pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Schon 20 Minuten im Grünen senken das Stresslevel

  1. #1
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    Standard Schon 20 Minuten im Grünen senken das Stresslevel

    In der Natur zu sein ist eine Wohltat gegen Stressgefühle.
    Wohl kaum jemand wird das bestreiten.
    Forscher haben nun erkundet, wie lange man für einen Effekt in grüner Umgebung unterwegs sein muss.
    Und auch, was man dabei besser lassen sollte.

    Cortisol, auch als Stresshormon bezeichnet, wird in der Nebennierenrinde hergestellt und in der Leber abgebaut. Dauerhaft erhöhte Cortisol-Werte, etwa durch chronischen Stress, werden mit Übergewicht, einer Schwächung des Immunsystems, Herz-Kreislauf-Störungen, Depressionen und einer Reihe weiterer Erkrankungen in Verbindung gebracht.
    Die Untersuchung ergab, dass schon 20 Minuten Naturerlebnis genug waren, um den Cortisol-Spiegel deutlich zu senken. Am meisten reduzierte sich das Stresshormon, wenn die Teilnehmer etwa 20 bis 30 Minuten sitzend oder gehend im Grünen verbrachten. Die Forscher hoffen nun, dass ihr Versuch die Wirksamkeit von Naturerlebnissen unterstreicht: als kostengünstiges therapeutisches Mittel zur Eindämmung der negativen Auswirkungen urbanen Lebens, das viele in geschlossenen Räumen und vor Bildschirmen verbringen. «Ärzte könnten unsere Ergebnisse als evidenzbasierte Faustregel dafür verwenden, was in der Verschreibung einer «Naturpille» enthalten sein muss», fasst Hunter zusammen.
    https://www.pharmazeutische-zeitung....s-stresslevel/


    Heute war ich wieder über eine Stunde im Wald spazieren... da müsste ich ja eigentlich total entstresst sein
    Geändert von moki (09.04.2019 um 17:24 Uhr)

  2. #2
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    Das kann ich nur bestätigen

    Ich sah seinerzeit die Reportage des japanischen Forschers zu diesem Thema. Da wurde davon gesprochen, dass Ärzte den Waldspaziergang "auf Rezept verordnen" sollten, natürlich im übertragenen Sinne.

    Heute war ich zwar "nur" im Park spazieren, nach meiner Therapiesitzung, nach beidem ging es mir wesentlich besser.

    Liebe Grüße
    Moni

  3. #3
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    In einem Fachbuch für Augenheilkunde wird über stressbedingte Sehstörungen berichtet.
    Stress und generell psychische Belastung habe einen Einfluss auf die Durchblutung.
    Bei Versuchen sei eine Erhöhung des vasokonstriktorischen Stresshormons Endothelin, das von den Innenzellen der Gefässe produziert wird, zu erkennen.

    Doch was für die Augenheilkunde gilt muss nicht für PH zutreffen, trotzdem macht es mich nachdenklich.

    In einem Artikel ist zu lesen, bei Stress und psychischer Belastung ziehen sich die Blutgefässe, angereizt durch "Stresshormone" zusammen.
    Ich mag mich erinnern, dass mein Hausarzt mich mit dem Bluthochdruck-Medikament Amlodipin behandelt hatte und es mir für eine Weile wieder etwas besser erging.

    Amlodipin verhindert den transmembranösen Einstrom von Ca-Ionen in die Herzmuskelzellen und die glatten Gefässmuskelzellen, d.h. Amlodipin blockiert die langsamen Kanäle («slow channel blocker»), bzw. es wirkt als Calciumantagonist.
    Der antihypertensive Effekt von Amlodipin beruht auf einer direkten relaxierenden Wirkung an den glatten Muskelzellen der Gefässe.

    Könnte es sein, dass dieses Medikament bereits meinen Lungenhochdruck leicht "bekämpfte" und deshalb mein Hausarzt so lange gezögert hatte mich an einen Spezialisten zu verweisen?
    Könnte es sein, dass Stress und psychische Belastungen die für PH-Patienten unerwünschte Entdotehliproduktion in den Blutgefässen mächtig anstösst?
    Und, das besonders ehrgeizige und psychisch unausgeglichene Menschen stressbedingt eher Blutgefäss-Probleme bekommen?

    Wenn das so wäre, müsste der PH-Patient als Therapie sich stundenlang der schönen Aquaristik zu wenden und von morgens bis abends den Fischen zu schauen.
    Gibt es irgendwo einen Artikel der das Thema: Stresshormon Endothelin bereits ausführlich behandelt hat?

  4. #4
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    Endothelin u. Showthread 2014
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25389292

    https://www.phev.de/forum/showthread...elinproduktion

    dazu aus 2005 u. Aufzählung
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/16248780/

    dazu Uni Gießen 2009/2010 pdf
    https://www.google.com/url?sa=t&sour...Vt1Zawlx0amNUq

    dazu aus 2007
    https://www.pharmazeutische-zeitung....pah-patienten/
    Die Endothelinfreisetzung wird durch lokale Mediatoren, vasoaktive Hormone sowie durch physikalisch-chemische Faktoren reguliert. Stimuli sind kardiovaskuläre Stresssignale wie die Neurohormone Noradrenalin und Angiotensin-II, Zytokine, Thrombin oder mechanischer Stress. Endogene Vasodilatatoren wie NO und PGI2, die ebenfalls von Endothelzellen gebildet werden, hemmen die Freisetzung. Dadurch stellt sich unter physiologischen Bedingungen eine Balance ein (11).

    aus 2016 Uni Regensburg pdf
    https://www.google.com/url?sa=t&sour...Sad0l84UHhn1kn

    Wikipedia zu Reninsystem
    https://www.google.com/url?sa=t&sour...znK9rj1XjZ93Y_

    etc.

  5. #5
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    ...Entspannungsübungen helfen...

  6. #6
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    Informative Links! ... ich werde jetzt mal mit dem Studium beginnen.
    Entspannen? ... also bei der Meditation werden Botenstoffe ausgeschüttet unter anderem Dopamin, welches die Gefäße erweitert. Im weiteren Verlauf der Meditation werden Endorphine ausgeschüttet und das entspannt.
    Dasselbe geschieht auch beim verliebt sein .... also ich suche jetzt einen Link wo man sich verlieben kann und Meditation kenne ich schon.

  7. #7
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    Wenn wir es noch schaffen, das Verlieben/Verliebtsein/Lieben in unseren Beziehungen/im Alltag 'taufrisch zu halten', wäre das doch schon mal etwas.

  8. #8
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    Standard Herzrasen - was steckt dahinter?

    Apropos 'Verliebtsein'.

    herzrasen-infografik-fakten.jpg

    Wie man hier unter dem Punkt 2 sieht, stellt Verliebtsein aus biochemischer Sicht Stress für den Körper dar, weil da vermehrt Adrenalin ausgeschüttet wird.

    https://www.gesundheit.de/krankheite...ngen/herzrasen

    Bleiben wir dann doch lieber bei der beständigen Liebe.

  9. #9
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    Ich bin für´s Kraulen von Hunden... wer mag, darf auch gerne seinen Partner kraulen
    Dabei wird ordentlich Oxytocin ausgeschüttet.

    Die Vorteile des Bindungshormons auf einen Blick

    1. Es kann Stress reduzieren → entspannt
    2. Es kann das Belohnungssystem aktivieren → gutes Gefühl
    3. Es kann zu einem vertrauten Umgang mit den Mitmenschen führen→ besseres Miteinander


    Aber zurück zum Thema


    Waldbaden: Was ist dran an der Heilung aus dem Wald?

    In Japan dient Waldbaden als anerkanntes Mittel zur Stressbekämpfung und Prävention von Gesundheitsproblemen, das sogar verschrieben werden kann.
    Inzwischen findet der Trend auch in Deutschland Anhänger.
    Was bringt das Eintauchen ins Grün wirklich?

    https://www.onmeda.de/magazin/waldba...-dem-wald.html


    Damit verabschiede ich mich für die nächsten drei Tage wieder in den Wald.
    Schönen 1. Mai Feiertag euch allen, tanzt gut rein

  10. #10
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    Ich wünsche Dir und euch allen auch einen schönen Feiertag und erhole Dich moki.

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