Erst Stress, dann Herzinfarkt und Schlaganfall

An sich ist Stress nicht schädlich.
Über Wochen und Monate aber kann er krank machen: Dauergestresste bekommen häufiger Herzprobleme und Rheuma. Warum, ist rätselhaft.


"Sind Pulsfrequenz und Blutdruck dauerhaft erhöht, kann das Herz und Gefäße schädigen und damit das Risiko für Herzkreislauferkrankungen erhöhen", sagt Chefarzt Langs. Zu diesem Schluss kommt auch eine schwedische Beobachtungsstudie (BMJ: Song et. al., 2019). Die Forscherinnen und Forscher begleiteten mehr als 130.000 Personen mit einer stressbedingten Erkrankung – die Diagnosen reichten von Stressreaktionen bis hin zur posttraumatischen Belastungsstörungen – über einen Zeitraum von 27 Jahren und verglichen sie mit 170.000 Geschwistern und 1,3 Millionen nicht gestressten Kontrollpersonen. Das Ergebnis: Die Gestressten bekamen deutlich häufiger Herzkreislaufprobleme wie Herzrhythmusstörungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte.
In der Therapie von Stresserkrankungen ist daher die Psyche ein entscheidender Ansatzpunkt. Und wer Herz- und Autoimmunerkrankungen vorbeugen will, tut gut daran, gar nicht erst zum chronisch Gestressten zu werden.
https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...nsystem-folgen

Also immer daran denken:
In der Ruhe liegt die Kraft