Neurowissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen Emulgatoren sowie Verdickern in Lebensmitteln und Veränderungen im Verhalten von Mäusen beobachtet.
Demnach könnten die viel genutzten Zusätze über den Darm auch Auswirkungen auf das Gehirn und die Psyche haben.


Emulgatoren und andere Zusätze stehen schon länger in Verdacht, negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus zu haben. Sie werden dazu eingesetzt, die Konsistenz von Lebensmitteln zu verändern. Man findet sie beispielsweise in Fertigsoßen oder Speiseeis, darüber hinaus aber auch in verschiedenen Arzneimitteln oder Kosmetika.
Genaue Mechanismen unklar
Laut de Vries wirken sich die durch Zusatzstoffe ausgelösten Entzündungen auf lokale Immunzellen aus, die somit auch negative Effekte auf weitere Bereiche bis hin zum Gehirn haben können. Wenn man die Ergebnisse der vorangegangenen Studien und die neuen Beobachtungen miteinander kombiniert, könnte diese Ausbreitung bis hin zum Gehirn also auch die Veränderung im Verhalten der Mäuse erklären. Was dabei genau passiert, könne man aber nicht sagen. Den Grund für die geschlechtsspezifischen Veränderungen sieht Geert J. de Vries unter anderem in den unterschiedlichen Immunsystemen und der damit verbundenen Zusammensetzung der Darmbakterien bei Frauen und Männern.
https://www.doccheck.com/de/detail/a...k-fertigsossen