Der als Antidiabetikum zugelassene SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin hat in einer Studie für weniger Todesfälle und Krankenhauseinlieferungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz gesorgt – unabhängig davon, ob die Patienten Diabetes hatten oder nicht.

»Die Ergebnisse der DAPA-HF Studie sind überzeugend, werden die klinische Praxis der Therapie dieser schwer erkrankten Patienten maßgeblich verbessern und stellen einen weiteren Durchbruch in der kardiovaskulären Medizin dar«, sagt auch Professor Dr. Michael Böhm, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) und Studienleiter für Deutschland der DAPA-HF-Studie. »Wir sehen hier statistisch hochsignifikante Ergebnisse in allen Subgruppen von Patienten. Dies und die Rate der Nebenwirkungen lässt darauf schließen, dass uns mit Dapagliflozin ein sehr wirksames und gut verträgliches Medikament zur Behandlung der Volkskrankheit Herzinsuffizienz zur Verfügung steht«, so Böhm in einer Pressemitteilung der DKG.
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