Patiententreffen am 10.09.2011 in Kahla
Am Fuße der Leuchtenburg, im beschaulichen Hotel „Saalehotel“, trafen sich die Mitglieder des Landesverbandes Thüringen um 10.00 Uhr zu ihrem zweiten Patiententreffen in diesem Jahr. Zu Beginn der Veranstaltung gedachten wir in einer Schweigeminute des langjährigen Mitgliedes Manfred Standke aus Weimar, der im Juni überraschend verstorben ist. Der Leiter des Landesverbandes hatte zusammen mit seiner Frau an der Trauerfeier teilgenommen und das Beileid aller Mitglieder der Witwe, die ebenfalls Mitglied in unserem Verband ist, überbracht.
Zentrales Thema unserer Veranstaltung waren Informationen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Als Vortragenden konnten wir Herrn Notarassesor Dr. Tobias Genske aus Jena gewinnen. In sehr anschaulicher Form gab Dr. Genske einen Überblick über die wichtigsten Inhalte und Ziele einer Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung. Dabei wurde allen Zuhörern deutlich, wie wichtig es ist, Vorsorge für den Fall zu treffen, wenn man nicht mehr handlungsfähig ist. Vor allem bevor eine solche Situation eintritt, die jedem von uns treffen kann. Mit einer Vorsorgevollmacht z.B. kann man eine Person seines Vertrauens (z.B. Ehepartner, Kinder) bevollmächtigen in seinem Sinne zu handeln und zu entscheiden und ist nicht auf einen gerichtlich angeordneten Betreuer angewiesen. Eine Vollmacht kann viele Bereiche von der Verwaltung des Vermögens bis hin zu einer möglichen Unterbringung in ein Heim umfassen. Die angeregte Diskussion zeigte die hohe Aktualität und das große Interesse an der gewählten Thematik.
Nach dem Vortrag wurde durch den Leiter des Landesverbandes noch über weitere Veranstaltungen in diesem Jahr informiert. Am 02.November beteiligt sich unser Landesverband am 21.Jenaer Selbsthilfetag in der Goethe-Galerie in Jena mit einem eigenen Stand. Das nächste Patiententreffen wird in der ersten Dezemberhälfte in der Zentralklinik in Bad Berka stattfinden. Im Mittelpunkt wird dabei ein Vortrag zum Einsatz von Diuretika als eine Begleittherapie zur pulmonalen Hypertonie stehen. Wie immer nutzten die Teilnehmer unser Treffen auch zum Gedankenaustausch und zu vielen Gesprächen untereinander. Gegen 14.00 Uhr endete unser Treffen.
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