pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: PPI können offenbar Allergien fördern

  1. #1
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    Standard PPI können offenbar Allergien fördern

    Veränderungen bei der Proteinverdauung und im Mikrobiom

    Die Forscher begründen dies unter anderem mit der herabgesetzten Magensäureproduktion. Schließlich habe Magensäure eine wichtige Barrierefunktion. Diese wird durch PPI gestört und Allergene könnten unversehrt in den Darm gelangen, erklären sie in einer Pressemitteilung der Uni. Dies könnte Allergien auslösen oder bei bereits vorhandenen Allergien die Symptome verschlimmern.
    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...NmLCy8OXucUSMY

  2. #2
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    Standard DGVS nimmt Stellung. Kritik an der Studie zu Säureblockern.

    Kritische Stimmen melden sich zum Thema 'Studie zu Säureblockern'.
    Ich denke, jeder sollte für sich prüfen, wie er mit den kontroversen Infos umgeht. Jeder hat über Jahre, die unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen u. Medikamente zur Behandlung, daher sollte dies im jeweiligen Einzelfall berücksichtigt und entschieden werden.
    Fördern Säureblocker wirklich Allergien, wie die Autoren einer aktuellen Studie diskutieren? Deutsche Experten haben Zweifel an der Aussagekraft der Studie.

    Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sieht keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Magensäureblockern und der Entwicklung von Allergien, wie er in einer aktuellen Studie (wir berichteten) hergestellt wird. Die auf Daten österreichischer Krankenversicherungen basierende Studie könne aufgrund ihres Designs und der Datenlage keine Aussage treffen, ob Säurehemmung das Entstehen von Allergien begünstigt, bemängelt die DGVS.
    Interessant finde ich weiter unten auf der Seite den Kommentar von Herrn Dr. T. G. Schätzler dazu.
    https://www.aerztezeitung.de/medizin...eblockern.html

  3. #3
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    Standard

    Artikel bei DocCheck zum Thema PPI:

    "PPI: Ich sage 5 Mal Nein"

    Einschränken statt Verteufeln

    Bleibt als Fazit:
    PPI werden mit unterschiedlichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.
    Mal ist die Datenlage besser, mal schlechter.
    Und Pillen sind keine Drops.
    Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass Säureblocker die Gastroenterologie revolutioniert haben.
    Das Skalpell bleibt meist im Schrank: Magengeschwüre lassen sich in den meisten Fällen medikamentös behandeln – inklusive Helicobacter-pylori-Eradikation, falls erforderlich.
    Magenteilresektionen sind kaum noch erforderlich.
    Für Patienten bleibt als Rat, PPI nicht länger als zwei Monate ohne gesicherte Diagnose einzunehmen.
    https://www.doccheck.com/de/detail/a...wAqU3aW88Nk-Ho

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