pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Antidepressiva

  1. #11
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Huhu Monika,

    ok, dann liegt das Problem natürlich anders...

    Hmm? Vielleicht meldet sich hier noch jemand...in der FB Gruppe gibt es glaube ich Erfahrungen mit entsprechenden Medis

    https://www.facebook.com/groups/101816633201660/

  2. #12
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Monika,
    da hat sich was überschnitten, du hast noch was gepostetet während ich getippt hatte.

    Also wenn du 20 Jahre schon Antidepressiva nimmst, ist es sicher keine gute Idee da was dran zu ändern.
    Vermute ich mal, nur so als Laie..

    LG Ralf

  3. #13
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard kritische Auseinandersetzung mit Antidepressiva


  4. #14
    Kwok ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Ausrufezeichen

    Die Autoren haben das Gleiche schon vor einiger Zeit in der ZEIT veröffentlicht: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016...in-medikamente (Kam mir sehr bekannt vor.)
    Tenor ist halt irgendwie, die Antidepressiva seien doch gar nicht so gut wie ihr Ruf, die Serotoninmangel-Hypothese sei so nicht haltbar und Kirsch habe gezeigt, dass ADs oft keine Wirkung hätten. Mag sein, dass ADs mittlerweile zu häufig verschrieben werden, mag auch sein, dass manche Verschreiber Nebenwirkungen ignorieren oder verharmlosen. Für die Regel halte ich es nicht. Dass sie auf der Serotoninmangel-Hypothese so rumreiten, die so heute auch nicht mehr vertreten wird, verstehe ich nicht. Schließlich kann ein Medikament sehr wohl wirksam sein, auch wenn es nicht das ursprüngliche Problem adressiert. Da wackelt, anders als die Ansaris behaupten, überhaupt kein Gebäude. Und zu Kirsch gab es schon vor Jahren eine wirklich breite Diskussion in den Fachkreisen, und es gibt da durchaus unterschiedliche Interpretationen.

    Die Autoren sind offensichtlich keine Freunde von ADs, halten sich für superkritisch und tun so, als wären sie dabei, Schlimmes aufzudecken. Ihre Darstellung ist letztlich einseitig, das ist legitim, man sollte es aber bedenken.

    Ich bin selbst langjährig betroffen.

    Julian

  5. #15
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    dradio hat eine lose folge zu dem thema, am 1.10 lief eine zweistündige sendung :
    http://www.deutschlandradiokultur.de...icle_id=367376
    diese und auch die vom 6.10 hatte ich während der autofahrt gehört: das ist doch eindringlicher als wenn man liest, glaube ich. sowohl bschor ( leitlinienkommission ) als auch iris hauth ( präsidentin der dt. gesellschaft f. psychatrie ) sind aus meiner sicht unbedingt vertrauenswürdig, insofern anhören und ggf mit dem eigenen behandler reden

    egal, zu welchem resultat man kommt, letztendlich ist es gut und wichtig, dass dieses thema in die öffentlichkeit kommt, dass sich seriöse medien intensiv damit auseinandersetzen und dass es denkanstösse gibt.

    btw : auch der spiegel ist momentan sehr aktiv und verlinkt auf diese wichtige seite :
    http://depression-begreifen.de/

  6. #16
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    Zitat von hibiskus: Hallo Danny,

    danke für deine Antwort.
    Ich nehme seit 20 Jahren Antidepressiva, aufgrund von mittelschweren Depressionen (war im Mai 2014 auch deswegen mal in der Reha), davon die meiste Zeit Citalopram.
    Ich habe schon mehrfach versucht gar keine mehr zu nehmen, aber das klappte nicht.
    Ich habe es soweit es geht reduziert, aber ich merke, dass es nicht reicht. Und jetzt da es mir gesundheitlich nicht gut geht merke ich, dass ich immer tiefer reinrutsche.
    In zwei Wochen habe ich einen Termin bei meinem Neurologen, aber die haben ja wahrscheinlich auch keine Ahnung von PH. Deshalb meine Frage hier, ob jemand evtl. Erfahrungen hat mit anderen Antidepressiva.
    Psychotherapien habe ich schon gemacht, zurzeit bekomme ich wieder eine.

    LG Monika/Ende

    Hier nochmal meine Antwort v. Moni im privaten Bereich (eine PN erhieltest du bereits):

    Habe die Berichte von 2016 gelesen.

    Ich nehme seit "19" Jahren Psychopharmaka. Zzt. nehme ich Escitalopram u. ein anderes Medi. Bei mir kommen schon mal depressive Phasen vor. Immer dann wenn ich mich körperlich überanstrengte.

    Quetiapin kann auf die Pumpe Auswirkungen haben. Meine Gießener Ärzte haben mir insgesamt aber auch grünes Licht gegeben.

    Letztes Jahr habe ich versucht ein Medi zu reduzieren, der Schuss ging nach hinten los. Ich stand völlig neben mir und fing vermehrt an zu hyperventilieren, auch wieder durch körperliche Überforderung, bekam dadurch noch Panikattacken. Die bekamen wir dann mit Promethazin/Atosil wieder in den Griff.

    Jetzt bin ich wesentlich ausgeglichener, meinte auch meine Neurologin. Nun haben wir die Medis wieder runterfahren können.
    Die Gießener Ärzte haben mir bisher nichts nachteiliges wegen dieser Medikamente u. PH gesagt.

    Ich war auch schon zur Verhaltenstherapie bzw. Gesprächstherapie.

    Wir werden wohl immer mal wieder Tiefen durchleben, ich sehe jetzt zu, dass ich mir nicht zu viel vornehme, was bei PH sowieso besser wäre.

    LG.Moni
    Geändert von Kanari-MK (20.12.2017 um 07:39 Uhr)

  7. #17
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    Hallo
    also ich nehm seit einem Jahr jetzt OPipram 50 mg. Ich nehme sie nur am Abend.
    Ja Ralf hat schon auch Recht, Auf FB mit Leuten zu schreiben kann viel helfen.
    Gerne kann ich dir empfehlen, dies über PN zu machen.
    Ich habe das letztes Jahr viel genutzt. Und es tut gut. Das lenkt dich ab. Gerne stelle ich mich auch zur Verfügung.
    Ich versuche auch jeden Tag raus zu gehen. Das ist wichtig, weil einem zu Hause die Decke auf dem Kopf fällt. Ich bemühe mich ganz oft auch allein raus zu gehen.
    Also du hast bestimmt schon viel Erfahrung, weil du ja schon sehr lange damit zu tun hast.
    Gruß
    Claudia

  8. #18
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ich spreche mit nicht dafür aus sowas auf Facebook zu schreiben. Lieber hier.
    Aber natürlich kann man auf Facebook auch andere Betroffene finden.
    LG Ralf

  9. #19
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    Hallo meine Lieben.
    Ich stehe schon wieder in meinen Startlöchern. Bald kann ich wieder in die Natur gehen, auch alleine, weil da niemand auf mich Rücksicht nehmen muss + ich mich auf die Vogelstimmen, Bäume rauschen und so, konzentrieren kann.

    Ich habe da auch meine Lieblingsweide.

    Ich stelle mich auch gerne mit PN zur Verfügung.
    LG.Moni

  10. #20
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    Standard Antidepressiva

    Hallo zusammen.

    Betrifft meine Nachricht v. 7.2.17 um 14:32, mein Zitat:
    "Ich nehme seit "19" Jahren Psychopharmaka".

    Hier muss ich mich berichtigen.

    Ich nehme seit 2002 Psychopharmaka, also nach meinem ersten körperlichen Zusammenbruch.

    Das war's schon.

    Ich werde mir demnächst erst die Eckdaten vornotieren u. dann in mein Smarti schreiben, da passieren mir dann weniger Fehler. Wie war das noch mit Multitasking bei mir?Hmppf.

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