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Bundesgeschäftsstelle
pulmonale hypertonie (ph) e.v.
Bruno Kopp
Wormser Straße 20
76287 Rheinstetten
Tel.: 0721-35 28 381
E-Mail: info@phev.de |
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pulmonale hypertonie e.v. landesverband
Berlin - Brandenburg - Mecklenburg-Vorpommern |
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10. Patiententreffen des Landesverbandes Berlin-Brandenburg- Meckl.-Vorp. in der Reha- Klinik „ Klinik am See“, Rüdersdorf
Am Freitag, den 13.11.2009 trafen sich 32 Mitglieder und Patienten zum 10. Patiententreffen des LandesverbandesBerlin - Brandenburg - Meckl.- Vorp. im PH e.V. in der Reha – „Klinik am See“ Rüdersdorf. Bereits im Foyer konnten wir uns von der Gastlichkeit der Klinik überzeugen.Nichts erinnert an eine Klinik, vielmehr hatte alles das Flair eines gehobenen Hotels.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
Prof. Dr. Heinz Völler, Ärztlicher Direktor u. K.- Günther Fliegel, Leiter Landesverband

2. Gemeinsames Mittagessen

3. PAH und Operationen - Probleme und Risiken

Prof. Dr. Armin Sablotzki, Klinik für Intensiv- u. Schmerztherapie Leipzig
Patientenverfügung - Rechtliche Hintergründe u. Anregungen

Frau RA Andrea Fabris, UPD Potsdam
Gemeinsames Kaffeetrinken

Die neuen Leitlinien für PH - Was ist anders

CA PD Dr. Christian Opitz, DRK - Kliniken Köpenick

Führung und Erläuterungen
Prof. Dr. Heinz Völler, Ärztlicher Direktor Reha – „Klinik am See“

Ergometer-Trainingsraum

Echokardiographie - Raum, auch unter Belastung

ein Kranken - Zimmer in der Klinik

das herrliche Schwimmbad
Der Rundbrief zu dieser Veranstaltung ist in Arbeit. Es wird deshalb auf Details verzichtet.
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12.Internationales Patiententreffen mit Angehörigen des PH e.V. in Frankfurt/Main

Vom 30.10. bis zum 01.11. 2009 fand das 12. Patiententreffen mit Angehörigen in der „Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen“ in Frankfurt/Main statt. Vom Landesverband Berlin-Brandenburg-Mecklenburg-Vorpommern nahmen 17 Mitglieder daran teil, 14 von ihnen nutzten den eingesetzten Bus. Diesmal war der zentrale Abfahrtsort mit Bahnhof Friedrichstraße in Berlin gewählt worden. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir die Bildungsstätte, gerade noch rechtzeitig zum 1. Vortrag. Der Bundesvorsitzende, Bruno Kopp, nahm die Begrüßung und Programm- einführung vor.

Herr A. Bauer, Richter am Amtsgericht Frankfurt/Main referierte zum Thema:„Patientenverfügung – eine verbindliche Erklärung?“. Er gab wertvolle Hinweise und Anregungen.
Herr Gert Tritthart, ein Patient, stellte seine Odyssee mit der Krankheit „ Chronisch tromboembolische pulmonale Hypertonie“ vor. Mit seinen Ausführungen versuchte er den Anwesenden Mut zu machen nicht aufzugeben und beharrlich zu kämpfen.

Prof. Dr. med. E. Grünig, Thoraxklinik Heidelberg, sprach zum Thema: “Aktuelle Informationen zum Zweitmeinungsverfahren und Training bei PH“. Er stellte die aktuellen und die in der Erprobung befindlichen Medikamente vor und gab einen Überblick über den derzeitigen Stand der aktuellen Studien an der Thoraxklinik. Weiterhin warnte er vor Wechselwirkungen bei Medikamenten und sprach über das Für und Wider bei der Schweinegrippeimpfung. Zum Ende des Vortrags ging er auf die Ergebnisse der Studie „Atem- und Bewegungstherapie bei PH“ ein. Die Ergebnisse sind sehr positiv, jedoch werden noch weitere Studien benötigt um die Langzeitergebnisse zu sichern.

PD Dr. med. Stephan Rosenkranz, Uni-Klinik Köln, referierte zum Thema: „Mechanismen der Herz-Lungen–Interaktion mit Auswirkungen auf das rechte Herz“.

Prof. Dr. med. A. Ghofrani, Uni-Klinik Gießen, referierte zum Thema: “ Studien – Chancen und Risiken - aktuelle Studienlage“.

Prof. Dr. Ralf Ewert, Uni-Klinik Greifswald, referierte zum Thema: „Kombinationstherapie – wann wird die Therapie erweitert?“ Er plädierte dafür so früh wie möglich mit einer Kombinationstherapie zu beginnen.

Prof. Dr. Rudolf Speich, Uni-Spital Zürich, referierte zum Thema: „Patienten mit Lungenhochdruck und Linksherzerkrankungen“.

Dr. Erwin Vetter, Sozialminister a.D. und Schirmherr richtete ein Grußwort an die Anwesenden.


Prof. Dr. Ewert hielt die Laudatio bei der Verleihung des Journalistenpreises. Mit dem Journalistenpreis „Gemeinsam gegen Lungenhochdruck“wurden Judith Kotra für den Fernsehbeitrag „Lungenhochdruck – oft zu spät erkannt“ im Bayerischen Fernsehen sowie Dr. Paul Janositz für den Artikel „Wenn die Luft wegbleibt“ in der Frankfurter Rundschau ausgezeichnet. Ein Sonderpreis wurde im Rahmen dieser Preisverleihung an den Schweizer Bruno Bosshard, selbst PH-Patient, für seinen herausragenden Einsatz zum Thema Lungenhochdruck mit seiner Internetseite:www.lungenhochdruck.ch vergeben.

An den Nachmittagen fanden diverse Workshops statt.
Auf die Details dieses Treffens wird mit Verweis auf den beiliegenden Rundbrief verzichtet.
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Landesgesundheitsmesse Berlin – Brandenburg, Messegelände unter dem Funkturm Berlin

Vom 02. bis 04. Oktober 2009 fand in Berlin unter dem Funkturm die Gesundheitsmesse Berlin – Brandenburg statt. Seit über 5 Jahren wird die Landesgesundheitsmesse Berlin-Brandenburg erfolgreich in Berlin veranstaltet. Sie ist die größte Publikumsmesse für den Gesundheitsbereich in Deutschland und findet unter der Schirmherrschaft der Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher und der Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler statt.

Jährlich nehmen gesundheitsorientierte und gesundheitsbewusste Besucher das vielfältige Angebot für eine aktive Lebensgestaltung an. An drei Messetagen wurden Gesundheitschecks durchgeführt, fachgerechte Beratung zu Prävention, Früherkennung und Therapie erteilt sowie Informationen zu einem gesunden Lebensstil vermittelt.

Zudem wurde ein umfangreiches Vortragsprogramm angeboten, das von renommierten Referenten gestaltet wurde. Für Unterhaltung sorgten Shows, wie beispielsweise die Vorführungen des Bio-Spitzenkochs Tino Schmidt oder auch die Schaukämpfe der Tischtennis-Weltmeisterin Jutta Trapp.

In 2009 fanden zwei weitere Messen im direkten Verbund unter dem selben Dach statt: die 50+ aktiv und die Wellness Plus. 50+ aktiv ist die Messe, die Lebenslust, Lebensqualität und Lebensart einer Generation widerspiegelt, die viel erreicht hat und noch viel Schönes erleben will. So vielfältig und differenziert die Interessen lebenserfahrener Menschen sind, so umfassend und anregend waren die Angebote auf der Messe.Die WELLNESS PLUS präsentierte ihren Besuchern in entspanntem Ambiente ein vielfältiges Angebot an Wellnessprodukten und Dienstleistungen, von den Themen Fittness, Beauty & Spa bis hin zu Entspannung und Reisen.
Der PH e.V. war mit einem Messestand alle drei Tage dort vertreten und stellte die Krankheit und den Verein vor. Es gab viele anregende Gespräche und Kontakte, bis hin mit dem2. Sekretär der Russischen Botschaft, Herrn Andrey Bykanov.
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Mittwochskonferenz zur pulmonalen Hypertonie am Mittwoch, den 16.09.2009, im St. Josefs-Klinikum Potsdam


Prof. Dr. E. Frantz, Chefarzt der inneren Klinik im St. Josefs-Klinikum, begrüßte nach einem kleinen Konzert, dargeboten von Schülern der Musikschule „J. S. Bach“ Potsdam, die ca. 35 Ärzte und führte in das Programm ein.Herr Fliegel hatte die Möglichkeit am Anfang den Bundesverein Pulmonale Hypertonie e.V. vorzustellen und er begrüßte diese Form der Weiterbildung von niedergelassenen Ärzten und Fachärzten. Dient sie doch der Sensibilisierung für diese Krankheit und gibt Anlass bei Diagnosen auf Grund von Symptomen, die sehr oft bei anderen Krankheiten, besonders des Herzens und der Atmungsorgane auftreten, auch an die pulmonale Hypertonie zu denken. Je früher die Krankheit erkannt wird, leider dauert es im Durchschnitt immer noch bis zu zwei Jahren, um so besser sind die Chancen für eine Therapie.
Im Thema „ Diagnostischer Pfad: Pulmonale Hypertonie „ ging Dr. H. Langreck, OA Innere Klinik St. Josefs-Klinikum auf die diagnostischen Möglichkeiten ein.

PD Dr. med. Christian Opitz, Chefarzt Innere Klinik DRK-Klinikum Berlin/Köpenick, referierte zum Thema. „ Neue Möglichkeiten der Therapie der pulmonalen Hypertonie„ und zeigte die neuesten Therapieoptionen auf.
Daran schloss sich eine rege Diskussion an.
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13. Pfizer-Patienten-Dialog, Donnerstag/ Freitag, den 18./19.Juni 2009, Berlin
Am Donnerstatg/Freitag, den 18./19. Juni fand in Berlin der 13. Pfizer-Patienten-Dialog statt. Der Leiter des Landesverbandes, Herr Fliegel, nahm daran teil. Dabei ging es um so wichtige Aspekte wie „Ärzte und Patienten im Dialog“, das Arzt-Patientenverhältnis und die Wichtigkeit der Compliance. Prof. Dr. med.Erika Gromnica-Ihle und Marion Link stellten als Leitung der Rheumaliga ihre Erfahrungen im Bereich Patient und Medizin vor. Prof. Dr. med. Herbert Kellner, Ludwig Hammel und Cristina Galfetti zeigten an Hand der Referentenausbildung und weiterer Projekte die enge Zusammenarbeit von Ärzten und Patienten.
Dr. med. Bernhard Marschall stellte sein Studienkonzept vor, mit dem junge Medizinstudenten auf den späteren Einsatz mit „echten“ Patienten vorbereitet werden.
Markus Wartenberg stellte die Bedürfnisse von Patienten, die an lebensbedrohlichenKrebserkrankungen leiden, in den Vordergrund seines Vortrags. Compliance bzw. Adhärenz sind angesichts veränderter Behandlungsoptionen in der Onkologie ein wichtiges Thema.
Der Historiker Sebastian Schnoy hat mit einer humorvollen Reise durch Deutschland gezeigt, wie vielfältig Menschen sein können - auch in Deutschland.
Der Arzt und Jurist Prof. Dr. med. Dr. jur. Christian Dierks zeigte sachkompetent und humorvoll das Dickicht der Regelungen im Arzneimittelmarkt auf. Er stand den Teilnehmern auch für Einzelfragen zur Verfügung.
Der Philosoph, Biologe, Soziologe und Sportmediziner Dr. Jörg Zittlau zeigte an vielen bunten Bildern aus der Tierwelt, dass auch imperfekte Wesen überleben können. Wer nicht perfekt ist, muss klug werden, um zu überleben.
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Ärzteweiterbildung mit Patientenbeteiligung zur pulmonalen Hypertonie im Charite`Campus „Benjamin Franklin“ Berlin Steglitz.
Am Sonnabend, den 16.Mai 2009 fand in der Klinik II, Kardiologie und Pulmologie, des Klinikums Steglitz eine ganztägige Einweiser- und Ärzteweiterbildung für niedergelassene Ärzte und Patienten zur pulmonalen Hypertonie statt. Das Thema lautete: „Das rechte Herz im Fokus“.
CA PD Dr. Karsten Schulze begrüßte die Anwesenden und referierte zum Thema: „Einführung und allgemeine Diagnostik der Rechtsherzerkrankungen“
Frau Dr.Ursula Wilkenshoff, Kardiologie/Pneumologie Charite`Campus " Benjamin Franklin" Steglitz, sprach über die echokardiographische Beurteilung des rechten Herzens.
Dr. Nidal Al-Saadi, Kardiologe Berlin, referierte zum Thema: „ Stellenwert von CT und MRT bei Rechtsherzerkrankungen.
Daran schlossen sich Workshops mit praktischen Übungen zur Spiroergometrie und Echokardiographie an, bei denen sich freundlicherweise Patienten zur Verfügung stellten.
Im Anschluß referierte Frau PD Dr.Gabriela Riemekasten, Rheumatologie Charite`Campus Mitte Berlin, zum Thema: „Das rechte Herz aus der Sicht der Rheumatologie“.
Dr. Schulze sprach anschließend zum Thema:“ Spezielle Therapie der pulmonalen Hypertonie und Frau Dr.Wilkenshoff ergänzte die Ausführungen mit Fallbeispielen.
Es schloss sich eine Diskussion an, in der viele medizinische Fragen erörtert und beantwortet wurden.
Um 17.00 Uhr wurde die Veranstaltung beendet.
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Workshop PAH-Netzwerk

50 niedergelassene Ärzte, Fach- und Klinikärzte waren am Mittwoch, dem 25.Februar 2009 der Einladung in die Evangelische Lungenklinik Berlin, 13125 Berlin, Lindenberger Weg 27 gefolgt.

Prof. Dr. Christian Grohé begrüßte die Anwesenden und referierte zum Thema „Ambulantes u. stationäres Netzwerk d. PAH-Behandlung“. Vor einem Jahr haben die evangelische Lungenklinik, das Helios-Klinikum Berlin-Buch (Kardiologie) und die Rheumaklinik in Berlin-Buch für alle Erkrankungen, die mit einer arteriellenpulmonalen Hypertonie zusammenhängen können, das PAH – Netzwerk als gemeinsame Plattform für die spezialisierte anspruchsvolle Diagnostik und Behandlung dieser zwar seltenen, aber schweren Erkrankung gegründet. Den Patienten kann das gesamte Potential moderner diagnostischer und therapeutischer Ausstattung angeboten werden und ausgewiesene Fachleute aus Kardiologie, Pneumologie und Rheumatologie stehen zu jeder Zeit zur Verfügung. Therapieentscheide werden interdisziplinär abgesprochen und eingeleitet. Die Veranstaltung verstand sich als Einweiserveranstaltung für Ärzte, Patienten und Selbsthilfevereine.
Dr. sc. med. Hans-Jürgen Kleiner, Kardiologe, HELIOS-Klinikum Berlin,referierte zum Thema:"Kasuistik der pulmonalen Hypertonie".

Dr. Andreas Wilke, Pulmologe Evang. Lungenklinik, sprach über die "Funktionsdiagnostik bei Verdacht auf pulmonale Hypertonie".

Prof. Dr. Christian Witt, Charité Berlin-Medizinische Klinik für Infektologie u. Pneumologie, referierte zum Thema " PH u. Lungentransplantation.

Prof. Dr. Andreas Krause, Immanuel-Klinikum, Rheumaklinik Berlin-Buch sprach über den Zusammenhang " pulmonale Hypertonie und rheumatologische Erkrankungen"

Prof. Dr. med. Ralf Ewert, Pulmologe, Uni-Klinikum Greifswald, beantwortete in der Diskussion viele Fragen.
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Ärzteweiterbildung mit Patientenbeteiligung zur pulmonalen Hypertonie im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus


Am Sonnabend, den 14. März 2009 fand um 9.30 Uhr eine Ärzteweiterbildung mit Patientenbeteiligung statt. Chefarzt der Kardiologie Dr. Krülls-Münch begrüßte die 35 anwesenden Ärzte und Patienten und stellte das Programm vor. Anschließend referierte er zum Thema "Dyspnoe aus kardiologischer Sicht". Dabei ging er besonders auf die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der PH von 2006 ein. Ein besonderes Thema war die PH bei Linksherzerkrankungen, etwa bei systolischer und diastolischer Linksherzinsuffizienz, Mitralklappenstenosen, Cortriatriatum und Pulmonalvenenstenosen. Für die Differentialdiagnose verwies er auf folgende Untersuchungsmethoden:
- Anamnese
- körperliche Untersuchung
- laborchemische Untersuchung
- EKG
- Echokardiografie
- Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane
- Belastungsuntersuchungen(Ergometrie, Spiroeergometrie)
- TEE und Stress-Echokardiografie
- Herzkatheteruntersuchung, Rechtsherzkatheterunters.
- Elektrophysiologische Untersuchung
- Myokardbiobsie
- CT u. Kernspintomografie
- Serologische-,bakteriologische- u. virologische Unters.
Fazit: Sind durch die kardiologischen Untersuchungen Klappenfehler und Kardiomyopathien ausgeschlossen u. besteht ein erhöhter pulmonalarterieller Druck muss, an eine AH gedacht werden.
Chefarzt der Pulmologie Dr. Prediger referierte zum Thema: "Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf eine PH.
Dr. Prediger verwies auf die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Pneumologen, Dermatologen und Rheumatologen. Genauso wichtig ist auch die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten, Fachärzten und Klinikärzten, besonders mit denen der PH-Zentren.
In der Anamnese sollten folgende Angaben erhoben werden:
- aktuelles Beschwerdebild
- funktioneller Schweregrad
- Beginn der Beschwerden u. erstes Symptom
- Beschwerdeverlauf
- Hinweis auf familiäre Erkrankungen
- Medikamente/Drogen
- sonst. Risikofaktoren
- sonst. Erkrankungen
Im Besonderen ging er auf die Diagnostikmöglichkeiten 6-Minuten-Gehtest und Spiroergometrie ein.
Fazit: Patienten mit einer Herzinsuffizienz und einer PH haben eine schlechtere Prognose. Weitere prognostisch ungünstige Faktoren sind:
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6-Minuten Gehtest < 330m o.Therapie
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bzw. < 380m m.Therapie
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max.Sauerstoffaufnahme VO2peak <10,4 ml/min/kg
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systolischer Blutdruck unter Belastung < 120 mmHg

Chefarzt Kardiologie DRK-Klinikum Berlin/Köpenick, PD Dr. Opitz referierte zum Thema "Neue Optionen zur Behandlung der PH"
Dr. Opitz unterstrich die Aussage von Dr. Prediger über die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dabei können die Ärzte, aber vor allem der Patient profitieren.Seit dem Jahr 2000 gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten.Es gibt inzwischen 3 Signalwege über die die Krankheit angegangen werden kann. Das sind einmal die Prostaglandine, das Stickstoffmonoxyd NO und das Endothelin. Für alle Siganalwege gibt es heute schon 3 Substanzen je Gruppe. Zur Basistherapie gehören Diuretika, Antikoagulationsmittel,Digitalis und Sauerstoff. Es muss festgestellt werden, dass es zur Basistherapie keine genügende Datenlage zur Evidenz gibt.Für die Testung beim Rechtsherzkatheter darf nach den Leitlinien jetzt auch Iloprost verwendet werden. Weitere Testsubstanzen sind: NO, Prostacyclin und Adenosin. Ca-Antagonisten sollten nicht ohne Testung verwendet werden, weil von Ihnen nur Responder profitieren. Bei Nichtrespondern kann ein großer Schaden angerichtet werden, deshalb sind Ca-Antagonisten ohne Testung kontraindiziert.Die nachstehende Auzählung zeigt die derzeitig verfügbaren Medikamente:
Prostanoide:
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Iloprost (Ventavis) inh.
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Iloprost (Ilomedin) intrav.
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Treprostinil (Remodulin) subc.
Endothelin-Rezeptor-Antagonisten:
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Bosentan (Tracleer) oral
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Sitaxzentan (Thelin) oral
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Ambrisentan (Volibris) oral
Phosphodiesterase-Hemmer
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Sildenafil (Revatio) oral
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Tadalafil (Cialis) oral
Bei nicht mehr ausreichender Wirkung besteht die Möglichkeit der Kombination Was soll erreicht werden, woran wird die Therapie gemessen?
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Leiterschulung in Frankfurt/Main
Am Freitag/Sonnabend, den 6. und 7. März 2009 fand in Frankfurt/Main die Leiterschulung 2009 statt. Vom Landesverband nahm der Leiter, Herr Fliegel und der Stellvertreter, Herr Helbig teil..In der Muliplikatorenschulung ging es um folgende Themen:
- Zweitmeinungsverfahren nach § 73d SGB V
- Ambulante Leistungen in Kliniken n.§ 116b SGB V
- Internetseite
- Mitgliedsbeitrag für bedürftige Personen
- Vereinsarbeit u. Steuer
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2."Europäische Tag der Chronisch Seltenen Erkrankungen" Sonnabend, den 27. Februar in Berlin

Der Informationsstand im "ALEXA" war gut besucht, die musikalische Umrahmung ganz toll.
An einem Informationsstand im Center-Kaufhaus "ALEXA" am Alexanderplatz präsentierten sich 12 Selbsthilfervereine für chronisch seltene Erkrankungen. Die Vertreter standen Interessierten Rede und Antwort. Als Schirmherr konnte der Staatssekretär für Gesundheit und Umwelt beim Senat von Berlin Dr. Benjamin-Immanuel Hoff gewonnen werden.
Grußwort des Staatssekretärs für Gesundheit,Umwelt und Verbraucherschutz beim Senat von Berlin, Dr. Benjamin-Immanuel Hoff zum "TAG der Chronisch Seltenen Erkrankungen"
Sehr geehrte Berlinerinnen und Berliner,
europaweit leiden Schätzungen zufolge rund 20 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung. In der Bundesrepublik sind es schätzungsweise 4 Millionen Menschen, davon rund 170.000 allein in Berlin.
Diese hohen Zahlen mit dem Attribut "selten" zu versehen, ist nur auf den ersten Blick ein Paradoxon - die Zahl der Betroffenen verteilt sich auf 5.000 - 7.000 verschiedene Krankheitsbilder! Die Seltenheit der einzelnen Krankheiten bringt es mit sich, dass Diagnose- und Behandlungserfahrungen nur in großen und miteinander kooperierenden medizinischen Einrichtungen gesammelt werden können und die Erforschung der Krankheiten auf größere Netzwerke und Verbünde angewiesen ist.
Aus diesem Grund haben sich auch die Patientenorganisationen zu Netzwerken zusammengeschlossen - in Deutschland zur Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen, ACHSE e.V., und auf europäischer Ebene zur European Organisation for Rare Diseases, EURORDIS.
Denn bei Krankheiten, von denen in ganz Europa vielleicht nur 30 Menschen betroffen sind, ist ein internationaler Erfahrungs- und Wissensaustausch nötig! Dieser Prozess wird deshalb schon seit mehreren Jahren von der Europäischen Union unterstützt. Und auch ein kürzlich gefasster Beschluss des Bundesrates betont die Bedeutung der Patientenorganisationen für die Verbesserung der Versorgungssituation der Menschen, die an seltenen chronischen Krankheiten leiden. Ebenso begrüßt der Senat von Berlin Ideen und Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Austauschmöglichkeiten und damit der Versorgung der betroffenen Patientinnen und Patienten führen.
Aktionen wie der "Europäische Tag der Seltenen Erkrankungen" sind wichtig, um dem Thema sowohl öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, als auch den Betroffenen zu signalisieren, dass sie mit ihrem Leiden nicht alleine stehen. Das gilt insbesondere hier in Berlin - deswegen habe ich gern die Schirmherrschaft für die heutige Veranstaltung übernommen.
Ich wünsche den Patientenorganisationen viel Kraft bei ihrer Arbeit und ihrem Dachverband ACHSE viel Erfolg.
Dr. Benjamin-Immanuel Hoff Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Staatssekretär Dr.Benjamin-Immanuel Hoff beim Steigenlassen der Ballons.
Um 11.00 Uhr gingen die Teilnehmer gemeinsam auf den Alexanderplatz zur Weltzeituhr, um dort pünktlich um 11.30 Uhr, zeitgleich mit den anderen 6 deutschen Städten, 700 Luftballons steigen zu lassen.
Sammeln auf dem Alexanderplatz vor der Weltzeituhr.
Ca. 100 Betroffene, Angehörige,Freunde und Interessierte warteten bei Musik auf den Höhepunkt.
Die Ballons tragen die Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen weit über die Landesgrenzen.
Die Szenerie auf einen Blick
Wetter, wie es die Betroffenen einer chronisch seltenen Erkrankung verdient haben. Der Fernsehturm, der blaue Himmel und die steigenden Ballons demonstrieren die Weltverbundenheit.
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Kontakt zum Landesverband
Berlin - Brandenburg - Mecklenburg-Vorpommern |
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Klaus-Günther Fliegel Melcherstr. 1 16259 Bad Freienwalde
Tel.: + 49(0) 33 44 - 28 43
Fax: + 49(0)3344 - 332324 eMail: berlin-brandenburg@phev.de Internet: www.phev.de |
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berlin- brandenburg@phev.de |
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