bei so einer KRankheit die Balance zwischen Lebensquantität und Lebenqualität finden.")
    Das finde ich richtig gut. Und meistens...kommt mit einer gefühlvoll und mit Bedacht gesteigerten Qualität auch wieder mehr Quantität ...
    Die Psyche spielt eine große Rolle und die halten wir in Form, ne!

    LG Ralf

  4. #4
    lesefee ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ich musste gestern echt ein bisschen lachen- sagt man nicht immer, Hund und Frauchen passen sich an?? Aber eigentlich doch eher die Menschen den Hunden dachte ich immer- bei uns scheint es umgekehrt zu sein. Ich habe unseren Hund gestern der Nachbarin mitgegeben, weil ich nicht so gut zu Fuß bin im Moment- und als sie wieder kam, fragt sie, ob es sein kann, dass mein Hund Herzkrank wäre- sie wäre ja dermaßen kurzatmig und würde die Berge hochkeuchen, das wäre doch nicht normal für einen Hund in dem Alter...da hat sie sich wohl meinem Atemrhythmus angepasst! Mir war nur letztens aufgefallen, dass sie sich immer direkt neben mich setzt, sobald ich stehen bleibe- das hat sie früher nie getan, da ist sie lieber auf Jagd gegangen und ich stand allein im Wald, jetzt reagiert sie sofort, wenn ich langsamer werde oder stehen bleibe. Wir haben ein besonders enges Verhältnis, ich habe lange mit ihr gearbeitet auch zusammen und sie als Therapiehund ausgebildet und mitgenommen. Das ist unglaublich, was Tiere bewirken können. Letztens habe ich von einem Diabetikerhund gehört, die Blindenhunde gibt es ja schon sehr lange - nu überlege ich, wobei mir mein Hund helfen könnte. Was meint Ihr, was müsste ein PH Hund können, was hilfreich wäre? Die Treppen kann sie mir nicht abnehmen. Einkäufe tragen tut sie bedingt, das ist zu wenig, was sie da schaffen kann... ich überlege mal noch- vielleicht habt Ihr auch Ideen??

  5. #5
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Oh ja, der Hund passt sich an.

    Unser Schnuff ist mittlerweile 9,5 jahre alt, ein Tibet Terrier Rüde namens Lhamo(bär)....das ist Tibetisch und bedeutet Beschützer:
    der Herr ist äußerst agil...seitdem ich aber so schlimm krank bin, dass ich nicht mehr mit ihm Gassi geschweige denn richtig Laufen konnte...sonst waren wir häufig an Rhein und Ruhr unterwegs....Lhamobär schwimmt total gerne und sucht....

    ist er ruhiger geworden...er ist ständig präsent....wenn ich gerade nach Luft schnappe, wupp sitzt er neben mir...usw....also ganz besorgter Hundiwuff...als ich ins KH musste, schrie er regelrecht zum Abschied...solche Töne hab ich in 9 Jahren nicht gehört....

    er ist aber auch sehr vernünftig...bleibt klaglos alleine...usw

    ...

    Jooo....da wir keine aushäusigen Abenteuer erleben können, überlegte ich auch, was kann Schnuff für eine Aufgabe bekommen?

    Nun, klein anfangen: er trägt die Wäsche zur Waschmaschine und reicht mir jedes Stück an....ich kann nämlich kaum in die Hocke gehen...bzw. es kostet sehr viel Kraft....wenn Wuffmann mir die Kleidung anreicht, muss ich mich nicht sooo tief bücken...klappt wunderbar, und ER ist total STOLZ...so haben wir beide was davon...

    Wenn ich morgens aufstehe, muss ich diverses Equipment vom Bett zum Sofa verlagern: ich pack Blutdruckgerät, Oximeter, Kalender, Medischachtel in einen Stoffbeutel und ER trägt es stolz wie Oskar rüber...somit ist er wichtig und fühlt sich gebraucht....das macht ihm sehr viel Spaß...und mir auch....

    Wahrscheinlich wird er demnächst auch Staub saugen und Boden wischen...hüstel :-)

  6. #6
    Mahalbia ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Zum Thema Hund kann ich auch was beitragen :-) Meine 2,5 jährige Kooikerhündin ist schon immer stark auf mich fixiert gewesen.......Seitdem es mir gesundheitlich immer schlechter geht, hat sich ein neues Problem ergeben....sie schützt.
    Wenn ich mit ihr gehe.....ähm schleiche......dann stellt sie sich wild knurrend und zähnefletschend vor mich egal was von vorne kommt.......immer auf´m Sprung, das sie eingreifen könnte wenn der/die/das näher kommt. Leider ähnt sie nicht, das das für mich viel anstrengender ist, als wenn sie einfach neben mir herlaufen würde.
    Sie merkt eben, das es mir grad nicht gut geht, ich nicht gut zu Fuss bin........mein Herz auf vier Pfoten

  7. #7
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    So ein Hundiwuff steigert ohne Ende die Lebensqualität....wenn es auch manchmal schwierig ist....oder frau ein schlechtes Gewissen hat, weil wir die Gegend nicht mehr unsicher machen können....

    ABER es gibt genug Alternativspiele und aufgaben....so dass Schnuff trotzdem zu seinem Recht kommt...nicht wahr

    Gleich werde ich wieder mit meinen Jungenz spazieren schleichen....

  8. #8
    Mahalbia ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Wir haben zum Glück ( die Arbeit macht es zum Pech) nen riesengroßen Garten....da kann die Flocke schon mal flitzen......und Apportiertraining kann man auch machen wenn man in einem Gartenstuhl sitzt. naja, Schleichrunden kann ich ja auch, da der Wald gleich hinterm Gartenzaun anfängt......und die Runden mit Action übernimmt wie so vieles sonst meine Tochter. Ansonsten clickern wir hilfreiche Dinge wie Socken ausziehen ( an der Feuchtigkeit eben dieser nach dem Ausziehen arbeiten wir noch), Dinge aufheben, Sachen holen usw. da gibts viele weitere Ideen....und der Hund ist Kopftechnisch ausgelastet.

  9. #9
    lesefee ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ja, so sehe ich das auch-man kann sie auch anders auslasten als mit Spazieren gehen und sie brauchen beides! Gute, dass Du mich an das Sockenausziehen erinnerst, das kann mein Hund auch, habs aber lange nicht mehr gemacht. Auch Schuhe ausziehen geht gut. Mein Hund kann die Wäsche auch abnehmen, Wuffel, vielleicht ja auch was für Deinen- allerdings finde ich das hygienetechnisch manchmal grenzwertig...habs ja grade gewaschen und dann Hundesabber... auch wenn ich sie liebe, aber es gibt durchaus Grenzen! Tja, das Problem mit dem Bewachen kann ich mir auch vorstellen, ein Grund warum ich nicht meinen Traumhund genommen habe (einen Australian shepard), sondern den guten alten Labrador, die sich im Notfall lieber hinter mir verkriecht. Letztes Jahr ist sie von einem Reh angegriffen worden, dass war ein Schauspiel, dann hatte ich meinen quickenden Hund hinter mir und das aufgebrachte Reh vor mir--total entspannend solche Spaziergänge...

  10. #10
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von lesefee Beitrag anzeigen
    Ja, so sehe ich das auch-man kann sie auch anders auslasten als mit Spazieren gehen und sie brauchen beides! Gute, dass Du mich an das Sockenausziehen erinnerst, das kann mein Hund auch, habs aber lange nicht mehr gemacht. Auch Schuhe ausziehen geht gut. Mein Hund kann die Wäsche auch abnehmen, Wuffel, vielleicht ja auch was für Deinen- allerdings finde ich das hygienetechnisch manchmal grenzwertig...habs ja grade gewaschen und dann Hundesabber... auch wenn ich sie liebe, aber es gibt durchaus Grenzen! Tja, das Problem mit dem Bewachen kann ich mir auch vorstellen, ein Grund warum ich nicht meinen Traumhund genommen habe (einen Australian shepard), sondern den guten alten Labrador, die sich im Notfall lieber hinter mir verkriecht. Letztes Jahr ist sie von einem Reh angegriffen worden, dass war ein Schauspiel, dann hatte ich meinen quickenden Hund hinter mir und das aufgebrachte Reh vor mir--total entspannend solche Spaziergänge...


    Spontane Assoziationskette...

    Reh, Lasso, Ofen, Rotwein, lecker...

    ..jetzt krieg ich richtig Dresche von den Tierfreunden..

    ich sag schon mal vorab: Autsch...

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