pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Ballon-Katheter-Behandlung für inoperable CTEPH verbessert

  1. #1
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard Möglicherweise neue OP für CTEPH Patienten, die keine PTE haben können

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade einen Bericht gelesen über eine neue (?) Ballon-Dillatationsmethode (Gefäßaufweitung), genannt PTPA, mit der man wohl auch sog. distale-CTEPH Patienten in Japan mit gutem Erfolg helfen konnte. Von distaler CTEPH spricht man, wenn die Thromben distal also weit weg von den großen Lungenarterien in den kleineren Gefäßen sitzen. Diese Forum ist oft nicht mittels PTE behandelbar.
    So habe ich den folgenden Bericht (nur diagonal gelesen) auf jeden Fall verstanden.

    Anbei der Link: http://www.jstage.jst.go.jp/article/...112131507/_pdf (Engl.)

    Es mag sein, dass dieses Verfahren hier auch schon so angewandt wird. Ich dachte aber, dass es für einige vielleicht interessant sein könnte, das mal im Detail herauszufinden. Für mich kommt diese Methode eh nicht in Frage.

    LG Ralf

  2. #2
    Avatar von Signe
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    Standard

    das liest sich interessant, wenn auch 12 Patienten sicher noch keine allzu stabile Basis sind. Ich bin gespannt!

  3. #3
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Standard Ballon-Katheter-Behandlung für inoperable CTEPH verbessert

    Japanische Ärzte haben mittels einer sogenannten verfeinerten pulmonalen Ballon-Angioplastie-Methode (Gefäße mittels Ballon dehnen, ähnlich wie bei Infarktpatienten) 68 Patienten mit inoperabler CTEPH behandelt.

    Hierzu wurde in mehreren Sitzungen (2-8, durchschnittlich 4) per Katheter jeweils 3 Gefäße aufgeweitet.

    Das Ergebnis ist sehr beeindruckend: Der durchschnittliche mPAP dieser Gruppe wurde von 45 auf 24mmHg gesenkt, die NYHA-Klasse durchschnittlich von 3 auf 2 verbessert.

    Mehr steht hier: http://circinterventions.ahajournals...71077.abstract (Engl. aber gut zu lesen)

    Diese Methode dürfte eine echte Chance für inoperable CTEPH-Patienten sein/werden.
    Im Artikel ist ein korrespondierender Autor mit E-Mail-Adresse benannt.

    Für alle, die es betrifft sicher eine echte Hoffnung.

    Ralf

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