pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Vitamin D - Sammlung und Diskussion

  1. #21
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hier noch der Link zu der Eingangs erwähnten Studie mit COPD-Patienten, die extrem viel Vit. D3 erhielten (100.000I.E.).

    http://www.sciencedaily.com/releases...0515201306.htm (Englisch)

    Hier noch mal der gleiche Link mit Google Translator:

    http://translate.google.de/translate...26prmd%3Dimvns
    (Google-Deutsch)

    Ralf

  2. #22
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    http://www.medscapemedizin.de/artikel/4900085 (Deutsch)

    In der Mongolei lief eine interessante Studie zu Vitamin D:

    Schulkinder wurden in 2 Gruppen eingeteilt.
    Die einen erhielten normale Schulmilch, die anderen mit 300 i.E. angereicherte Schulmilch.

    In der Gruppe mit Vit. D gab es halb so viele Atemwegsinfekte und auch weniger Grippe.

    Ulan Baator, die Hauptstadt der Mongolai, liegt auf dem 48. Breitengrad, also ca. auf der Höhe von Norditalien.
    Man kann die Sonneneinstrahlung also durchaus mit unserer vergleichen. Durch das kontinentale Klima wird es aber im Winter sehr kalt und im Sommer sehr heiß.
    Die Durchschnittstemperatur liegt durch die kalten Winter bei mir 2°C.

    Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfielt mind. 20ng/ml Vitamin D.
    In der mongolischen Studie hatten die Kinder zum Ende de Studie mit normaler Milch nur 7ng/ml, mit dem Vitamin d Zusatz waren es am Ende der 3 Monate 19ng/ml.

    LG Ralf

  3. #23
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    Die Zahl der Studien zu Vitamin D hat seit 2000 rasant zugenommen.

    Während die Gesamtzahler der Studien mit Vitamin A und C jeweils bei ca. 500-700/Jahr fast konstant blieb,
    stieg die Anzahl der Studien mit Vit. D von 1142 (2000) auf 3877 (2012) exponentiell an.

    LG Ralf

  4. #24
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    Volltext zu einer Studie, die direkt die Beziehung zwischen VItamin D-Mangel und PH untersucht.
    Die erste ihrer Art!

    Volltext auf Englisch: http://pmr.cuni.cz/file/5662/PMR2013A0018.pdf

    Kurz: Es wurden jeweils ca. 115 Menschen mit und ohne Vitamin-D Mangel einem Herzecho unterzogen und nach Zeichen eines Lungenhochdrucks gesucht.
    Ergebnis: Die Gruppe mit Vitamin-D-Mangel hatte einen sehr signifikant höheren sPAP.

    Ihr müsst das nicht alles lesen einfach nur Tabelle 2 ansehen, die spricht für sich. Während fast alle Parameter zwischen den beiden Gruppen sehr ähnlich sind, weichen nur die Rechs-Herz-Parameter ab. Davon sPAP (hier PASP genannt), sehr signifikant.

    Im Text steht u.A. dass durch Vit. D Mangel das RAAS-System aktiviert wird..was wir nicht wollen.
    Ich nehme seit Anfang des Jahres Vitamin D. Das bestärkt mich, es weiter zu tun.

    Ralf
    Geändert von Ralf (08.10.2013 um 23:40 Uhr)

  5. #25
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    Ergebnis: Die Gruppe mit Vitamin-D-Mangel hatte einen sehr signifikant höheren sPAP.
    Die Betonung liegt auf "Mangel", denn es ist wie mit allen Vitamin- bzw. Mineralstoff-Ergänzungen:
    Erst den Wert bestimmen lassen, dann gegebenenfalls zuführen.

    Wir hatten das Thema ja schon mal, dieses "wilde" Einwerfen von was auch immer, ist eher kontraproduktiv.

    Mein Vit. D-Wert war den ganzen Sommer über stabil.
    Ende Oktober wird er wieder mitbestimmt und dann werde ich sehen, ob ich wieder Vigantoletten, bzw. Dekristol nehme.

    LG Monika

  6. #26
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    Absolut richtig. Außerdem wurde ja nicht PAH - Patienten das Vitamin D verabreicht.
    Aber in Deutschland haben im Winter 2/3 Vitamin-D Mangel, und Vitamin-D-Mangel wirkt halt auch auf Mechanismen, die bei PH involviert sind.
    Da könnte also ein Vitamin-D-Mangel etwas aus machen.

    Um das zu belegen, braucht man natürlich eine andere Studie, klar.

    Im Winter mal messen lassen und dann halt ggf. substituieren dürfte aber vermutlich sinnvoll sein.
    So habe ich das gemacht.

    LG Ralf

  7. #27
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Die typischerweise frei verkäuflichen Vitamin D Tbl. sind zu niedrig dosiert , um einen wirklichen Effekt zu haben.


    Es gibt aber auch freiverkäufliche im Netz, die 5000 Einhieten aufweisen...denkt dran, dass Mg dazu gut kommt!

    hier z.B.

    http://www.vitaminnatural.com/de/vit.../vitamin-d-27/


    In Überprüfungen des Vitamin D Spiegels stellte man fest, dass z.B. 1000 IE eher ein Witz sind und nur den Apotheker reicher machen ;-)

    Diese Weisheiten hab ich aus dem Hashi-Forum

  8. #28
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    ICh nehme im Winter täglich 4000 i.E.
    Der Winter dauert bei mir da. 8-9 Monate

  9. #29
    Lentos52 ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Rotes Gesicht

    Sehr gute Studie

    In der Studie wird wie üblich das 25- Hydroxy(OH)- Vitamin D, gemessen in ng/ml, bestimmt. Die Interpretation der Werte in der Studie ist noch zu niedrig, nach neuen Expertenmeinungen: bei Werten unter 20 ng/ml besteht ein Vitamin D Mangel, im Bereich zwischen 20 und 30 ist die Versorgung unzureichend. Erst über 30 besteht eine ausreichende Versorgung.

    Ich hatte zwei Monate nach der Diagnose einen Wert von 8,9 und habe seither 1x wö. 20000 I.E. Dekristol Tabl genommen. Jetzt beträgt der Wert 29,4, also fast normal. Als Zielwert habe ich einen Wert über 40 vorgenommen und nehme die Tabl weiter.

    Seit der Diagnose hat sich meine Rechtsherzinsuffizienz erheblich verbessert. Aber was das von den vielen Tabletten und dem O2 war, kann ich nicht sagen, zumal ich auch noch Eisentabl nehme.
    Aber geschadet haben die Vitamin D Pillen bisher auf keinen Fall.
    Wichtig ist vor einer Therapie immer die Bestimmung des 25-OH-Vitamin D. Leider übernehmen die Kassen meistens nicht die Kosten. Die Bestimmung kostet etwa 30,-€. Die Vitamin D Tabl. etwa 25,- € im Jahr. Lächerliche Kosten gegenüber den PH-Medis

    L. G.
    Lentos

  10. #30
    card ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Zitat Zitat von Ralf Beitrag anzeigen
    ...einer Studie, die direkt die Beziehung zwischen VItamin D-Mangel und PH untersucht........................................ .......................................
    Ihr müsst das nicht alles lesen einfach nur Tabelle 2 ansehen, die spricht für sich. Während fast alle Parameter zwischen den beiden Gruppen sehr ähnlich sind, weichen nur die Rechs-Herz-Parameter ab. Davon sPAP (hier PASP genannt), sehr signifikant
    komische werte, bei gleichem linksherzdurchmesser rechtsherzdiameter bei gesunden grösser als bei den patienten ????? und ph bei einem spap von 36,31 anzunehmen ist schon seltsam...

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