Die meisten akuten Exazerbationen einer COPD können ambulant behandelt werden. Antibiotika sollten allerdings nur bei ausgewählten Patienten zum Einsatz kommen.

In den meisten Fällen wird die Exazerbation durch virale Atemwegsinfekte, vor allem mit Rhinoviren, ausgelöst, aber auch bakterielle Infektionen, Feinstaub oder feuchtkaltes Wetter können als Trigger wirken.


Wegen der hohen Komorbidität von COPD-Patienten muss bei plötzlich einsetzender vermehrter Dyspnoe aber auch an andere mögliche Ursachen gedacht werden. Notwendig ist vor allem die differenzialdiagnostische Abgrenzung von akutem Koronarsyndrom, dekompensierter Herzinsuffizienz, Lungenembolie und Pneumonie. Auf laborchemische und mikrobiologische Untersuchungen kann bei leichtgradigen Exazerbationen in der Regel verzichtet werden.
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