... sind eine große Herausforderung bei der Behandlung Schwerstkranker.
Doch es gibt neue Ideen. Wie konkret sind sie?


In Deutschland hoffen etwa 9.400 schwer kranke Menschen auf eine Organtransplantation.
Für viele ist sie die einzige Möglichkeit, um zu überleben: Alle acht Stunden stirbt ein Mensch auf der Warteliste, weil kein passendes Spender-Organ verfügbar ist.
Nach einem Einbruch 2017 wurden 2018 wieder mehr Organe gespendet (2017: 797 Organe, 2018: 955).

Verschiedene Organe werden unterschiedlich gut toleriert

Prof. Dr. med. Christian Hugo, Leiter der Nephrologie der Medizinischen Klinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden und Generalsekretär der Deutschen Transplantationsgesellschaft. © C. Hugo


Verschiedene Organtransplantate reagieren sehr unterschiedlich auf Verfahren zur Induktion von Toleranz.
Prof. Dr. med. Christian Hugo, Leiter der Nephrologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden und Generalsekretär der Deutschen Transplantationsgesellschaft, erläutert: „Die Leber hat eine Ausnahmestellung, sie scheint immunologisch besser geschützt zu sein als beispielsweise die Niere. Bei der Leber kommt es häufiger zu einer Toleranz auch bei niedriger Immunsuppression.“
Noch schwieriger als Nieren- und Leberspenden werden Herzen oder Lungen akzeptiert.
Deshalb kann eine Organtransplantation nicht nach einer universellen Methode erfolgen, denn ein Vorgehen, das bei der Niere funktioniert, muß nicht das geeignete beim Herzen sein.

https://www.doccheck.com/de/detail/a...sher%20geschah