zeigt internationale Umfrage.
Während Ärzte weltweit multiparametrische Risikobewertungen zur Beurteilung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) durchführen, tun sie dies nicht in dem Maße, wie es die aktuellen Richtlinien empfehlen, so die Ergebnisse einer internationalen Umfrage zeigen.

Die Umfrage ergab, dass PAH-Evaluierungen in der klinischen Praxis nicht auf dem von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Respiratory Society (ERS) empfohlenen Niveau durchgeführt wurden.

Diese Ergebnisse wurden in der Studie "Assessment of Risk of Disease Progression in Pulmonary Arterial Hypertension" veröffentlicht: Insights from an International Survey of Clinical Practice", veröffentlicht in der Zeitschrift Advances in Therapy.

Angesichts der Schwere und des lebensbedrohlichen Potenzials ist es von entscheidender Bedeutung, Patienten zu identifizieren, die ein Risiko für die Entwicklung einer PAH darstellen können. So können die Betroffenen frühzeitig mit der Behandlung beginnen, um das schnelle Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Basierend auf wachsenden klinischen Erkenntnissen haben führende PAH-Experten eine regelmäßige multiparametrische Risikobewertung empfohlen, um die Ergebnisse der Patienten vorherzusagen und den besten Behandlungsablauf festzulegen. Obwohl die Leitlinien eindeutig "Mandat für die Risikobewertung beim Management von PAH" sind, bleibt unklar, wie dies in der klinischen Praxis umgesetzt wird.

Cello Health hat in Zusammenarbeit mit Actelion Pharmaceuticals eine internationale Umfrage durchgeführt, um dieses Thema zu untersuchen.

Die Studie umfasste 90 Ärzte - davon 52 Kardiologen und 38 Pulmonologen - in Frankreich, Deutschland, Italien und den USA. Die Ärzte gaben klinische Informationen über 623 Menschen mit PAH, von denen 53,6% Fälle unbekannter Ursache waren (idiopathische PAH) und 30,5% mit einer anderen Erkrankung verbunden waren. Insgesamt 9,1% der Patienten hatten PAH durch ein Medikament oder Toxin induziert, und 6,7% der Fälle waren genetischer Natur.

In der Umfrage bewerteten die Forscher, wie oft Ärzte alle neun Parameter, die für die Risikobewertung erforderlich sind, bewertet haben. Dazu gehören klinische Anzeichen von Rechtsherzversagen, Fortschreiten der Symptome, Synkope (plötzlicher Blutdruckabfall), Herzbildgebung und Durchblutungsdynamik (Hämodynamik). Die anderen Parameter sind die Funktionsklasse der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die durch den 6-minütigen Gehdistanz-Test (6MWD) und den kardiopulmonalen Bewegungstest (CPET) bewertete körperliche Leistungsfähigkeit sowie die NT-proBNP-Plasmaspiegel.

Die Ärzte bewerteten am häufigsten das Fortschreiten der Symptome (91%) anhand ihrer Umfrageergebnisse. Der CPET-Parameter wurde mit 54% weniger bewertet, wie die Umfrage ergab.

Darüber hinaus wurden die Risikobewertungen - durchgeführt durch Auswertung der verschiedenen Parameter - bei einem Erstgespräch häufiger durchgeführt als bei einem Nachuntersuchung, berichteten die Ärzte.

Der Vergleich der ärztlichen Risikobewertung und der berechneten Risikowerte, wie sie in den ESC- und ERS-Leitlinien auf der Grundlage aller verfügbaren Parameter definiert sind, ergab, dass sie beide in der Lage waren, PAH-Patienten mit mittlerem Risiko zu identifizieren.

Im Gegensatz dazu gab es eine schlechte Übereinstimmung zwischen den beiden Risikobewertungsansätzen für Gruppen mit geringem und hohem Risiko. Bei den von den Ärzten als risikoarm eingestuften Patienten wurden etwa 80% als risikoreicher eingestuft. Unterdessen wurden 69% der von Ärzten als hochriskant eingestuften Personen als gering riskant eingestuft.

Diese Ergebnisse waren unabhängig von den geografischen Standorten der Ärzte. Tatsächlich zeigten Ärzte in Europa und den USA ähnliche Charakterisierungstrends.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass "es Unterschiede gibt zwischen der Beurteilung des Patientenrisikos durch Ärzte und dem Patientenrisiko, wie es mit einem objektiven Algorithmus berechnet wird", sagten die Forscher.

Es bleibt unklar, was zu dem Mangel an Übereinstimmung beitragen könnte. Das Umfrageteam ist jedoch der Ansicht, dass die Unterschiede zumindest teilweise auf die geringere Anzahl von Parametern zurückzuführen sind, die von den Ärzten gemessen und zur genauen Schichtung des PAK-Risikos verwendet werden.

Darüber hinaus können Ärzte Schwellenwerte verwenden, deren Parameter von den in den Leitlinien empfohlenen abweichen. Sie können auch zusätzliche Informationen - wie Alter, Geschlecht, Komorbiditäten oder andere Störungen - hinzufügen, um ihr Risikobewertungsprofil zu erstellen.

Die Umfrage ergab, dass "in der klinischen Praxis eine multiparametrische Risikobewertung durchgeführt wird". Sie wird jedoch nicht immer in dem Maße angewendet, wie es in den ESC/ERS-Leitlinien 2015 empfohlen wird".
Übersetzt mit deepl.com
https://pulmonaryhypertensionnews.co...-pah-patients/