pulmonale hypertonie (ph) e.v.
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Thema: Spargel zum entwässern

  1. #1
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    Standard Spargel zum entwässern

    Hallo,
    Ich hatte am Mittwoch ein Pfund Spargel gegessen. Dann lag ich für einige Stunen flach. Aber dafür hatte ich fast ein Kilo Wasser verloren.
    Aus den Schalen hatte ich mir noch eine Suppe gemacht.
    War echt lecker, aber vielleicht etwas zu viel.
    Nun werd ich das nächste mal etwas ´weniger essen. Ich dachte an alle die mit Wasser in den Beinen zu tun haben wär das ein Anstoss, Denn Tabletten nehmen wir ja eh schon genug.
    Wie ist eure Erahrung damit?
    l.g.
    claudia

  2. #2
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    Hallo Claudia,
    gute Idee mit leckerem Spargel einpaar Pfunde Wasser verlieren.
    Wie kochst du die Suppe(Rezept)?

    Hmm, vielleicht sollte man die Wassertabl. weggelassen. Ein Versuch ist es wert.

    Lg Manuela
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  3. #3
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    Hallo,
    dass Spargel entwässert ist ja in der Naturheilkunde bekannt.
    Diese Wirkung liegt an der Asparaginsäure, die auch für den "markanten" Geruch beim entwässern zuständig ist.
    Ich habe mehrere Jahre nur mit pflanzlichen Mitteln entwässert, u. a. Aparagus-P Tabletten.
    Leider hat das irgendwann nicht mehr ausgereicht und jetzt nehme ich auch zwei "normale" Diuretika.
    Aber in der Spargel-Saison kann man diesen Effekt natürlich mit leckeren frischen Spargelgerichten unterstützen :-)
    Dum spiro spero

  4. #4
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    Ich war am Mittwoch in meiner Heimat und habe dort auch gleich Spargel direkt vom Feld gekauft. Yummy, definitiv eine gute Art zu entwässern und definitiv die leckerste.
    Auf dem Weg zu meinen Eltern fuhr ich durch Felder mit hunderten Erntearbeitern rechts und links der Straße. Und Erdbeere zum Nachrisch wuchsen da auch, waren aber noch nicht ganz reif..
    ...nächstes Mal dann beides
    Es war interessant, wie sie mit der Farbe der Folie auch die Erntezeit steuern. Einige Felder hatten schwarze Folien, andere transparente und wieder andere weiße Folien.

    LG Ralf
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  5. #5
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    Noch eine Anmerkung zum Spargel:

    Spargel steigert die Harnsäure. Wer also eh schon eine sehr hohe Harnsäure hat (was bei vielen PH-Patienten der Fall ist), sollte vorsichtig sein.
    Es kann schlimmstenfalls zu einem Gichtanfall kommen, das wird dann sehr schmerzhaft. Also nicht übertreiben!

    Aber auch kein Grund zur Panik, ich habe selbst erhöhte Harnsäure (ca. 8-9) und kann es nicht lassen auch mal Spargel zu essen. Ich trinke halt ordentlich hinterher und übertreife es nicht mit der Häufigkeit, obwohl ich mich reinsetzen könnte, oder drin baden (Suppe, yummy).

    Ein Arzt hat mal zu mir gesagt: "Man muss mit so einer Krankheit auch die richtige Ballance zwischen Lebensqualität und -quantität (Dauer) finden." Recht hat er.
    Ich bin der Überzeugung, dass das Mehr an Lebensqualität (wenn man die Kirche im Dorf lässt) dann auch wieder auf anderen Wegen auch die Quantität positiv beeinflusst.

    Und Julius Robert Oppenheimer, einer der Erfinder der Atombombe in Los Alamos, wo die Wissenschaftler wegen der Geheimhaltung mehr oder weniger im Käfig gehalten wurden, hat mal gesagt:
    "Man kann Freiheit so weit schützen, bis nichts mehr von ihr übrig ist."

    Das lässt sich auf das Leben auch übertragen: Man kann das Leben auch so sehr schützen, bis nichts mehr von ihm übrig ist. Also von der Lebensqualität.

    Kurz: Es Lebe der Spargel mit neuen Kartoffeln ordentlich Sauce Hollandaise und einem guten frischen Weißwein. Auf die Leber, äh das Leben!


    Ralf

    Hier steht übrigens noch etwas zu den Schattenseiten des Spargels: (ERST NACH DER SAISON LESEN!)
    http://www.welt.de/gesundheit/articl...tenseiten.html
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  6. #6
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    Ja, Spargelzeit!
    Im Leipziger Umland gibt es viele Fluren mit Sandböden, bestens geeignet für guten Bleichspargel (den weißen). Und was gab es wohl heute zu Mittag, und weswegen liege ich hier faul herum? Genau Spargel. Das gefährlichste am Spargel ist m.E. das, was drauf kommt. Bei uns traditionell braun Butter mit Semmelbröseln, davon soviel, wie die Galle verträgt und dazu einfach Weißbrot mit Lachs und/oder Schinken. Weil: Der Spargelgeschmack kommt erst mit (viel) gutem Fett zur vollen Geltung, da geht nix über. Die Spargelbrühe gibt es meist abends als Eierflockensuppe mit Nudeleinlage oder als Cremesuppe. Auch blankes Spargelwasser ist kalt durchaus lecker. Ich bin ein Freund der "Spargelkur". Und entwässend (angeblich auch blutreinigend und entgiftend) wirkt Spargel wahrlich. Nur bei starker Gicht, Nierenerkrankungen u.s.w. sollte man eher weniger als 1 kg/Person u. Mahlzeit verputzen.

  7. #7
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    Hallo vsl,
    das klingt ja auch lecker, auch wenn ich mir braune Butter auf Spargel nicht so richtig vorstellen kann. In der Sauce Hollandaise oder auch der vereinfachten Variante mit angedickter Spargelsuppe legiert mit ienem Eigelb, ist ja die Butter nur ein besser versteckt. Stimmt Spargel 100kcal die ganze Portion, und dann kommt die Sauce dazu...
    Den Sud gibt es bei mir auch immer als Suppe. Eierflocken klingt auch gut. Ich mache sie gebunden und ggf. mit etwas Creme Fraiche (schon wieder das Fett)..und tue gern Estragon rein. Dann ist der Spargelgeschmack nicth mehr pur, aber den puren hatte ich ja mittags schon.
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  8. #8
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    Heute gab es bei uns gebratenen grünen Spargel und 2-min Ravioli (ich hatte Tomate-Mozzarella). Das Ganze war in 10-12 min fertig.
    Ich stelle mir vor, dass auch Pilzravioli oder Spinatravioli passen würden. Oder Torellini ...

    Dazu einen Topf mit Salzwasser für die Ravioli aufsetzen.
    Den Spargel nur im unteren Drittel schälen. Dann Schräg (45°) in 5-6mm dicke Scheiben schneiden.
    Die Köpfe übriglassen.

    Den Spargel dann in mildem Olivenöl oder geklärter Butter anbraten, bis der "Biss" stimmt, mit ein wenig (!) Weißwein löschen, salzen pfeffern.
    Gleichzeitig die Ravioli und die Spargelspitzen 2min in dem inzwischen kochenden Wasser kochen, abgießen und etwas Öl oder Butter drüber.
    Ravioli und Spargelspitzen zu dem Spargel in die Pfanne, rühren und sofort auf die Teller.

    Ralf
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  9. #9
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    Mit der Harnsäure stimmt!Eins der wenigen Gemüse welches Purine enthält.
    Meine Ärztin meinte,wenn ich ein grosser Spargelesser sei, müsse man die Gerinnungswerte im Auge behalten,er habe hohen Einfluß darauf,leider enthält er viel Vitamin K.
    Öfter als alle 10-14 Tage solle ich ihn nicht essen.
    Aber vermutlcih wisst ihr das schon;-)

  10. #10
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    Spargelsupperezept.

    Also die Schalen vom Spargel kochen. Dann eine helle einbrenne machen. (Butter schmelzen und mit Mehl verrühren.). Dann mit dem Spargelsud aufgießen. Etwas Salz nicht viel. Am Schluss ein Schuss Sahne fertig essen. Geht also ganz einfach.
    Ihr könnt somit aus einer Mahlzeit zwei machen.
    Hab gar nicht gedacht dass man da aufpassen muss.
    Ich esse ihn ja nicht jeden Tag.
    Also geht schon.

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