Sensationell – unglaublich – falsch

Immer öfter tauchen im medizinischen Spektrum zweifelhafte Meldungen auf.
Menschen gehen diesen News leichter auf den Leim, als man denken würde – das gilt auch für Ärzte.
Warum ist das so? Und wie lässt sich das ändern?

Facebook und Twitter als Fundgrube

Eine ganz besondere Rolle bei der Verbreitung von Falschnachrichten und solchen ohne ausreichende Evidenz spielen soziale Medien wie etwa Facebook und Twitter. In den USA informiert sich inzwischen fast ein Fünftel aller Nutzer auch bei Gesundheitsfragen über diese Kanäle. Dabei zeigt eine aktuelle Untersuchung aus Polen, mit welchen Risiken sie das tun.


Der Epidemiologe Przemyslaw Waszak untersuchte Links in den inländischen sozialen Medien zwischen 2012 und 2017 mit den Stichpunkten Krebs, Schlaganfall, Bluthochdruck, HIV und anderen weit verbreiteten Krankheiten. Vier von zehn Links führten zu „Fake News“ und wurden trotzdem mehr als 450.000 mal geteilt. Solche Falschinformationen sind kein Zufall: Mehr als 20 Prozent dieser Links stammten aus derselben Quelle.
Welche medizinischen Inhalte sind eigentlich in Fake-News enthalten? Um sich besser vorstellen zu können, wie solche Falschinformationen aussehen können und wie sie zustande kommen, hier ein Blick auf dokumentierte Fake-News-Funde.
https://www.doccheck.com/de/detail/a...CE_tZ1Tvv6DJuo