vfa
Pressemitteilung vom 05.06.2019:


Arzneimittelsicherheit ist lebenswichtig


  • Nächstes Gesundheitsgesetz (GSAV) vor Verabschiedung
  • Stärkung der Arzneimittelsicherheit ist richtig
  • Professionalisierung des G-BA im Umgang mit Daten überfällig

Berlin (vfa). Morgen ist im Bundestag die Verabschiedung des nächsten Gesundheitsgesetzes geplant:
Des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV).

Dazu sagt Han Steutel, Vorsitzender des vfa: "Für Patienten ist Arzneimittelsicherheit lebenswichtig.
Für Ärzte und natürlich auch für die Hersteller ist sie von zentraler Bedeutung.
Deshalb unterstützen wir die Politik, wenn sie die Behörden im Kampf gegen Fälschungen von Medikamenten stärkt.
Auch die Pharma-Industrie engagiert sich und sorgt mit dem neuen securPharm-System für mehr Arzneimittelsicherheit in Deutschland."

Neben der Sicherheit spielen auch andere Aspekte im GSAV eine Rolle:
Zum Beispiel der Umgang mit Daten in der Zusatznutzenbewertung von Arzneimitteln.

"Während die Anforderungen der Zulassungsbehörden eindeutig sind, gibt es im obersten Gremium der Selbstverwaltung (G-BA) oft Unsicherheiten im Umgang mit Daten.
Nicht immer ist klar, was dort verlangt und akzeptiert wird.
Künftig soll mehr Verbindlichkeit herrschen:
Denn der G-BA muss dann Daten berücksichtigen, wenn er selbst deren Erhebung von einem Pharma-Unternehmen verlangt hat.
Das ist sicher noch nicht das Maximum an Verfahrenssicherheit, aber ein Schritt in die richtige Richtung", so Steutel weiter.

Mehr zu securPharm:

https://www.vfa.de/de/patienten/arzneimittelsicherheit/securpharm-deutscher-beitrag-zum-kommenden-erweiterten-faelschungsschutz-der-eu.html

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 80.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.