Bei bis zu jedem fünften Patienten mit chronischem Husten lässt sich keine eindeutige Ursache identifizieren.
Hier gibt es Tipps vom Pneumologen.


Fehlen typische Hustentrigger wie Asthma, Reflux, ACE-Hemmer-Therapie oder eine vorangegangene Rhinosinusitis und haben diagnostische Maßnahmen, auch zu extrapulmonalen Ursachen, nichts ergeben, muss von einem chronisch idiopathischen Husten gesprochen werden.
Bei manchen Menschen liegt ein chronisches Husten-Hypersensitivitätssyndrom vor – eine rein klinische Diagnose.
Sie husten bereits bei geringen thermischen, chemischen oder mechanischen Reizen.
Manche müssen berufsbedingt viel sprechen, bei anderen stecken stark gewürzte Speisen dahinter, Passivrauchen, Dämpfe oder Temperaturwechsel.
Unter Umständen besteht eine Koexistenz von Reflux oder Asthma und chronischer Husten-Hypersensitivität.
Typischerweise ist der Husten trockenen, tritt vorwiegend tagsüber und nach charakteristischen Reizen auf.
Frauen in der Menopause seien oft betroffen.
https://www.aerztezeitung.de/medizin...=1&h=747055378