Ein neues Portal soll die Meldung von Nebenwirkungen für Ärzte und Patienten erleichtern.
Aber eigentlich setzen offizielle Stellen ein entsprechendes Tool bereits ein.
Wo ist also der Mehrwert?


Alles begann mit einem persönlichen Erlebnis. Dr. Friderike Bruchmann erkrankte Ende 2015 an einem bakteriellen Infekt. Ihr Arzt verordnete ein Antibiotikum, doch starke Nebenwirkungen waren die Folge. Bruchmann erlitt einen Gesichtsfeldausfall, auf dem rechten Auge konnte sie zeitweise nicht mehr sehen. Nachlesen im Beipackzettel führte nicht weiter, die unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) war nicht zu finden.

Die Patientin entschied sich, ihren Fall über offizielle Wege melden. Doch das Verfahren, was das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) anbieten, erwies sich als langwierig und mühevoll.
https://www.doccheck.com/de/detail/a..._YdTqJTNOnvOZk