Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PPH ohne jede Behandlung?
Hallo!
Ich weiß seit April diesen Jahres von meiner PPH. 3 Monate habe ich alle möglichen wichtigen Untersuchungen gemacht. Ohne Erfolg...es konnte keine Ursache gefunden werden.
Seit Juli arbeite ich wieder (Teilzeit). Wir brauchen das Geld. Außerdem habe ich zwei Kinder, ein Haus und einen Garten zu bewältigen.
Von meinem Mann kann ich keine Hilfe erwarten, er ist neben seinem Job Trainer und sportlicher Leiter der Fussballjugend im Verein.
Leider geht es mir jetzt nicht mehr so gut( in den drei Monaten meiner Pause war es besser.
Hier aber meine eigentliche Frage: Kann ich ohne Behandlung, (ich habe sie abgebrochen) weitermachen, oder gehe ich ein zu großes Risiko ein.
Habe vergessen: bin 51Jahre alt, möchte aber noch älter werden.
Liebe Grüße Lilly
Von meinem Mann kann ich keine Hilfe erwarten, er ist neben seinem Job Trainer und sportlicher Leiter der Fussballjugend im Verein.
sorry das ich das so sage aber möchte dein mann auch das du noch lange lebst?
Und ohne Behandlung ist es ein sehr grosses Risiko ohne gutes Ende.
Wünsche alles Gute für die Zukunft
F.Buchholz
Hallo Lilly,
keine Behandlung bei diagnostizierter PH endet meist recht schnell fatal!!!!
Laut statistischen Zahlen aus der Zeit VOR den neuen Medikamenten lag die 50% Überlebensrate bei 2,8 Jahren. Wenn du dann noch in einer stressigen Doppelbelastung aus Job + Family usw. steckst...wo Schonung angesagt ist..
Die letzten Zahlen z.B. zu Tracleer sprechen immerhin von ca. 90% Überlebenden nach 2 Jahren. Und es gibt nun 3 Medikamenten-Klassen (2 davon bisher in der EU zugelassen), die man auch kombinieren kann.
Muss man mehr sagen??
Dein Mann sollte sich mal nach den Prioritäten fragen lassen.
Und du, musst letztlich auch ganz klar solche Belastungen wie Job+Hanshalt+Garten reduzieren. Ihr 2 solltet euch also zusammensetzen und eine gemeinsame Lösung entwickeln, mit Medikamenten (PH Spezialisten in einem PH Zentrum aufsuchen) und mit weniger tägl. Belastungen für dich.
Ich habe es so dank der Hilfe meiner Frau schon auf knapp 10 Jahre gebracht und es geht mir gut..
Wir mussten allerdings auch unser Familienkonzept stark umkrempeln und klein anfangen... und eine Portion Glück ist sicher auch dabei. Aber man muss dem Glück auch eine Chance geben !!!
Viel Glück,
Ralf (40)
Hallo!
Ich hätte wohl sagen müssen, das unsere Ehe schon seit Jahren mit Problemen behaftet ist. Mein Mann hat wohl (zumindest denke ich so) die Tätigkeit im Verein aufgenommen, um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen. Daran wird wohl meine Krankheit nichts ändern---im Gegenteil--- ich meine, er ist sogar noch weniger zu Hause. Vielleicht braucht er die Aufgabe jetzt mehr denn je!
Ich werde aber morgen mit meiner Tochter (31) nach Duisburg ins Herzzentrum fahren, um dort an einem Patiententreffen teilzunehmen.
Dort ist auch ein Spezialist, dem man Fragen stellen kann.
Liebe Grüße und Danke für euer Interesse! Lilly
Hallo Lilly,
zum Patiententreffen zu gehen ist eine sehr gute Idee.
Es wird dir sich gut tun. Und Dr. Krüger wird dir sicher deine Fragen beantworten.
Ralf
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