Sonnenschutz ist dieser Tage in ganz Deutschland angesagt – und besonders wichtig bei Patienten, deren Arzneimittel dauerhaft die Lichtempfindlichkeit erhöhen.

Sonnenlicht und Tabletteneinnahme vertragen sich häufig nicht.
Bei Einnahme vieler Medikamente ist besonders auf den Sonnenschutz der Haut zu achten.

Viele Substanzklassen betroffen

Klassisches Beispiel für photosensibilisierende Wirkstoffe sind Diuretika wie Hydrochlorothiazid, Furosemid, Amilorid, Spironolacton und Xipamid.
Ebenfalls bekannt sind entsprechende Nebenwirkungen bei kardiovaskulär wirksamen Substanzen wie den Antiarrhythmika Amiodaron und Chinidin, Calciumkanalblockern wie Nifedipin, Amlodipin und Diltiazem, ACE-Hemmern wie Captopril und Enalapril, dem Vasodilatator Hydralazin sowie einigen Statinen, darunter auch Simvastatin.
Bei Letzterem wird die Häufigkeit von Photosensitivität zum Beispiel als »selten« eingeschätzt, da dieser Wirkstoff jedoch überaus häufig verordnet wird, ist das Auftreten nicht unwahrscheinlich.


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