pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Wann Herz-Lungen-Transplantation, wann nur Lunge..

  1. #1
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard Wann Herz-Lungen-Transplantation, wann nur Lunge..


  2. #2
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    Hallo Ralf,

    ich habe das Abstract gerade mal überflogen und muss sagen... anders hätte ich es nicht erwartet.

    Auf dem Arzt-Patienten-Seminar in Hannover ging es auch um die Frage Einzellungen-, Doppellungen oder Herz-Lungen-Tx bei Pat. mit PH. Der leitende Chirurg äußerte sich so in der Richtung, wie es im Artikel beschrieben ist (soweit meine Englischkenntnisse es ermöglicht haben ;-))
    Es kommt sehr auf den Einzelfall an. Also konkret, die restliche Funktionsfähigkeit des Herzens als prognostischer Faktor, ob sich das Herz wieder erholen kann und/oder das Vorliegen eines Herzfehlers (auch hier wird die Art und Schwere des Fehlers einbezogen. Außerdem liegen die operativen Vorteile (in der Methode) für eine Doppellungentransplantation auf der Hand. Sie ist in ihren Ergebnissen nicht nur der Einzellungentransplantation überlegen (was die Üebrlebenszahlen betrifft) sondern zumindest in Hannover wird die DLTx minimal invasiv durchgeführt. D.h. zwei kleine Schnitte unter der Brust. Bei einer HLTx muss der Brustkorb eröffnet weden, was das Risiko birgt, dass Schwierigkeiten beim wieder zusammen heilen betrifft...

    Bei mir haben sich die Ärzte auch umentschieden... 2009 wurde ich zur Herz-Lungen-Tx gelistet. 2010 - als es dann Zeit wurde haben die Experten trotz der schlechten Herzwerte entschieden, "nur" die Lunge zu transplantieren. Zum einen weil mit der ECMO operiert wird, die das Herz während und nach der OP massiv entlastet, zum anderen weil man minimalinvasiv operieren kann und schließlich... weil die Wartezeit bei weitem nicht so lang sind. Und.. sie haben Recht behalten :-) Mein Herz war 1/4 jahr nach Tx wieder gesund...

    Liebe Grüße
    Schnattchen

  3. #3
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Danke Schnattchen!

    Toll, dass dein Herz wieder gesund ist - und dass es minimalinvasiv ging!
    Wusste ich gar nicht.
    Freut mich echt für dich.

    Wie geht es dir jetzt?

    LG Ralf

  4. #4
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Minimalinvasiv??? Bei solch Vorhaben?

    Wahnsinn.

    Schnattchen!

    Wie geht es Dir?

    ...hattest Du nicht geschrieben...dass nochmal???

    Waere schoen mehr von Dir zu lesen...

    Meinereiner wird auch zur Lungentransplantation vorbereitet....um alle Optionen offen zu haben...ja ja


    Schluck...

  5. #5
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    Hallo Wuffel,

    du musst nicht schlucken... eine Listung ist prima. Nachdem ich das verstanden hatte, war es für mich eine realistische Option auf ein längeres Leben... und wird es auch wieder sein. Denn wenn du nicht gelistet bist und es geht dir ganz schlecht, dann ist die Zeit für die Listungsuntersuchungen nicht mehr...
    Und wenn es auch keiner gern erzählt oder dazu berät... auch Nein sagen ist möglich, wenn der Anruf kommen sollte, dass ein Organ da ist...denn es ist und bleibt deine Entscheidung... auch wenn das Transplantationszentrum sicher alles andere als begeistert wäre. Die wollen natürlich sicher gehen, dass man sich bei Listung schon ganz sicher ist, dass es der richtige Weg für einen ist...

    Ich habe der Listung zB zugestimmt, weil ich wusste, dass es einen sogenannten Status n.t. (nicht transplantabel) gibt - aufgrund der gesundheiltlichen Stabilität nicht notwendig sozusagen... das war mein Ziel. Die Option haben und trotzdem wegen Stabilität nicht dran kommen. ich hätte nie gedacht, dass es ein 3/4 Jahr richtig ernst wurde. Und dann habe ich angefangen mich ernsthaft damit auseinander zusetzen, sozusagen als Bewältiungsstrategie... Ich hab ja auch genug Zeit gehabt... ich habe 16 Wochen in der Klinik verbracht, bis das passende Organ da war...
    Aber das Verfahren hat sich ja jetzt geändert.. das Warten in der Klinik gibt es so nicht mehr - es sei denn es gibt akute Erkrankungen...

    Liebe Grüße
    Schnattchen

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