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lufty
17.04.2011, 07:25
Hallo

habe Zahnfleisch wucherungen weis nicht woher,mein Zahnartzt sagt kommt von Medikamenten ich soll zum Hausartzt bin zur Klinick haben sich das angesehennund weiter ist nichts passiert ,hat jemand erfahrung oder auch probleme mit Zahnfleisch wucherungen?

viele Grüße Lufty

vantritter
17.04.2011, 10:19
Hallo!
Mit Zahnfleichwucherungen kenn ich mich leider nicht aus. Ich habe seid ca. 4Wochen Gebärmutterschleimhaut vermehrung, also auch eine Wucherung. mir wurde von der Klinik gesagt das so was oft mit der Ph in verbindung steht. Könnte mir vor stellen das die Zahnfleischwucherung die selbe Ursache haben könnte. Hab aber leider auch nicht mehr informationen dazu. Was kann man in deinem Fall dagegen tun?
Bei mir wird jetzt versucht über die doppelte Pillendosis was zu bewirken ansonsten kann nur ein OP abhilfe schaffen.

LG

lufty
17.04.2011, 12:32
Hallo

habe in der Apothecke nachgefragt wegen Zahnfleischendzündung und habe Chlorhexoral 0,2% zum spülen bekommen,es ist etwas zurück gegangen,will hoffen das es weiter hilft.Ein Danke für die Antwort.

viele Grüße Lufty

Ralf
17.04.2011, 13:52
Hallo Lufty,

einige Medikamente können in der Tat recht fiese Zahnfleischwucherungen verursachen.
Genau weiß ich das von den sog. Kalziumantagonisten (z.B: Diltiazem, Amlodpin (Norvasc), Adalat, Nifidipin,..) z.T. aus eingener Erfahrung.
Ich war damals in der Kiefernchirurgie, wo diese Wucherungen entfernt wurden und gleichzeitig eine Parodontosebehandlung vorgenommen wurde. (Fortgesetzt durch den Zahnarzt).
Beim Zahnarzt habe ich auch ein Zahnputztraining genossen. Ich dachte immer, ich könnte Zähne putzen, aber offenbar hatte ich das von Kind an falsch gemacht. Nachdem ich die Parodontosebehandlung hinter mir hatte, und mir eine elektrische (Braun Oral-B) Zahnbürste gekauft habe, deren Putzbewegung weitgehend der erlernten manuellen Technik entspricht, war das Thema erledigt. ICh finde, dass die elektrische Zahnbürste viel besser und zuverlässiger putzt und noch das Zahnfleisch massiert. In der Kiefernchirurgie erklärte man mir, dass peinliche Mundhygiene mit der richtigen Putztechnik der einzige Weg sind, das Problem trotz der Medikamente zu vermeiden. Man bekommt es aber nur mit Putzen nicht in den Griff. Man kann es nur nach erfolgter Behandlung dann beibehalten. Normal würden sie die Medikamente absetzen, aber ein Absetzten der Medikamente kommt ja nicht in Frage. (Man muss Prioritäten setzen ;)

Ich kann nur sagen, es funktioniert. Auch wenn der Weg dahin recht unangenehm war. Seit dem habe ich seit mehr als 10 Jahren keine Probleme mehr.
Ach ja, zusätzlich dann regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung gehen. Hierbei ist es wichtig, dass Marcumarpatienten eine Antibiotikaprophylaxe vornehmen. (Hausarzt verschreibt das Antibiotikum, das man dann 1h vor der Behandlung und abends nach der Behandlung nochmal nimmt). Unterstützend tut dem Zahnfleisch reichlich Vitamin C gut.

Chlorhexamed, kann etwas helfen, ist aber wahrscheinlich keine Lösung des Problems.
Wenn es sich um bestimmte Stellen handelt, die sich entzündet haben, hilft auch "Pyralvex" nach meiner Erfahrung gut, das ist auf Basis von Rhabarberblätterextrakt und wird aufgepinselt. Allerdings ist auch das keine Lösung des Problems und kann nur zeitweise die akute Entzündung dämpfen. Das schwammige Gewebe muss leider weg.

Dir alles Gute,

Ralf

lufty
18.04.2011, 10:02
Hallo Ralf

erstmal ein Dankeschön für deine Antworten,habe auch auf Medikament-Volibris vermutet,weil ich von 0,5 auf 10mg gesetzt worden bin,aber erst zwischen 2-3Wochen probleme bekam,gehe zweimal im Jahr zur vorsorge beim Zahnartzt es wird allen gemacht was du beschrieben hast eine Parodontose behandlung habe ich vor der feststellung meiner Krankheit bekommen hatte meinen ZAHNARZT gewechselt der neue stellte Parondontose fest,habe 5 Zähne verloren hätte meinen alten Zahnarzt am liebsten ordentlich bescheid gesagt,aber was weg ist, habe ich ersetzen lassen.Eine Braun-Oral-B werde ich mir holen,ich spüle
noch zweimal am Tag,es ist nur an zwei stellen noch dick, wo die Brücke sitzt,deine erfahrungen finde ich eine große hilfe,bin mit meiner Krankheit am Anfang ist erst vor 2 Jahren festgestellt worden,habe gute Ärzte und im Klinikum Aachen werde ich behandelt,nun genug von Krankheit, heute ist ein schöner Tag viel Sonne das macht laune.

einen Gruß und ein Danke wünscht Lufty

Anett
12.03.2014, 12:16
Hallo Pearl,

ich hatte auch SCHLIMMSTE Zahnfleischwucherungen, allerdings von Dilzem. Ich wurde vor über 5 Jahren umgestellt auf Amlodipin und seitdem hab ich mit entsprechender pingeliger Mundhygiene Ruhe.
Wenn es bei dir so doll ist, sprich mit deinem PH Zentrum welche Möglichkeiten es bei dir gibt, den CCB umzustellen.

LG Anett

moki
12.03.2014, 12:25
Hallo Pearl,

da können wir uns die Hand geben und aus der facebook-Gruppe kenne ich noch eine Patientin, die das Problem so gravierend hat.
Mh, also ich denke nicht, dass es (zumindest nur) am Amlodipin liegt.
Ich nehme ja seit einigen Jahren Carmen (hatte vorher Dilzem) und das Problem mit dem entzündeten, blutenden Zahnfleisch habe ich so stark, seit ich das Bosentan nehme.
Unter Volibris hatte ich Blutungen an sämtlichen Schleimhäuten und es wurde deshalb gegen das Tracleer ausgetauscht.

Nimmst Du einen ERA?
Die andere Patientin die ich kenne, hatte das Problem mit dem Volibris genauso extrem wie ich.
Und mein Zahnarzt (bin extra zu ihm gewechselt, weil er auf Parodontosebehandlungen spezialisiert ist) hat den selben Verdacht.
Zusammen mit Blutverdünnern ein echt übles Problem.

Ich mache auch alles, was machbar ist, spüle mit Salvia Thymol, Meridol und auch immer wieder mit Chlorhexamed, habe auf eine extra weiche Zahnbürste gewechselt etc. ...
Aber es hilft nichts wirklich :(

LG Monika

Mahalbia
12.03.2014, 12:55
Hallo Ihr!
Man bin ich froh, da ich das ihr jetzt als Thema ansprecht. Ich hatte bei meinem letzten " Verdacht auf Leukämie" Krankenhaus Notfallbesuch große Probleme wegen dem wuchernden Zahnfleisch.
Der Stationsarzt sah das als weiteres Symptom für die Leukämie.
ICH habe ihm versucht zu erklären, das das Zahnfleisch immer mal wieder anschwillt und sich dann wieder normalisiert seit ich Amlodipin nehme.....ABER mir als Patient glaubt mal wieder keiner.
Das könne nicht sein meinte er, das wüsste er wenn das eine Nebenwirkung des Kalziumantagonisten wäre.
Gut das es euch Foris gibt.........

Ich spüle seit einigen Tagen mit Salbei, da ich auch von der Chemo Probleme mit der Mundschleimhaut habe.......es wird ein wenig besser, aber es geht nicht weg. Ist nur angenehmer, weil es nicht mehr so schmerzempfindlich ist.

LG Heike

card
12.03.2014, 13:37
ist jemand von euch in hannover an der mhh ? sprecht dr. staufenbiel an, er ist dort oa und spezialisiert auf parodontitis.

btw. : jeder kann sich an der mhh jederzeit wie in einer normalen za-praxis einen behandlungstermin geben lassen. vorteil : man ist im zentrum des aktuellen wissens und sie arbeiten interdisziplinaer

Ralf
01.10.2014, 19:07
Hallo Pearl,

also zunächst musst du, glaube ich, an der Ursache ansetzen, sofern das geht.
Das heißt, evtl. mal einen anderen CCB probieren, das Problem also mit deinem PH-Arzt thematisieren.
Es wäre ja auch kein Zustand, sich so einer Folter der Zahnfleischbehandlung alle paar Monate zu unterziehen.
Eine andere Lösung muss also her.
Da du ja die CCB eher nicht hergeben kannst, bleibt nur der Wechsel. Einigen hat das geholfen, z.B. von Diltiazem zu Amlodipin oder von Amlodipin zu Lercarnidipin oder oder oder..
Musste halt besprechen.

Und was die Kasse angeht, da kann man ja evtl. eine Einzelfallentscheidung aufgrund dieser bekannten Medikamentennebenwirkung beantragen und es gut und ggf. mit Fotos und QUellen (Kopie des Ausschnitts des Beipackzettels) begründen und belegen.
ZUmal wenn ihr (PH-Arzt) ein Konzept anbietet, wie ihr das ändern wollte etc. bla bla...freundlich aber bestimmt in der Sache argumentieren.
Kannst ja sagen, dass die Alternative der Wechsel auf Opsumit sei - hehe...das sind dann Kosten für 10 Zahnfleischbehandlungen im Monat.

cards tipp finde ich auch sehr gut, es mal an der MHH zu versuchen.


Meine Erfahrung ist, dass es dabei "magischer Hände" und guter Erfahrung bedarf.
Ich war mal wegen einer sehr üblen Stelle in der Kieferchirurgie der Uni Klinik Bochum.
Als irgendwo ein Schnösel das gemacht hatte, hatte ich auch das Problem dass es wiederkam.
Beim 2. Mal habe ich gesagt, dass ich nicht komme, damit ich dann nach 4 Monaten wiederkommen kann.
Dann hat es eiN OA gemacht. Der hat sich von seinem Azubi einen speziellen Zauberkasten mit besonders feinen Werkzeugen geben lassen und gesagt, man müsse wirklich bis in die Tiefe alles erwischen..und machte sich ans Werk..
Das hielt dann. Bis heute - 10 Jahre später !

Viel Ergolg!

LG Ralf

Ralf
02.10.2014, 22:13
Antibiotikum wird kaum helfen, wenn dann nur kurz
Ich würde einen neuen Anlauf in einer kieferchirurgischen Klinik machen.
Bei mir hat auch erst das geholfen.
Leider..
So ist es ja kein Zustand. Etwas muss ja getan werden.
Wenn du wieder im PH-Zentrum bist, zeig dein Zahnfleisch und frage nach Vorschlägen zur Lösung.
Was willst du sonst machen?

LG Ralf

Anett
03.10.2014, 07:25
Hallo Pearl,

mit welcher Begründung wurde der Wechsel des CCB abgelehnt?

Wie ich in diesem Thread schon mal geschrieben hab, hatte ich auch mit diesen Problemen zu kämpfen.

Meine damalige PH-Ärztin sagte mir, es ist toll wenn der CCB so gut wirkt und man muss abwägen ob und bis zu welcher Grenze man dafür Nebenwirkungen in Kauf nimmt. Wenn das Leiden der Nebenwirkungen aber zu groß wird, muss was getan werden! Der eigentliche Nutzen des CCB wiegt das dann auch nicht mehr auf.

Bei mir war das Zahnfleisch extrem schwammig und das wegschneiden half auch nur kurzfristig. Das war sehr schlimm, ich konnte auch kaum noch kauen. Ich denke, bei dir ist diese Grenze auch erreicht. Lass nicht locker und sag wie sehr du darunter leidest!

LG Anett

Ralf
03.10.2014, 10:03
Hallo Pearl, welchen CCB nimmst du aktuell?

LG Ralf

Ralf
04.10.2014, 22:35
Hallo Pearl,

diese Nebenwirkung auf das Zahnfleisch ist etwas, das allen CCB gemeinsam ist, das ist richtig. ABER es ist nach div. Erfahrungsberichten und auch Umstellungserfahrungen nicht gleich stark ausgeprägt, und so kann es eben doch einen Unterschied machen.
Nach allem was man hier und auch in den USA so liest.
Ja, und das du als perfekte NO-Responderin den CCB nicht so ohne weiteres hergeben solltest, dürfte auch klar sein. Aber natürlich sollte man auch das Zahnfleisch ernst nehmen und eine Lösung suchen.
Wie ich schon schrieb, hatte ich dem Kiefernchirurgen auch gesagt, dass der CCB nicht zur Disposition stehe und dass ich deshalb seine Hilfe bräuchte. Und er hat es hinbekommen.


LG Ralf

Anett
05.10.2014, 12:20
Klar ist die Wirksamkeit bei allen CCB´s gleich. Aber die Nebenwirkungen sind individuell und von Patient zu Patient unterschiedlich.

Bei mir kamen diese Probleme vom Diltiazem und mit Amlodipin ist seit vielen Jahren Ruhe. Soviel dazu, dass ein Wechsel angeblich nichts bringt…

Permanent entzündetes Zahnfleisch ist auf Dauer doch auch nicht gesund. Ich habe mir zum Schluss sogar täglich Cortison unter die Zahnfleischtaschen spritzen müssen, weil es nicht mehr anders in den Griff zu kriegen war. Eine dauerhafte Lösung kann das allerdings nicht sein.

Bleib hartnäckig und sag, wie sehr du darunter leidest.

Ralf
05.10.2014, 13:51
Auch ich hatte unter Diltiazem viel mehr Probleme und unter Amlodipin weniger.

Einige Bekannte von mir haben aber von Amlodipin auf Lercarnidipin gewechselt, z.T. auch wg. Zahnfleisch

Aktuell habe ich eine Kombi aus Ventavis, Revatio (4x40mg), Opsumit und Amlodipin.

Opsumit wurde vor ein paar Monaten hinzugenommen, weil ich nicht mehr viel gehen konnte.
Mit Opsumit geht es mir inzwischen viel besser, allerdings erst, nachdem das Amlodipin von 20mg auf 15mg gesenkt wurde.
Auch 10mg habe ich probiert. Allerdings nahmen darunter die Ödeme wieder zu und die Leistung ab.
Unter 20mg Amlodipin, das ich 8 Jahre genommen habe und immer noch nehme (davor 10 Jahre Diltiazem) hatte nur leichte, handhabbare Zahlfleischprobleme aber keine Hyperplasien mehr.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass das wieder kam, als ich Opsumit dazu bekam - bis ich die Dosis vom Amlodipin auf 15mg senken konnte.
Seit dem ist auch das Zahnfleisch soweit OK.

LG Ralf

Ralf
05.10.2014, 20:30
Hallo Pearl,

bei 20mg war ich durch die zustzliche WIrkung offenbar überdillatiert, der systemische Blutdruck was niedrig usw. evtl. dadurch zu viele Shunts in Lunge und System offen; Mikroshurts durch HHT, nicht durch PAH.
So die Überlegung von Prof. Seeger.
Er hat deshalB Amlodipin gesenkt, was richtig zu sein scheint.

Ich habe dann erst 15mg und dann 10mg probiert. Bei 10mg wurde es wohl wieder schlechter, wohl weil mir dann doch der ccb fehlte?
Bei 15mg war meine Leistung aber sensationell besser als bei 20mg und habe es auch nicht vermisst, bei 10mg hat sich mein Herz gemeldet (seit 18 Jahren CCB-Junkie..).
Daher jeztt wieder 15mg nach meinem letzten Besuch in GIeßen.

Das Zahnfleisch scheint es auch zu freuen. Ich denke, dass ich es jetzt senken musste und auch kann, weil ich inzwischen eine 3-fach PH-Therapie habe, also andere Medis mit wirken.
Als ich nur CCB hatte, und danach CCB plus Revatio, hätte ich das nicht gemacht und nicht machen können.

Krone:
Die sind meines Wissens fast immer aus Edelmetalllegierungen, mit und ohne Porzellan/Keramik-Überzug. Einige Zahnlabore können glaube ich auch komplette Keramikkronen machen, musste mal fragen.
Ich habe eine Krone aus 1996, die ist Metall plus Keramik, war teuer aber hält immer noch. Alle anderen Zähne sind Originial.
Ich wollte damals nix goldenes im Mund blinken haben, und auch heute nicht.
Interessant wäre die Frage, ob man nicht heute auch mittels 3D-Printing ein Keramikteilchen machen kann?
Die Technik entwickelt sich ja gerader rasend schnell.

Hier im Forum gibt es glaube ich auch eine Zahntechnikerin, evtl. kommt von der Seite ja ein guter Tipp?

LG Ralf

Butterfly
05.10.2014, 21:35
Hallo Pearl,

durch den hohen Goldpreis sind Vollkeramikkronen (Zirkonkrone) nicht mehr unbedingt teurer. Außerdem hat man bei Vollkeramikkronen keinen dunklen Rand am Zahnfleischsaum, der ja gerne nach einer Paradontosebehandlung zurückweicht.

Lass dir doch beides im Heil- und Kostenvoranschlag anbieten. Gute Besserung.

Ralf
05.10.2014, 23:09
Gönn dir das ;-)

LG Ralf



Ja ich tendiere zu Vollkeramik oder irgendwas mit Zahnfarbenen Überzug.Der Preis ist heiß.Aber bin ein wenig eitel und selbst im Backenbereich für mich schon zuviel Geglitzer.
Erstmal sehn ob man überhaupt auf so einem Zahnfleisch Kronen setzen kann.Heul.
Ich habe nur CCB und Revatio.Ich glaube das reicht noch,aber Õdeme damit schon heftig.Ich steig freiwillig auf Sexy Socks um.Muś mich halt dran gewöhnen.

LG Pearl

Anett
06.10.2014, 08:02
Pearl, wenn du so schwammiges Zahnfleisch hast, wirst du dir keine Krone machen lassen können. Da hält ja nix. Dasselbe Problem hatte ich auch. Es war zwar nicht akut, aber absehbar, dass ich eine Krone brauche.

Mein Zahnarzt hat mir geraten, wenn es noch möglich ist, eine Zahn-Zusatzversicherung abzuschließen. Man muss sich erkundigen ob die Versicherung ein Gutachten benötigt, ob die Zähne schon vorgeschädigt sind (in diesem Fall können sie dich ja ablehnen) und wie lange die Wartezeit beträgt, bis man die Leistung in Anspruch nehmen kann.

Ich war sehr froh, dass ich diese Versicherung hatte, als ich dann 2 Jahre später tatsächlich die Krone brauchte (im inzwischen festen Zahnfleisch) und die Versicherung eine hohen Anteil der Kosten übernommen hat.

Alles Gute!

Ralf
06.10.2014, 12:42
Hallo Pearl,

auf jeden Fall kommst du ja jetzt zu Experten.
Notiere dir einfach die Fragen, das ist gut gegen Angst, wenn du da alle Unklarheiten besprechen kann.
Schlimmer alls bei der Zahnärztin wird es auch nicht. Bei einer Parodontosebehandlung wird immer weggeschnittern - oder vielleicht gelasert?
Frage einfach.

Liebe Grüße

Ralf

Ralf
10.10.2014, 10:36
Hallo Pearl,

ich würde sagen, es ist möglich!
Einige haben über deutliche Unterschiede berichtet.
Evtl. mal das Original, Norvasc® von Pfizer, probieren.
Allerdings muss man da ordentlich selbst zuzahlen, ca. 45€ pro Packung!
Bei 15mg also etwa 45€ im Monat, nicht wenig.
Für einen Versuch aber sicher mal eine Überlegung wert und danach kann man ggf. ja versuchen mit der Kasse zu verhandeln..man hat ja dann was in der Hand, wenn es besser wurde.

LG Ralf

wuffel
10.10.2014, 16:34
Das kann sein...wirklich....ausprobieren!

Seelenfeuer
10.01.2015, 21:57
Huhu Pearl! Ich hab das letztes Jahr machen lassen und bin auch bald wieder dran- ich habe das auf zwei sitzungen gemacht bekommen. Einmal rechts, einmal links, für jede Sitzung 4 Betäubungsspritzen verteilt..die waren schlimmer als alles danach kommende ;)

Ralf
11.01.2015, 10:59
Hallo Pearl, das mit dem Lasern ist meistens so:

Wenn du in eine priv. Praxis gehst oder eine, die Lasern anbietet, ist es meist keine Kassenleistung.
Wenn du aber in eine Kiefernchirurgie einer Uniklinik gehst und sie dort befinden, dass es sinnvoll ist, weil die andere Methode (Resektion) nicht funktioniert, dann sollte es auch kein Problem sein, das auf Kasse gelasert zu bekommen..

Einfach mal Kontakt aufnehmen, oder mit der Zahnärztin besprechen.

LG Ralf

Seelenfeuer
11.01.2015, 11:07
also ich habe es mit laser gemacht bekommen- mein Zahnarzt hat das halt mit der Blutung begründet und ich hab es übernommen bekommen. Der Doc hat aber auch irgendwelche Verträge mit meiner KK, hatte da Null Schwierigkeiten.
Hat trotzdem geblutet aber weniger als bei der Zahnreinigung..
War übrigens während der Zeit auf heparin umgestellt.

LG

wuffel
13.12.2016, 16:20
...also deine HÄ meint, dass auch die Zahnreinigung und Paradontosebehandlung unsinnig ist?

Hope
14.12.2016, 11:41
Hallo Pearl,

bei mir hilft die professionelle Zahnreinigung auch nicht gegen die Wucherung. Paradontosebehandlung hält mein Zahnarzt auch für nicht wirklich zielführend aber wir schneiden diese Woche trotzdem das "überschüssige" Zahnfleisch weg, korrigieren meine Zähne, die sich durch die Wucherung leicht verschoben haben und hoffen das beste :)
Ich frage mal wegen Antibiotika, vielleicht hat er ja auch eine Meinung dazu und kann mich hier ja noch einmal melden.

tigerlady2
14.12.2016, 23:29
Hallo Leute,
also mein HA sagt auch, dass wir uns Antibiotika für schlimmere Krankheiten aufheben.
Er behandelt mich bei Husten, Schnupfen immer mit Hustensaft usw.
Auch jetzt wo ich einen Nebenhöhlenvereiterung habe, probieren wir es erst so. Sinupret hab ich heute bekommen.

Seine Worte waren auch: Wenn man so oft Antibiotika gibt, bilden sich Antikörper. Dann wirkt es nicht mehr.
Ich bin froh, dass ich nicht so oft Antibiotika bekomme.
Wenn es nicht mehr geht, dann kann man es immer noch nehmen.
Ich vertraue Meinen Hausarzt zu100%- Bis jetzt hat alles gestimmt was er gemacht hat.
Gruß
Claudia

Hope
21.12.2016, 08:22
Hi,
also bei mir wurde das Zahnfleisch jetzt weggeschnitten. Mal schauen, ob es sich damit erledigt hat oder nicht. Ich hatte meinen Zahnarzt mal wegen der Idee der Antibiotikagabe gefragt. Er hat kurz überlegt und dann aber gemeint, er wüsste nicht, was das bringen soll, da die Wucherung ja Medikamenteninduziert ist und nicht von Bakterien oder sonstigem kommt. Er schließt sich also der Meinung von Pearls Hausärztin an :)
Viele Grüße

Hope
03.02.2017, 11:29
Hi, also bis jetzt ist das Zahnfleisch brav und noch nicht wieder angeschwollen. Ich gewinne sicherlich aber auch bald die Meisterschaften im häufigen Zähneputzen.
Ich beobachte mal weiter und melde mich wieder.

Hope
03.02.2017, 13:29
Es wurden "nur" Wucherungen weggeschnitten. Ich hatte keine ganze Parodontosebehandlung. Ich hatte meinen Zahnarzt am Anfang nach solch einer Behandlung gefragt, aber er meinte, er wüsste gar nicht, wieso er das tun sollte, da ich keinerlei Belag in den Taschen habe und sich die Wucherung auch nur auf ein ganz bestimmtes Areal im Mund konzentriert (4 Zähne im Oberkiefer). Also wurde dort nur weggeschnitten .... und das ordentlich.
Ich hatte auch keine Therapie mit Antibiotika, da er gesagt hat, dass die Wucherung medikamenteninduziert ist und nicht von Bakterien o.ä. kommt.

Jetzt warten wir beide gespannt ab ob und was passiert :)

moki
03.02.2017, 13:35
Jetzt warten wir beide gespannt ab ob und was passiert :)

Genau Hope, wer mich kennt weiß dass § 3 des Kölsche Grundgesetzes mein Motto ist:
Et hätt noch emmer joot jejange :D

Nachtrag:

Lach...
Dachte Hope hätte in den thread wegen der Endokarditis-Prophylaxe geantwortet.
Da sollte meine Antwort nämlich hin :rolleyes:
Aber egal, zu hoffen dass es immer gut geht ist ja nie verkehrt ;)

Hope
03.08.2017, 07:42
Hallo,

anbei ein paar Studien zum Thema Zahnfleischschwellung (-Wucherung) bei Behandlung mit Kalziumantagonisten.
Generelle Aussage ist: es gibt ein Problem, wir wissen es, wir wissen aber nicht wie wir es lösen können :)

Empfehlungen: professionelle Zahnreinigung (im Zweifel alle 3 Monate) und falls notwendig Entfernung per Laser, Skalpell, etc. Wobei in einer Abhandlung erwähnt wird, dass der Laser dem Skalpell vorzuziehen wäre ... mehr praxisrelevante Empfehlungen konnte ich nicht herauslesen.

Hope
03.08.2017, 07:44
Ich hatte noch 2 weitere Dateien, aber die scheinen zu groß zu sein, um sie hier hochzuladen. Wer die Dateien dennoch haben möchte, dann gern PN an mich.

In einer Untersuchung wurde auch der Zusammenhang zwischen den Wucherungen mit Krebs hergestellt. Es scheint da wohl gemeinsame Grundlagen zu geben. Ich habe es aber jetzt nicht ganz genau gelesen.