Für Arzneimittel werden Zuchtformen des Huflattichs mit geringen Pyrrolizidin-Gehalten verwendet.
Die Präparate gelten als unbedenklich. Gefährlich kann es bei größeren Mengen wild gesammelter Pflanzen werden.

In einem interdisziplinären Projekt der Universitäten Mainz und Kaiserslautern sollen die toxikologischen Eigenschaften von Pyrrolizidin-Alkaloiden genauer untersucht werden. Die Ergebnisse sollen helfen, verlässliche Grenzwerte für die Anwendung von Arzneimitteln und Arzneitees zu ermitteln.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sind Verunreinigungen in Tees und Honig die Hauptaufnahmequelle für Pyrrolizidin-Alkaloide im Menschen. Hufflattich (Tussilago farfara) und Pestwurz (Petasites hybridus) sind wohl die bekanntesten Beispiel für Arzneipflanzen, die in der Wildform die lebertoxischen Sekundärstoffe in nennenswerten Mengen enthalten können. Dabei wirken nicht die Alkaloide selbst hepatotoxisch, sondern ihre Metabolite. Nicht alle Pyrrolizidin-Alkaloide sind toxisch, aber etwa 100 der mehr als 350 bekannten Vertreter sind akut und / oder chronisch leberschädigend, mutagen, karzinogen oder teratogen.
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Querverweis zum Thema Pyrrolizidinhaltige Pflanzen:

https://www.phev.de/forum/showthread...t=Pyrrolizidin