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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 3 case-reports : Abbruch der Epoprostenol-Therapie



card
28.12.2017, 13:49
http://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/2045893217753352

Ralf
28.12.2017, 14:53
Hallo card,

kannst du mehr dazu in Erfahrung bringen?

LG Ralf

card
28.12.2017, 15:22
hi ralf

das sind ja unächst unredigierte texte, mal sehen wie das endergebnis und ggf links aussehen.
der wichtigeste hinweis ist meines erachtens quelle 7 :
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5467933/
die hatten wir hier schonmal

seltsame fälle : irritiernd für mich wären cerebrale veränderungen bei einigen patienten ( resultat der langeittherapie ? ), wie man jemand, der geistig umnachtet ist, sorgfältig aufklärt - naja...

ja, und alle waren im pflegeheim oder ähnlichem, dass da wegen mangelnder ausbildung der pflegefachkräfte aber auch aus finanziellen aspekten runtergefahren wird - die entscheidung würde ich nicht treffen wollen. arzt zu sein, ist manchmal grade ethisch arg bealstend

amanda
29.12.2017, 14:56
So wie ich das verstehe, ist ja gerade der Aufenthalt in Pflegeheimen bzw. die Unfähigkeit der einzelnen Patienten, sich angemessen um entsprechende Sterilität und richtige Pflege und Versorgung mit dem Medikament/dem Port zu kümmern der Hauptanlass, die Therapie abzubrechen. Abgesehen von einer Patientin, die schon länger stabil war (und es dann auch blieb).
Eine ganz bittere Entscheidung, die letztendlich darauf hinausläuft überlegen zu müssen ob eine schlechte und gefährdende Versorgung oder eben NIcht-Versorgung schneller zum Tod führt oder ein Verzicht auf die Therapie :(

Alt werden im Heim angesichts der nicht idealen pflegerischen Versorgung (ich formuliere bewusst milde) ist wirklich nicht schön. Selten hat man das so klar in der Konsequenz auf das Überleben schwarz auf weiß lesbar vor sich.