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Monika1974
26.01.2009, 20:07
Hallo ...

ich hab da eine Frage...

Habt ihr auch so oft so hohen Puls?
(zwischen 107 und 124)

Was macht ihr dagegen? (ich nehme dann Baldrian, und bekomms manchmal in den Griff oder mit Atemübungen )
aber das hilft nicht immer..

LG
Monika

Sissy0812
27.01.2009, 14:29
Hallo Monika,

ich habe auch öfters hohen Puls, Herzrasen und Doppelherzschläge.

Ich habe dafür von meinem Neurologen Atosil forte (Tropfen) bekommen, was die innerliche Unruhe nimmt. Bis jetzt hat es prima bei mir geklappt. Dauert zwar ein bisschen bis die Wirkung eintritt auch bei Tropfen so ca. 30 Minuten und die Überbrücke ich mit Kamillentee, auch mit Atemübungen und in der Wohnung gleichmässig auf und ab gehen. Bei mir tritt dieses meistens abend oder in der Nacht ein, wo alle schlafen tiger ich durch die Wohnung und natürlich habe ich auch immer die Angst dieses nicht mehr in den Griff zu bekommen. Aber bis jetzt hat es ja immer geklappt.

Lieben Gruß

Sissy

Monika1974
27.01.2009, 16:46
hallo sissy,

danke für deine antwort...

ich dachte mir schon, dass ich da nicht alleine dasteh. :)

ich hatte es heute so schlimm., dass ich beruhigungstropfen genommen habe, was sonst nicht meine art ist. (Psychopax Tropfen) aber eigentlich hört das seit 4 tagen nimmer so richtig auf.. wenn ich dann was nehme geht´s aber dann kommts wieder, darum hab ich heute die tropfen genommen,weil ich mal einige std DURCHSCHLAFEN wollte.

weisst du woher das kommt?

lg
monika

Sissy0812
27.01.2009, 20:04
Hallo Monika,

leider kann ich Dir das auch nicht sagen :-(. Mein Neurologe sagt das wäre alles psychisch, aber das kennen wir ja schon, wenn sie nicht mehr weiter wissen ist es halt psychisch.
Solange wie Du es mit den Tropfen in Griff bekommst nimm sie, schaden können sie nicht, meine jedenfalls nicht und eine Abhängigkeit kann daraus auch nicht entstehen.

So dann wünsche ich Dir noch einen schönen und ruhigen Abend.

Gruß

Sissy

Monika1974
27.01.2009, 23:08
hallo sissy,

ich kann mir ehrlich gesagt gut vorstellen, dass es psychisch ist.. wäre ja kein wunder, wenn das alles ohne wirkung auf die psyche vorübergehen würde. :)


Solange wie Du es mit den Tropfen in Griff bekommst nimm sie, schaden können sie nicht, meine jedenfalls nicht und eine Abhängigkeit kann daraus auch nicht entstehen.

also die tropfen die ich nehme, könen schon abhängig machen, aber ich nehm sie ja nur gaaaaaaaaaaanz selten. immonat 1x.. ich schlage mich wie schon gesagt mit baldrian und atemübungen durch.

alles liebe dir
monika

Ralf
31.01.2009, 09:42
Hallo Monika,

ich hatte anfangs (in den ersten 2 Jahren nach der Diagnose) auch schonmal Phasen mit so schnellem Puls. Das war, denke ich, auch psychisch und wegen der Belastung mit meiner damals kleinen Tochter, wo ich dann öfter an meine Grenzen kam.

Bei PH kann der hohe Puls natürlich einerseits aufgrund von psych. Unruhe / Angst herrühren, aber auch von der PH selbst, bzw. in der Folge vom Herz.
Ich denke, dass du das ggf. herausbekommen solltest, bzw. dein Kardiologe. Denn die Therapie wäre ja eine ganz andere.

Bei Extrasystolen / Herzstolpern kann natürlich auch ein Kaliummangel eine Rolle spielen. Also vielleicht mal Kalium checken lassen und durchaus auch mal etwas Magnesium nehmen.

Viele Grüße nach Österreich,

Ralf

Monika1974
31.01.2009, 13:20
hallo ralf,


ich hatte anfangs (in den ersten 2 Jahren nach der Diagnose) auch schonmal Phasen mit so schnellem Puls. Das war, denke ich, auch psychisch und wegen der Belastung mit meiner damals kleinen Tochter, wo ich dann öfter an meine Grenzen kam.

ich habe beobachtet, dass es meist ist, wenn es mir psychisch nicht gut geht bzw der psychische druck steigt oder ich mich überanstrengt habe, dann ist das auch noch nach stunden spübar.
ich hab das phasenweise. dann nehme ich 1x baldrian oder diese psychopax tropfen und dann ist wieder eine zeitlang ruhe. mit den psychopax tropfen ist es am schnellsten vorüber... dann spüre ich, wie sich mein körper entspannt, auch der druck in den schultern und am brustkorb fällt ab wie ein mantel.

ansonsten hab ich immer das gefühl, am sprung zu sein, ein innerer druck, wie hast und eile. ich weiss nicht wie ich es erklären soll.


Bei PH kann der hohe Puls natürlich einerseits aufgrund von psych. Unruhe / Angst herrühren, aber auch von der PH selbst, bzw. in der Folge vom Herz.
Ich denke, dass du das ggf. herausbekommen solltest, bzw. dein Kardiologe. Denn die Therapie wäre ja eine ganz andere.

Bei Extrasystolen / Herzstolpern kann natürlich auch ein Kaliummangel eine Rolle spielen. Also vielleicht mal Kalium checken lassen und durchaus auch mal etwas Magnesium nehmen.


alsomein herz ist in ordnung, ich bin ja lle 4 wochen zur kontrolle (herzecho und blutabnahme) mein druck hat sich unter der einnahme von thelin so gut wie normalisiert...

magnesium nehme ich ohnehin von haus aus.. also ich bin in meinem fall sicher, dass es psychisch ist...
(die anstehende transplantation, das drumherum, das lange fort sein usw)

lg
monika

Schnattchen
05.11.2009, 15:49
Hallo alle zusammen,

wo fange ich am besten an? Hohen Puls und "Hohen" Blutdruck kenne ich auch. Allerdings war das, bevor ich im April 09 neue Medis bekommen habe. Mein Arzt hat das das mit der Anstrengung des rechten Herzens erklärt. Mittlerweile hat sich das normalisiert. Außer, wenn ich "Angst" bekomme. Was häufoíger passiert, wenn es im Allgemeinen nicht so gut geht - ich also einen eher schlechten Tag habe. Damit wären wir genau beim Thema...

Sicherlich stimmt es, dass Ärzte sagen es sei alles psychisch, wenn sie nicht weiter wissen. Leider haben sie damit meist recht. Wenn alle Untersuchungen ergeben, dass die Probleme keine körperlich erklärbare Ursache haben, dann bleibt ja nur noch die Psyche. Und wenn wir alle mal ehrlich sind, dann haben wir mit der Diagnose und den entsprechenden Schlussfolgerungen einen enormen Rucksack zu tragen, der natürlich auf die Psyche schlägt. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Ein psychisches Tief - wenn es mal nicht so gut läuft - ist ja auch total in Ordnung!!! Wichtig ist nur, dass man da wieder rauskommt!!!

Aber was hat das jetzt mit hohem Puls zu tun? Man bekommt auch Herzrasen, wenn man ne Angstattacke bekommt. Ich kann da aús Erfahrung sprechen. Angstattacken kann man nicht vorher sehen und man weiß auch nicht warum sie kommen. Dieses Nachts "rumtigern" von Sissy ist dafür ein gutes Beispiel: man wacht auf und stellt fest, dass der Puls rast... normalerweise wissen wir alle, dass es zur Erkrankung "dazu gehört"... aber im Unbewußtsein wächst die Sorge, dass es diesmal doch schlimmer sein könnte, als andere Male... und die ganze Sache verselbstständigt sich, so dass kein Atemtraining mehr hilft, sondern die Beruhigungstropfen her müssen. Zusätzlich können möglicherweise noch andere negative Gedanken kommen. Bei mir ist es z.B. die Angst zu sterben oder zumindest, dass keine schnelle Hilfe da ist, wenn jetzt was passiert oder die Sorge wieder in die Klinik zu müssen oder... (man könnte das unendlich erweitern)

Das Beruhigungsmittel helfen, ist ein gutes Indiz für eine Beteiligung der Psyche. Und tatsächlich: Vorsicht mit Beruhigungsmitteln! Ab und zu ist ganz in Ordnung, aber wenn man anfängt sie REGELMÄSSIG "vorsorglich" schon mal zu nehmen, dann sollte man aufpassen. Aber Monika: ich hätte sie nach vielen Nächten mit unruhigem oder keinem Schlaf auch schon mal "vorsorglich" genommen, um schlafen zu können. Ich kann ich da gut verstehen.

Eine Alternative wäre, den Arzt nach Tropfen zufragen, die tatsächlich nicht abhängig machen. Denn die gibt es glücklicherweise auch. Baldrian ist ein ein Bsp dafür.

Und:
Hallo Monika,
wie ich gelesen habe, kommt bei dir noch die bevorstehende Transplantation dazu. Das ist natürlich auch ein Hammer. Und da gebe ich Dir recht, dass das die Psyche noch mehr belastet. Zumindest mir ging es so. Als ich gelistet wurde, bin ich total ins Grübeln verfallen. Engelchen (z.B es ist gut, dass es diese Option gibt) und Teufelchen (z.B. hoffentlich, kommt der Anruf nicht zu zeitig oder wenn es mir mal nicht so gut geht: hoffentlich, schaffe ich es bis zur htx). Außerdem habe ich ganz unruhig geschlafen, weil im Hinterkopf immer der Gedanke an den Anruf von Tx-Zentrum rumgespukt ist. Ablenkung tagsüber hat geholfen. Aber worauf ich hinaus wollte: hast du schon mal darüber nachgedacht, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen? Als ich das letzte Tief hatte, hat mir die Psychologin im Transplantationszentrum Hannover geholfen. Wir haben einfach telefoniert. Und hinterher konnte ich wieder ruhiger schlafen.

Und:
Hallo Helmut,

wann ist denn dein Blutdruck so hoch? Hast du da deine Medikamente schon genommen - oder nicht? Denn möglicherweise nimmt der Druck zu mit vergangener Zeit seit der letzten Einnahme? Zumal Messgeräte für das Handgelenk anfällig für Messfehler sind, wenn man den Arm nicht richtig hält beim Messen. Und du hast Recht, die Ohrgeräusche können auch damit zu tun haben. Ein pulsierendes Ohrgeräusch z.B. spiegelt den hohen Blutdruck wieder, weil es einen Blutrückstau gibt. Ein eher dauerhaftes Ohrgeräusch kann z.B. mit mangelhafter Durchblutung zu tun haben oder wenn man zu wenig getrunken hat.

Liebe Grüße und "Ohren steif halten"
Schnattchen

hub29
20.04.2013, 13:13
Hi,

mein Mittel-Druck ist ziemlich hoch, der Puls schaut aber nicht sooo schlecht aus. In Ruhe und normalem Wetter schwankt er normalerweise zwischen 75 und 85 (also wenn ich am PC arbeite). In absoluter Ruhe, also wenn man mal vorm TV sitzt und wirklich nichts tut, dann schwankt er zwischen 60 und 80, geht auch mal unter 60, normalerweise bleibt er so etwa bei 72. Bei schlechtem Wetter, also bei Föhn, Tiefdruck, wenn es schwül ist, wenn es neblig oder feucht-kalt ist, wenn ein Wetterwechsel ist, dann schwankt der Puls in Ruhe zwischen 85 und 98, geht aber so gut wie nie über 100 (nur wenns wirklich richtig übel ist, also wenn man merkt, dass man heute besser im Sessel bleibt, dann schwankt er auch mal zwischen 100 und 110, geht dann aber auch wieder runter).

Wenn ich in "meiner Geschwindigkeit" gehe, dann kann ich schon länger gehen ohne dass ich Probleme bekomme. Dabei hab ich letztens den Puls gemessen, schwankt zwischen 120 und 130. Wenn ich schneller gehe, also so wie beim 6-Min-Gehtest, dann kommen bald Atemprobleme und Erschöpfung, Puls geht auf über 150. Ich schaff aber ohne Probleme, also ohne Atemnot, noch 2 Stockwerke (außer es ist draußen schlechtes Wetter oder ich hab mich vorher schon angestrengt).

Ich hab auch kein Wasser in den Beinen (nehm Vormittags 1x Unat und Abends 1x Inspra). Ich hab hier auch mal gelesen, wenn der Puls nach einer Anstrengung, z.B. nach einem 6-Min-Gehtest, innerhalb von 1 Minute um 16 Punkte fällt, dann hat das Herz noch Kraft. Bei mir fällt er um mindestens 20 (es dauert, bis der Pulsmesser nach der Anstrengung den ersten Wert findet - und wenn er ihn gefunden hat, dann dürfte der Puls schon etwas gesunken sein, aber nach der "Pulsfindung" sinkt er trotzdem noch um mind. 20). Es hieß auch auch mal im Forum, die kritische Grenze für den Ruhe-Puls liegt bei 91.

Dem Puls nach dürfte es bei mir eigentlich sooo schlecht nicht ausschaun.

Das Problem ist, ich kann im Spiegel immer leicht den Puls an meinen Halsvenen sehen. Ich bin nicht dick, aber meine gesunden Freunde auch nicht und bei denen konnte ich den Puls am Hals nicht entdecken.

Darum die Fragen: Wieviel sagt der Puls eigentlich aus? Und was soll man davon halten, wenn man den Puls an den Halsvenen sieht?

Viele Grüße,

Martin

Mahalbia
20.04.2013, 15:52
Also, mein Blutdruck ist immer ganz gut......so 120/80 . Immer so in diesem Bereich.
Mein Puls allerdings, der ist schon morgens wenn ich aufstehe bei 80.........und steigt auch sehr schnell an wenn ich etwas mache. Bislang hat noch kein Arzt wirklich danach gefragt, meint ihr ich müßte Prof Hoeper mal darauf ansprechen???
Einen hohen Puls habe ich allerdings schon ewig.....und ich mußte desswegen auch schon einmel bei einem KH Aufenthalt drei Tage liegen,........hat aber keinen Einfluss gehabt auf den Puls......

Heike

Lentos52
20.04.2013, 17:42
Hallo Martin,
erstmal Glückwunsch. Deine Pulswerte sind ganz ok. Und auch deine Leistung ist für PAH gut.

In Ruhe sollte der Puls nicht über 100/min liegen. Werte darunter sind normal. Ein hohen Ruhepuls findet man bei uns bei der Rechtsherzinsuffienz, da der Körper die verminderte Herzkraft über eine Frequenzsteigerung abfängt. Der Rückgang des Ruhepulses ist ein gutes Zeichen für die Wirkung der Medis.
Aber auch psychische Belastungen machen einen erhöhten Ruhepuls. Hier können Entspannung oder Atemübungen helfen.

Unter Belastung steigt der Puls immer an und sagt was über die Leistungsfähigkeit aus. Je höher der Puls bei einer festgelegten Leistung, desto geringer die Leistungsfähigkeit. Bei uns steigt wegen der verminderten Leistungsfähigkeit der Puls unter Belastung stark an.

Sichtbare Pulse an den Halsvenen treten bei einem erhöhten Druck im rechten Herzen auf, besonders dann, wenn eine Undichtigkeit der Trikuspidalklappe besteht. Dies ist bei uns häufig der Fall.
Manchmal sind auch bei schlanken Leuten ohne Krankheit diese Pulse sehen. Also keine Gedanken wegen der Pulsationen. Wichtiger ist dein Leistungsvermögen.

L. G.
Lentos

Ralf
20.04.2013, 21:23
Hallo Martin,

der Puls darf ruhig hoch gehen.
Es gab nur mal eine Studie bei der man 92/s als als Grenze zwischen prognostisch günstiger und ungünstiger ermittelt hatte.
Da das aber nur eine statistische Größe ist kommt es auf einen Schlag sicher nicht an.
Und, es ging dabei um den Ruhepuls.
Deiner geht aber doch prächtig runter, du bist also weit von der Grenze weg.
Klar, darf - und soll - der Puls bei Belastung und Anstrengung hochgehen.
Wie Lentos dir schon geschrieben hat, liest sich das bei dir doch alles gut. Und 2 Etagen Treppen ohne Pause und Luftnot sprechen für sich.

Im Rahmen der Betablocker-Diskussion habe ich mir vor ein paar Wochen von einem PH-Arzt erklären lassen, warum Betablocker der älteren Generation bei PH-Ärzten die Alarmglocken schrillen lassen:
Die bremsen den Pulsanstieg. Dieser würde aber gebraucht, um bei dem Widerstand der Lunge den Fluss (HZV) wenigstens zu einem gewissen Grade steigen zu lassen. Genau deshalb bricht wohl bei den meisten mit IPAH unter (alten) Betablockern die Leistungsfähigkeit eher zusammen, was dann auch die Gefahr der Ohnmacht etc. birgt, weil das HErz eben nicht hinreichend auf die erhöhte Sauerstoffanforderung reagieren kann.

Ach ja, Föhn ist wohl das ungünstigste für unsereinen. Dass es bei dir aber soviel am Ruhepuls macht zeigt, wie viel schlechter man in so einer feuchtwarmen Atmosphäre Luft bekommt.

LG Ralf

wuffel
21.04.2013, 08:09
Bevor ich behandelt wurde, hatte ich bisweilen in Ruhe einen Puls von 120...bei Belastung bis 170...gerade noch irgendwie zaehlbar...

Nach insgesamt 8 Wochen KH...und zunaechst Marcumar und 02...momentan Clexane, Revatio 4x15 und 02....hab ich häufig eine Ruhepuls von ca. 86...und bei Belastung bis 125....deutlich netter....ich hoffe, dass sich das am dilatierten rechten Herzen irgendwie auch nett bemerkbar macht....?

Schon irre was so ein armes Herzchen aushalten kann...uff

Nun festhalten...sprich Puls medikamentoes runterregeln ist nicht immer von Vorteil....uaaah umgedreht....also Medis welche den Blutdruck massiv runterregeln und somit leider den Puls erhoehen ...kann ich so gar nicht empfehlen....ich bekam Molsidomin oder so aehnlich....tachycardien vom feinsten...und Kopfschmerzen vom allergemeinsten...

Je niedriger der Blutdruck umso hoeher der Puls... bei mir geht Revatio auf den Blutdruck...das Diuretikum wurde gestrichen...und mein Rueckenschmerzmittel Palladon vsrsuche ich auszuschleichen...dadurch stieg der RR schon ein bisschen....wenn ich daruaf achte mich sehr regelmäßig zu bewegen und regelmäßig ein Kaeffchen schluerfe...und dann noch Revatio im Zusammenhang mit Den Malzeiten zu mir nehme....ist der Blutdruck lieb....

Es sind manchmal Kleinigkeiten die die Vitalwerte beeinflussen....

Ralf
21.04.2013, 08:17
Hallo Wuffel,

das liest sich ja richtig gut. Das Herz kommt ja richtig ordentlich runter.
Von Molsidomin kann ich auch ein Lied singen, aber das ist eine andere Geschichte.

Danke auch für die Beschreibung der Zusammenhänge. Das ist auch meine Erfahrung.
Es lohnt sich auch ein scheinbar nicht so wichtigen Schräubchen zu justieren.

LG Ralf

hub29
26.04.2013, 13:31
Hi,

wenn der Puls normal ist (hab die letzten Tage nochmal aufgepasst, in Ruhe zwischen 70 und 86, meist zwischen 75 und 82) - aber bei der Blutkontrolle ist der NT-proBNP hoch ist (diesmal 829), wie kann das sein?

Warum kann der Puls sagen: "Alles im grünen Bereich." und gleichzeitig sagt der NT-proBNP: "Du hast da ein riesen Problem!"

Viele Grüße,

Martin

Ralf
26.04.2013, 16:44
Hallo Martin,

NT-proBNP und Puls haben ja erst mal nicht wirklich was miteinander zu tun.
Man muss die ganze Prognoseparameter immer eher in der Gesamtschau sehen.
Zum NT-proBNP: mit 829ng/L bist du sicher max. im MIttelfeld. Da werden auch schnell mal 4000+ gesehen. Dann hat man ein Problem.
bis ca. 350ng/L gilt es eh noch als günstiger Normalbereich für PAH.
Und Prof. Olschewski hatte bei seinem Vortrag 2008 auf dem Patiententreffen in Frankfurt - basierend auf einer Studie - eine Trennlinie für die PRogranose bei 1400 und ein bisschen gezogen. Da liegst du definitiv drunter. Und dann passt es wieder zum Puls etc.

Als mal keine Panik. NT-proBNP könnte besser sein, aber schlecht ist anders.
Außerdem reagiert der sehr schnell. Wenn du vorher ordentliche ANstrengungen hattest, wie 3 Etagen hoch laufen oder früh aufstehen und zur PH-Ambulanz heizen und dann noch eine Steigung hochgehen..dann reagiert der Wert sofort. Umgekehrt kann man sich so auch wunderbar selbst betrügen, wenn man sich weniger als zu Hause belastet.
Nur unter ähnlichen Bedingungen gemessene Werte sind vergleichbar.

LG Ralf





LG Ralf