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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tracleer und Erhöhung der Leberwerte



wuffel
18.06.2013, 23:53
Hallo, Ihr Lieben,

vor zwei Wochen hab ich die Dosierung von Tracleer auf 3x 62,5 erhöht (natürlich in Absprache mit den Docs)...Ziel sind 2x 125 Tracleer oder auch 4x 62,5...

Leider steigen meine Leberwerte jetzt an (bei 2x 62,5 waren sie im Normbereich)....jetzt liegen sie bei doppelt so hoch und über Norm...hab die aktuellen Werte gerade nicht vorliegen...

Am Donnerstag wird noch mal Blut abgenommen...und dann werteabhängig entschieden, wie jetzt weiter vorzugehen ist...???

Mpfffff....grummel

Meine Marcumardosis musste ich auch erhöhen, um meinen therapeutischen Bereich beim INR zu erreichen...

...

Es kann doch auch am Marcumar liegen, oder?

Hatte einer von Euch bei Therapiebeginn mit Tracleer erhöhte Transaminasen, die sich dann im Laufe der Zeit wieder normalisiert haben?

So rein subjektiv hab ich nicht den Eindruck, dass ich von der Erhöhung der Dosis profitiere....eher das Gefühl, dass die Leber zickt (Druckgefühl) und dass ich mehr Wasser einlagere....

Wäre über jede Erfahrung bezüglich Tracleereinnahme dankbar!!!

Bitte schreibt Eure Tracleer Erlebnisse!

DANKE

Grummel...echt dooof

Ralf
18.06.2013, 23:58
Hallo Wuffel,

ab einer 3-fachen Erhöhung solltest du mit Dr. Krüger sprechen (und zwar sofort wenn das der Fall ist).
In der Regel wird dann entweder pausiert oder die Dosis reduziert.
Die gute Nachricht: Die Leberirritation ist reversibel. Die Schlechte: Und was ist mit der Luft?!

Aber es gibt Alternativen:
Einige Patienten haben in so einer Situation auch ein Lebermedikament (Ursofalg) bekommen und damit die Leberwerte in Ordnung bringen können.
Die Alternative wäre eine Umstellung auf Volibris (Amlodipin), das macht der Leber weniger Stress.

Das muss aber Dr. Krüger entscheiden.

LG Ralf

tigerlady2
19.06.2013, 09:28
Hallo Wuffel,
also ich nehm seit ca 2 Jahren Tracleer. Etwas schlechter sind meine Werte, aber immer noch ganz knapp am LImmit. Ich würde sofort in der KLinik anrufen. Nicht warten.
Nur er kann entscheiden, wies weiter geht.
Bitte nicht zögern. Sofort zum Hörer greifen und Dr. Krüger anrufen.
Gruß
claudia

Seerose
19.06.2013, 09:50
Bei mir wurde Tracleer nach 10facher Transaminasenerhöhung abgesetzt.
Ich musste eine Woche im KH bleiben bis die Leberwerte wieder einigermaßen ok waren.

Einen Monat später hab ich dann Volibris (Ambrisentan) bekommen.

Sonnige Grüße Manuela

wuffel
19.06.2013, 16:55
Huhu, Ihr Liebe,

mei, Ihr passt immer sehr auf...DANKE

Jedoch BIN ich bei Doc Krüger (bei wem denn sonst?)...und ER hat mich für morgen zur Blutkontrolle einbestellt und danach wird entschieden, wie es weitergeht.

Ich hatte im Jahr 2006 ein Fastleberversagen bedingt durch Novaminsulfon und / oder Oxygesic....oder es war was anderes und zufällig gingen die Werte wieder runter als die Medis gewechselt wurden (auf Hydromorphon).
keine Ahnung...

Zum Glück merke ich es, wenn die Leber beleidigt ist...es ist ein Ziehen und ein Druck zu merken...und fettiges Essen finde ich dann sofort BÄH...

Mal gucken, was morgen rauskommt.

Die Ambulanz möchte gerne, dass ich zu den Blutkontrollen auch dahinkomme ...und nicht zum HA gehen...die sind sehr vorsichtig...was ja nicht schlecht sein kann, nicht wahr?

Nächsten Dienstag muss ich eh wieder ins Herzzentrum stationär....seufz

wuffel
19.06.2013, 20:00
@ Seerose

Über welchen Zeitraum entwickelte sich die Erhöhung der Leberwerte unter Tracleer?

Erstaunlicherweise waren die Werte bei 2x 62,5 im Normbereich bei mir....erst seit der Erhöhung muckt jetzt die Leber....

Wie verträgst Du Volibris???

Hilft es Dir auch merklich???

...sorry, ich bin neugierig...

Seerose
19.06.2013, 21:52
Hallo Wuffel,

ich hab vor knapp 4 Jahren mit Tracleer 2x 62.5 angefangen. Nach ungefähr 6 Wochen konnte ich erhöhen auf 124mg 2x täglich.
2 Wochen später hatte ich die erhöhten Leberwerte. Tracleer hat mir am besten geholfen.

Volibris vertrage ich sehr gut, es gab keine Nebenwirkungen.
Hmmm helfen tun die Medikamente mit Sicherheit alle.

Wenn du noch Fragen hast, frag einfach.

LG Manuela

wuffel
20.06.2013, 16:06
Heute war ich erneut zur Blutkontrolle:

und YEAH, die Leber hat sich wieder beruhigt

UFF

...

Ralf
20.06.2013, 19:01
Toll Wuffel!


Da kannst du ja gleich mal einen drauf trinken ;-)))

Gut, dass du das Tracleer nicht wechseln musst!

LG Ralf

wuffel
21.06.2013, 14:21
Hicks, jau...genau....zum Glück hab ich für Alkohol so gar nix übrig...von daher vermisse ich nix.

Mit den Medis sollte frau Alkohol in jeglicher Form besser sein lassen...

...

Bei tracleer hab ich den Eindruck gewonnen, dass zuerst die Leber zickt und dann der Körper Wasser einlagert...bei der nächsten Erhöhung werde ich fettreduziert mampfen und das Diuretikum kurzzeitig auf zwei viertel erhöhen...in Absprache mit den Docs....und dann mal gucken, ob die Leber wieder motzig wird...und ich zwei Kilo einlagere...

Jetzt belasse ich erstmal die Dosis 3x 62,5.

Es schlottern die Knie vor dem nächsten KH Aufenthalt zum Zwecke des Rechtsherzkatheter und Darstellung der Lungengefäße...wer weiß, was die wieder sehen....uaaahhhh

Frau müsste die Gelassenheit eines Dalai Lama verinnerlichen...seufz

tigerlady2
21.06.2013, 15:47
Hallo Wuffel,
ich hab mit Tracleer auch gaaanz viel Wasser eingelagert. Bestimmt 10kg. Das ist im Laufe der Zeit so gekommen.
Das macht die Gefäßerweiterung aus.
Gruß
claudia

wuffel
21.06.2013, 22:03
Hallo Claudia,

ehrlich gesagt, finde ich 10 Kilo enorm viel....kommt das wirklich von Tracleer??? Was sagen denn Deine Docs dazu? Kennst Du diesen Effekt auch von anderen Patienten, die Tracleer nehmen?

Zwei Kilochen (hüstel) und die krieg ich wieder niedergeknüppelt hab ich mir vorgenommen....grummel

tigerlady2
22.06.2013, 14:20
Hallo Wuffel,

bei den 10 kg hab ich schon 10 kg abgezogen. Denn ich weiß ja dass man zunimmt ohne Sport. Aber ich hatte nie Gewichtsprobleme und nun hab ich innerhalb 2 Jahre insgesamt 20 kg drauf.
ich bekomm auch nichts weg. Egal wie ich mit dem Essen aufpasse.
Aber mal sehen was mein Doc sagt. Ich werde ihn erneut fragen.
Gruß
Claudia

lesefee
22.06.2013, 15:02
Geht mir genauso! Habe auch im letzten Jahr enorm zugenommen- esse nicht anders als die 43 Jahre meines Lebens vorher auch, bin von Wechseljahren weit entfernt-- und kriege auch nichts wieder runter- egal, was ich ausprobiere und wie sehr ich aufpasse!!! Mein Doc sagt da auch nichts zu bzw. weiß keinen richtigen Rat, hab ihn mehrfach gefragt. Und halte mich immer wieder auch Wochen streng an den Plan meiner Ernährungsberaterin- nix hilft- witzigerweise nehme ich habe nur am Bauch zu- habe ich den Eindruck. So ein richtiger "Bierbauch"- haha, wo ich ja nie Bier trinke. In meinem Ganzen Leben nicht ein ganzes geschafft. Jetzt habe ich eine winzige Fährte: Habe Amlodipin erhöht, 2 Mal täglich, was mir von der Belastbarkeit total gut tut- aber stetig zugenommen- da konnte ich zugucken- da ist wieder die Frage zwischen: Nebenwirkung und Nutzen- wie so oft bei uns! Vorsicht auch bei erhöhter Harnsäure soll man keine strengen Fastenkuren machen!! Fragt jetzt bitte nicht, warum, war nur so ne Info, die ich dazu bekam. Und zumindest Wuffel weiß ich, dass das bei Dir der Fall ist, ne? Heute gibt's den letzten Spargel bei uns- lecker und Kalorienarm!! Wenn nur die Buttersauce nicht wäre....

wuffel
23.06.2013, 21:25
Nix strenge Fastenkur!

Bei strengen Diäten werden nicht nur Giftstoffe frei, sondern sie bringen schlicht nix...der berühmte Jojoeffekt grinst umme Ecke ;-)

...

Nun, ich hab ca 2 kg zugenommen...was sich über Einlagerungen aber auch über Naschhaftigkeit erklären lässt...ich hab vor dem KH Aufenthalt auf nix mehr Hunger gehabt...im KH schmeckte es auch nach insgesamt 11 Wochen nicht mehr....daher schmeckte es daheim wieder!

ABER ich pass jetzt besser höllisch auf...sonst roll ich bald...

Ralf
24.06.2013, 09:18
Hallo Lesefee und Wuffel,

ich habe den Eindruck, dass die ganze Medis einfach auch unseren Energieverbrauch senken, und so aktiv sind wir ja eh nicht.
Wenn das Amlodipin z.B. den Blutdruck senkt indem es auch die systemischen Gefäße weitet, muss das HErz weniger leisten.
Daher können wir offenbar einfach nicht soviel essen wie früher.

Eigentlich geht ABnehmen bei uns ja eh nur über Reduktion der Kalorienzufuhr.
Da die Aktivitäten zu gerade mal ein paar Löffel Jogurt verbrennen.

Nach 10min zeigt das Ergometer in der Physiopraxis bei mir sowas wie 20kcal an.
Na toll, das sind ja gerade mal 2-3 TL Jogurt.

LG Ralf

lesefee
24.06.2013, 16:16
Ja, da wirst Du wie immer recht haben- schade aber auch mal wieder- weniger essen hört sich gar nicht gut an!! Letztens hatte ich emotional einen sehr stressigen Tag mit Heulerei und so, viel Aufregung, Adrenalin-- und zack- ein Kilo abgenommen. Ich glaube, früher hatte ich viel mehr solche Sachen, heute achte ich eben drauf, dass der Stress sich in Grenzen möglich hält- von meiner Seite jedenfalls, wenn was von außen kommt, kann man es ja manchmal nicht vermeiden. Ach Mist!!, wo ich so gerne esse.