pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Antidepressiva

  1. #1
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    Standard Antidepressiva

    Hallo,
    hab da mal eine Frage an euch.Hat jemand schon Erfahrung mit Antidepressiva gemacht?Soll von meiner Hausärztin aus jetzt das Medi einnehmen.1.wegen meinem Magen,hat da sich einen Vortrag angehört und 2.wegen meinen Stimmungsschwankungen.Habe natürlich erstmal mit Hannover rücksprache gehalten,aber von Seiten Prof. Hoeper ist das Ok.
    Lg
    Michaela

  2. #2
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    Standard

    Hallo Michaela,
    ich habe zwar noch keine Erfahrungen mit Antidepressiva gemacht, kann aber vielleicht aus meiner Berufserfahrung (Sozialarbeiterin) ein paar Gedanken beisteuern.
    Wenn Du sehr unter Deinen Stimmungsschwankungen leidest, können Antidepressiva sicherlich eine Hilfe sein. Ich persönlich würde mir jedoch ein Mittel, welches auf meine Psyche wirkt nur von einem Facharzt verordnen lassen. (Du lässt ja Deine PH auch nicht von der Hausärztin behandeln) Antidepressiva brauchen in der Regel mehrere Wochen, bis eine Wirkung zu verspüren ist. Wenn Du Dich dafür entscheidest, musst Du also ein bischen Durchhaltevermögen mitbringen.
    Vielleicht können Dir auch therapeutische Gespräche helfen. Wie Du ja hier im Forum sicher schon gelesen hast, muss man in der Regel auf einen Platz beim Psychotherapeuten auch eine Weile warten. In vielen Städten gibt es aber auch psychosoziale Beratungsstellen wo man viel kurzfristiger einen Termin bekommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr gut tun kann, mit jemandem zu sprechen, bei dem man keine Angst haben muss, ihn mit seinen Gefühlen zu belasten. Oft ist es doch so, dass wir uns bein unseren Angehörigen und Freunden genau aus diesem Grund etwas zurückhalten. (So nach dem Motto: Reicht ja wenn ich mir Sorgen mache!)
    Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht weiter verunsichert. Ich will Dir auch bestimmt nicht abraten. Ich habe beruflich, wie privat, Menschen kennengelernt, denen es mit einem Antidepressivum besser ging. Ich finde es aber gut, dass Du Dir Gedanken machst, ob Du diese Medikamente wirklich nehmen willst.
    Viele Grüße
    Sibylle

  3. #3
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    Standard

    Hallo Michaela,
    ich nehme seit ca. 2 Jahren Antidepressiva.
    Ich hatte Panikattacken und Depressionen.
    Mein Hausarzt hat sich freundlicherweise(nachdem er mit mir ein langes Gespräch geführt hat) bei einem Psychologen nach dem besten Medikament für mich erkundigt.
    Seitdem, bzw. nach einiger Zeit, ging es mir wirklich gut.
    Meine Lebensqualität ist erheblich besser geworden.
    Ich wünsche Dir alles Gute,
    Ute

  4. #4
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    Standard

    Hallo Michaela,

    ich selbst nehme auch keine Antidepressiva, denke aber, dass ich mich ein bischen auskenne.

    Weißt du, wie das Medikament heisst, wass du nehmen sollst? Denn es gibt da schon extreme Unterschieden, was die Nebenwirkungen betrifft. Es kommt also sozusagen darauf an, was du "brauchst" bzw. ob es noch andere psychische Probleme gibt. Die einen machen Gewichtszunahme, andere machen müde oder wirken zusätzlich angstlösend - na etc. Meine Mutter zB kommt mit Fluoxetin super zurecht. Es ist bei ihr gut verträglich und macht KEINE Gewichtszunahme.

    Mein Fazit also: Hol einen Termin beim Psychiater und lass Dir das Medikament vom Fachmann individuell auf dich abgestimmt verschreiben. Es sei denn, deine Ärztin hat ne Zusatzqualifikation im Bereich Psychiatrie.

    Ich denke, sinnvoll ist die Einnahme auf jeden Fall, weil die Psyche den allgemeinen Gesundheitszustand stark beeinflusst!

    Was man auch noch wissen sollte: die Wirkung ist icht von heute auf morgen da. Das Medikament brauch ne Weile bis davon ausreichend Wirkstoff im Kopf ankommt, um zu wirken.

    Liebe Grüße
    Schnattchen

  5. #5
    Patricia Gast

    Standard

    Hi Michaela,
    ich finde Sibylle hat Recht, ich würde dir auch empfehlen zum Facharzt, sprich zum Psychiater zu gehen. Ich nehme jetzt seit ca. 1 Jahr Antidepressiva und geh dafür zur Psychiaterin, weil meine Hausärztin, gesagt hat, dass ich bei einem Facharzt besser aufgehoben wäre.
    Auch sonst geb ich den Anderen Recht, gehe zusätzlich in eine Psychotherapie und weiß jetzt: die Psyche ist extrem wichtig und beeinflusst, zumindest bei mir auch meinen körperlichen Zustand.
    Viele Grüße
    Patricia

  6. #6
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    Standard Antidepressiva und PH

    Hallo zusammen,

    hat jemand von Euch Erfahrung mit Antidepressiva bei PH?

    Gibt es Antidepressiva, die man bei PH nicht nehmen darf?

    LG Monika

  7. #7
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard

    Hallo Monika,

    willst Du Dir wirklich Antidepressiva antun bei den Vorerkrankungen?

    Ich würde lieber versuchen eine Therapie in der Art einer Verhaltenstherapie oder ähnliches zu bekommen.

    Die Interaktionen der Medis sind bisweilen wirklich nicht abzusehen...nur wenn akute Gefährdung besteht, würde ich auf Antidepressiva zurückgreifen...


    siehe auch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Seroto...ale_Hypertonie



    ...

    Dass man traurig ist, wenn man solch eine Diagnose bekommt, ist ...denke ich...völlig normal...alles andere wäre unnormal....aber sei versichert, es wird besser...er kehrt Routine ein in die Ausnahmesituation...und nach einer Weile des Trainings und insbesondere auch durch Kontakte zu anderen Betroffenen hebt sich die allgemeine Stimmung auch wieder...:-) ehrlich!!!

  8. #8
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard

    Ich würde auch eher zu einer Therapie raten:

    Anforderungen an den Therapeuten/die Therapeutin:

    Approbierter Psychologischer Psychotherapeut mit der Fachrichtung VT (Verhaltenstherapie) oder Gesprächstherapie
    Begleitende Therapie, keine aufdeckende Therpie, die wäre zu anstrengend!
    Evtl. auch jemanden mit der Fachrichtung Psycho-Onkologie? (Also Psychotherapie bei Krebs)
    Tiefenpsychologie ist bei PH eher nicht geeignet, da es zu belastend wäre.

    Es gibt auch Psychotherapeuten, die nicht Psychologie studiert haben, aber ich denke, dass man hier auf die QUalität des Psychologiestudiums setzen sollte, anstatt zu Quereinsteigern zu gehen.

    LG Ralf

  9. #9
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    Standard

    Hallo Danny,

    danke für deine Antwort.
    Ich nehme seit 20 Jahren Antidepressiva, aufgrund von mittelschweren Depressionen (war im Mai 2014 auch deswegen mal in der Reha), davon die meiste Zeit Citalopram.
    Ich habe schon mehrfach versucht gar keine mehr zu nehmen, aber das klappte nicht.
    Ich habe es soweit es geht reduziert, aber ich merke, dass es nicht reicht. Und jetzt da es mir gesundheitlich nicht gut geht merke ich, dass ich immer tiefer reinrutsche.
    In zwei Wochen habe ich einen Termin bei meinem Neurologen, aber die haben ja wahrscheinlich auch keine Ahnung von PH. Deshalb meine Frage hier, ob jemand evtl. Erfahrungen hat mit anderen Antidepressiva.
    Psychotherapien habe ich schon gemacht, zurzeit bekomme ich wieder eine.

    LG Monika

  10. #10
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Hibiskus,
    ich empfehle ja sonst nicht gern die Facebook-PH-Gruppe, weil mir vieles zu kurzlebig, z.T. oberflächlich und auch inhaltlich manchmal falsch ist.
    Abgesehen von den ganzen Katzen-, Hunde-, Känguruh und Zebrafotos, Werbung, Junk, Spieleeinladungen usw. usw., für das mir meine Zeit zu schade ist.
    Klar kann man auf FB nicht so auf Qualität achten, wie im Forum.
    Ich schaue auch ab und an mal rein, als Unterhaltung, sozusagen und um zu wissen, was auch dort läuft.

    Ich denke, dass gerade dieses leichte geplauder, ich nenne es mal so, ohne es bewertend zu meinen, gut tun könnte wenn man depressiv ist.
    Es sind halt sehr viele und es ist ja auch lustig etc.
    Ich denke eh, dass es beides geben muss.

    Vielleicht wäre die Gruppe ja auch was für dich.

    LG Ralf

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