Stiftung Warentest hat sich Online-Programme bei leichten Depressionen angeschaut und findet vier empfehlenswert...

...Eine Online-Hilfe bei Depressionen kann durchaus Vorteile haben. Noch immer haftet Depressionen ein Stigma an. Manche Patienten schämen und scheuen sich, professionelle Hilfe zu suchen. Zudem klappt es mit Psychotherapeuten-Terminen meist nicht zeitnah, teilweise warten Patienten Monate, bis sie eine Behandlung beginnen können. Online geht es fraglos einfacher – die Hemmschwelle ist geringer und auf einen freien „Therapeutenplatz“ brauchen die Depressiven auch nicht zu warten...

Acht Programme haben die Verbraucherschützer auf den Zahn gefühlt – interessiert hat sie das therapeutische Potenzial: Erklären die Anbieter transparent, auf welche psychotherapeutischen Verfahren sich ihr Online-Programm stützt, weisen sie auf therapeutische Grenzen hin und darauf, wo Patienten schnell persönliche Hilfe bekommen? Die Verbraucherschützer wollten auch wissen, welchen Wert Online-Programme auf Datenschutz legen und ob es Studien gibt, die den Nutzen des Online-Programmes zur Depressionshilfe belegen. Wichtig ist, und das betonen auch die Verbraucherschützer: „Onlinehilfen sind oft nur für leichte bis mittlere psychische Leiden“, für eine genaue Diagnose seien „Profis vor Ort wichtig“. Und weiter: „Bei Selbstmordgedanken zählt schnelle persönliche Hilfe!“
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