pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: von der COPD zum Lungenhochdruck Verdacht

  1. #1
    toka ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Standard von der COPD zum Lungenhochdruck Verdacht

    ich heiße Thomas, bin 55 Jahre und komme aus Trier. Bis heute hatte ich COPD mit 24 Std Sauerstoff min 2.5L/4L bei Belastung und nun der 60% Verdacht auf pulmonale Hypertonie. Ich war heute morgen in der Ambulanz der Uniklinik Homburg Pneumologie zu Vorstellung einer zweiten Meinung.<br>Nach BGA, Lungenfunktion und 6min Gehtest konnte ich mit dem Doc sprechen. Der meinte das meine COPD eigentlich klein wäre und er nicht genau weiß wo meine Sauerstoffpflicht herkomme. Nach rücksprache mit Frau Prof. Wilkens soll ich nun für 2-4 Tage stationär kommen, da man mir einen Rechtsherzkatheter, eine Ergo-Spirometrie und andere verschiedene Test machen möchte. Das meinte er nach dem er meine Ödeme an den Beinen sah und nun bin ich mal gespannt wann es los geht.<br>Wie gefährlich ist Lungenhochdruck?

  2. #2
    Dietmar ist offline Erfahrener Benutzer ***
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    Hallo Thomas!

    Erst mal herzlich willkommen!

    Du bist ja jetzt an der richtigen Adresse angekommen.
    Dort wirst Du die korrekte Diagnose bekommen, die Grundlage für die weitere Therapie sein wird.

    Danach weißt du, wie Du Dich weiter informieren kannst. Vielleicht hattest Du die pulmonale Hypertonie schon länger - sie wurde vielleicht wegen der COPD-Diagnose nicht näher ergründet.

    Nach der Diagnose - lass Dich nicht von den allgenmeinen Aussagen zur PH verunsichern.
    Hier im Forum gibt es Betroffene, die z.B. mit IPAH und der richtigen Medikation mehr als 30 Jahre leben.

    Alles Gute für den "Check-up" und danach melde Dich, es gibt hier einige, die Dir über ihre Erfahrungen gute Ratschläge geben können.

    LG Dietmar

  3. #3
    toka ist offline Erfahrener Benutzer **
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    Danke, ich habe schon seit 2008 Atemnot beim Treppen steigen, aber ich dachte immer das ich zu füllig bin und deswegen keuche. Im Juni 2015 hatte ich einen Hinterwandinfarkt bei dem ich 2 Stents bekam.

  4. #4
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Thomas,

    herzlich Willkommen bei den seltenen Exemplaren.

    Erstmal abwarten, was genau sie in Homburg rausfinden und dann weitersehen.

    Gut ist, dass Du wohl endlich in den richtigen Händen bist. :-)


    Jo, Lungenhochdruck ist gefährlich. Zum Glück gibt es mittlerweile Medikamente, die die Erkrankung zwar nicht heilen, aber eben je nach Individuum die fiesen Symptome gut in Schach halten.

    Das Thema PAH ist so komplex, dass man keine allgemeingültigen Aussagen machen kann.

    In den letzten Jahren wurden einige Medikamente gefunden, was ein enormer Fortschritt ist zu den Prognosen vor 20 oder 10 Jahren.

    Erstmal auf Dich zukommen lassen ...

    Lies bitte nur aktuellste Veröffentlichungen zum Thema. Ignorier alles, was vor 5 Jahren noch geschrieben wurde. So lebt es sich netter. ;-)


    Frau Prof. Dr. Wilkens ist eine gute Adresse, hab Vertrauen und berichte uns weiter!


    Sei auch herzlich eingeladen zum Chat jeden DOnnerstag um 20 uhr.


    Einen Feind, den man benennen kann, kann man bekämpfen!

  5. #5
    Avatar von Grete
    Grete ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo Thomas,

    ein herzliches Willkommen auch von mir. Auch ich habe COPD, bin 24 Stunden sauerstoffpflichtig, dazu noch Diabetes und auch Lungenhochdruck.
    Lese am besten bis zur endgültigen Diagnose nicht so viel im Internet.

    Als ich bei Diagnosestellung vor 5 Jahren las, dass die Lebenserwartung nur 2 Jahre beträgt, war ich doch sehr verunsichert.
    Zwischenzeitlich gibt es so super Medikamente, die uns hier allen geholfen haben.

    Und Prof. Wilkens ist eine ganz Große auf unserem Gebiet. Du bist bei ihr sicher bestens aufgehoben.

    Ich habe auch schon Jahre davor bei jeder Anstrengung gekeucht und war schweißgebadet. Ärzte schoben das anfangs auch auf das Gewicht.
    Wurde dann sogar auf die Psycho-Schiene geschoben. Aber auch das haben hier viele erlebt.

    Ich wünsche Dir, dass du schnell einen Termin bekommst.

    LGF Grete

  6. #6
    wuffel ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Ah noch kurz, Thomas,

    es gibt sehr sehr viele Gründe für Lungenhochdruck. Lies Dir mal die Nizza Klassifikation dazu durch.

    Lungenhochdruck kann auch Folge einer COPD sein....aber irgendwie liest dich das bei Dir so zwischen den Zeilen, dass Homburg die COPD dafür nicht verantwortlich macht....also kann es gut sein, dass Du Lungenhochdruck als Haupterkrankung hast und die COPD in geringer Ausprägung auch da ist....

    Ist nur ein Verdacht...las sich so...

    Wir sind hier alle keine Ärzte, aber ungemein neugierig ...warum , weshalb , wieso PAH

  7. #7
    toka ist offline Erfahrener Benutzer **
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    @ Wuffel, so ähnlich hat der Arzt das auch gesagt, er kann sich nicht so recht erklären warum ich Sauerstoff brauch und da zu noch das Wasser in den Beinen, letztes Jahr sagte die Kardiologin das rechte Herz wäre etwas größer.

  8. #8
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    Hallo Thomas 😊

    Erst mal auch herzlich willkommen von mir.

    So wie ich das lese, sieht es schon seeehr nach Lungenhochdruck aus. Kurzatmigkeit, Gabe v. O2, Ödeme in den Beinen, vermutlich durch eine Herzschwäche, da dein rechtes Herz etwas vergrößert ist...

    Wie meine Vorschreiber schon anführten, der Rechtsherzkatheter u. die Spiroergometrie etc.
    werden dir u. den Ärzten Klarheit bringen. Wenn Lungenhochdruck diagnostiziert wird, kann man dich entsprechend behandeln.

    Ich lebe auch seit 2002/2003 mit IPAH, da war ich 37/38 Jahre alt.

    Lass alles in Ruhe auf dich zukommen.

  9. #9
    Ralf ist offline Erfahrener Benutzer ****
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    Hallo und herzlich Willkommen, Thomas.
    Es ist gut, dass du bald mehr Klarheit bekommst. Und in Homburg bei Frau Professor Wilkens und ihren Kollegen bist du an einer Topp-Adresse.
    Ich bin mir sicher, dass man dort zu einer Diagnose kommt und dann auch zu einer gezielten Therapie.
    Es gibt noch andere Möglichkeiten als PH, die zu ungewohnt hoher Luftnot führen können, eine wäre z.B. auch HHT alias Morbus Osler, bei der sich Gefäßkurzschlüsse bilden, z.B. auch in der Lunge oder der Leber. Aber auch das kann in Homburg diagnostiziert und sogar behandelt werden. (Prof. Schneider, Radiologe).
    Lass es mal kommen, Klarheit schaffen ist der Weg, du kannst nur gewinnen!

    LG Ralf

  10. #10
    toka ist offline Erfahrener Benutzer **
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    am 22.08.2017 habe ich Termin für die stationäre Aufnahme in Homburg.

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